Wunderbar lachen kann man, wenn man sich ein altes Fotoalbum nimmt. Nicht nur, weil man sich an schöne und lustige Erlebnisse erinnert, sondern auch, weil wir damals für uns heute „komische“ Sachen und Frisuren trugen. Ganz ähnlich ist es auch mit der Werbung…
Kürzlich stieß ich auf einen Werbespot der Allianz aus den 80er Jahren. Dieser ist erst einmal viel länger als die heutigen durchschnittlichen Zeiten für einen Spot. Liegen diese aktuell bei 20 bis 30 Sekunden, so waren es damals wohl auch lange Werbefilme um die 60 Sekunden.
Heute soll Werbung von Versicherungen seriös wirken und kommt dadurch meistens etwas trocken rüber. In den 80ern enthielt der Werbejingle folgenden Text: weiterlesen »
Oft auf Plakatwänden beworben und auf jeder Disco-Toilette erhältlich, ist das Kondom ein häufig verwendetes Verhütungsmittel. Viele Namen wurden ihm gegeben, jedoch ist es immer noch das, was den sichersten Schutz vor HIV und anderen Geschlechtskrankheiten bietet.
So denken die meisten, da sie davon ausgehen, dass die Präservative vor dem Verkauf ordentlich geprüft werden. Stiftung Warentest hat das nochmal genauer unter die Lupe genommen. „Alle geprüften Latexkondome erhielten das test-Qualitätsurteil „gut“.“, so kann man es auf test.de lesen. Lediglich beim genaueren Betrachten der Verpackung gab es bei einigen wenigen Abstriche, da die Papp-Verpackungen nicht vollständig verschlossen waren.
Interessant zu wissen ist vielleicht, dass in den Laboren geprüft wird, ob die Kondome nach gesetzlicher Anforderung auch wirklich 18 Liter Luft fassen können. Erfreulich ist, dass die meisten sogar mehr als 30 Liter Luft aufnahmen, ehe sie platzten. Damit sollte weitestgehend sicher sein, dass die Latexkondome eher durch falschen Gebrauch, als durch Materialfehler kaputt gehen. Um dahingehend vorzubeugen, werden auf test.de noch Hinweise zum richtigen Gebrauch gegeben, allerdings finden sich diese ja auch in jeder Kondom-Packung.
Da es nie einen 100 prozentigen Schutz gibt, wurde auch nicht das Urteil „sehr gut“ vergeben. Man darf also weiterhin beruhigt auf die, schon seit 1930 aus Latex hergestellten „Verhüterli“, zurück greifen.
Vorsicht ist jedoch bei allzu selbstbewussten Männern geboten! Heute gibt es Kondome ja in allen Formen, Farben und Größen. Einige Männer sollten etwas selbstkritischer sein und vermeiden, ein zu großes zu benutzen, da es sonst beim Sex leicht abrutschen könnte. Lustig anzusehen ist auch die folgende Werbung in der aus ein paat Stückchen Latex sogar richtige Figuren geformt wurden
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Marketing ist nicht einfach nur ein Begriff, den man mit Werbung verbindet. Man kann deutlicher differenzieren. So gibt es zum Beispiel Marketing-Instrumente. Eines ist das Folgende:
Die Kommunikationspolitik beschäftigt sich mit der Frage, wie der Kontakt zum Kunden gepflegt wird. Aufgabe ist es, über ein Produkt verbraucherfreundlich zu informieren, so dass dieser zum Kauf bewegt wird. Sie setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Dazu gehört Werbung, persönlicher Verkauf, Sponsoring, Messemarketing und vieles mehr.
Es ist nötig, die Kommunikation zwischen Organisation um Umwelt genau zu planen. Im Vergleich zum klassischen Marketing befasst sich die Kommunikationspolitik weiterhin mit dem Austausch mit sozialen Institutionen wie zum Beispiel Politik, Bildung und Forschung. Dazu zählt auch die positive und/oder negative Wirkung, die dies auf Verbraucher und Unternehmen hat.
Man versucht auch über das jeweilige vorherrschende Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit eine Art Kultur zu erschaffen. Logoentwürfe, die überall auf Papieren, Arbeitskleidung und Gebäuden erscheinen, bilden einen Teil dieser Kultur.
Um eine gemeinsame Entscheidung unter allen Beteiligten zu fällen und Informationen effektiv auszutauschen ist eine genaue Planung unerlässlich! Dies läuft in mehreren Stufen ab. Zum Beispiel nach folgendem Schema:
1. Analyse der derzeitigen Situation und Abstecken der Ziele für das Unternehmen
2. Marketingstrategien angleichen
3. Mögliche Zielgruppen erfassen
4. Budget bestimmen
5. Kommunikationsstrategie entwickeln
6. Medien wählen
7. Vortests bezüglich der Wirksamkeit der Strategie (eventuell Verbesserungen vornehmen)
8. Endgültige Strategie festlegen und Vorgehen
(Eine ähnliche Variante wird auch auf Wikipedia vorgestellt)
Weiterhin ist es möglich, dass mehrere Marketinginstrumente (auch Preispolitik, Produkt- und Servicepolitik, Distributionspolitik) zu einem sogenannten Kommunikations-Mix zusammengestellt werden. Erfolgreich waren alle Kampagnen dann, wenn der Verbraucher alle nötigen Informationen erhalten hat, die ihn überzeugen und zum Kauf bewegen.
Derzeit gibt es im Fernsehen einen neuen Shampoo-Werbespot. Dort wird ein Produkt angepriesen, dass angeblich genauso gut sei, wie Produkte vom Friseur. Der Name der Marke ist Syoss. Doch was steckt dahinter?
Als allererstes wird in der Werbung ja hervorgehoben, dass es sich bei dem Produkt um eine qualitative Marke handelt, die man sich leisten kann. Tatsächlich sind 3,99 Euro für 500 Milliliter Shampoo ein Preis der im Vergleich zu anderen Produkten völlig in Ordnung ist. In einigen Filialen ist Syoss sogar günstiger erhältlich. Ergänzend dazu gibt es eine Pflegespülung und eine Haarkur.
Auf der Homepage des Produkts wird folgendes versprochen: „Die leistungsstarken Formeln von SYOSS enthalten hochwertige Pflegestoffe für außergewöhnlich schönes und gesund glänzendes Haar.“ Gut ist tatsächlich, dass das Shampoo keine Silikone enthält, da diese für das Haar nicht sonderlich gut sind. Zumindest das wird ja von Experten immer empfohlen. Ob es ansonsten auch wirklich gut ist, darüber mögen sich Experten oder besser noch jeder selbst seine eigene Meinung bilden. Bei Testberichten schnitt es jedoch weitgehend gut ab.
Konkret wird Syoss für das Unternehmen Henkel mit der Marke Schwarzkopf hergestellt, wie man unschwer auf der Rückseite der Flasche lesen kann. Auf der Homepage gibt es zusätzlich die Option „Experten Tipps“. Nur leider erhält man beim Klicken keine interessanten Informationen, sondern nur die Antwort, dass zuvor angepriesene Tipps in Kürze zu finden sein werden. Das fällt negativ auf! Schließlich ist das Produkt nun schon etwas auf dem Markt und es ist dem Verbraucher gegenüber eine schwache Kür, immer noch eine unvollständige Homepage zu präsentieren