Kundenoffensive

Marketing & Sales
 


Archiv: Mai, 2010

Baby Werbung umfasst wohl die Bilder und Aufnahmen, die die Herzen der Menschen am meisten berühren. Nahaufnahmen von kleinen Händchen, Füßchen oder einem herzzerreißenden Lächeln, sind keine Seltenheit mehr, denn die Werbung weiß, wie sie die eigenen Produkte am besten verkaufen.

Baby Werbung baut auf Vertrauen, Sanftheit und beste Materialien. Kaum ein anderer Bereich profitiert mehr von Bio und dem ganzen Gesundheitsboom, wie die Herstellung für Babyprodukte. Natürlich sind gerade Nahrungsmittel der absolute Mittelpunkt der Werbung, schließlich wären Fehler in diesem Bereich lebensgefährlich. Aber auch Windeln verkaufen sich immer wieder bestens mit kleinen Kulleraugen, die friedlich ihren Schlaf suchen.

Baby Werbung – Kampagnen und Werbestrategien

Die Baby Werbung profitiert zum Einen von vorbildlichen Eltern und zum Anderen von bildhübschen und unreal stillen Babys, die immerzu lächeln. Dem Käufer soll vermittelt werden, dass eigentlich alles rundherum schädlich für das Baby ist, außer das vorgestellte Produkt. Umwelteinflüsse, Keime im Haushalt oder schlechte Zutaten im Essen, man könnte fast den Glauben daran verlieren, dass frühere Genrationen wirklich ohne Bio, Mercedes Bobby Car und Pampers Simply Dry aufgewachsen sind. weiterlesen »


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Frauenzeitschriften sind voll davon: Tipps und Tricks zur richtigen Ernährung und Fitness-Tipps für einen schönen und knackigen Hintern. Hin und her wird diskutiert, ob nun der Apfel- oder der Birnen-Po die ideale Form sei. Ganz klar, dass die Industrie die Aufmerksamkeit auf sich zieht, wenn sie eine Art Wundermittel parat hat.

Anstatt sich mit dem Essen zu zügeln oder anstrengende Turnübungen zu absolvieren, ist es doch viel leichter einfach in Turnschuhen umher zu laufen. Das tut man ja ohnehin immer. So präsentiert Reebok seit einiger Zeit einen Schuh namens EasyTone in der TV-Werbung.

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Poster Werbung ist weit verbreitet, wer kennt sie nicht? Ob überdimensional an Hauswänden, klein in den U-Bahnen oder mittelgroß an Bus- und Bahnhaltestellen. Plakate und Poster sind keinesfalls eine neue Methode der Werbung, doch sie sind und bleiben effektiv.

Poster Werbung kann nicht weggeschaltet werden, wie ein schlechter TV Spot, oft bleiben die menschlichen Augen einfach an Werbungen hängen, die lediglich aufdringlich erscheinen und noch nicht einmal dem eigenen Geschmack entsprechen. Auch nach Aufmerksamkeit schreiende Abbildungen, wie zum Beispiel nackte Frauen, sind immer noch gern gewählte und gängige Motive.

Poster Werbung – Hast du das Poster schon gesehen?

Diesel Werbung, paulgalbraith @FlickrZuerst sollte man sich einmal fragen, wann bestaune, begaffe oder belächle ich Poster Werbung? An der Ampel im Auto, auf dem Fahrrad, in der Bahn oder an der Bushaltestelle, genau. Dieses sind alles Situationen, in denen sich der Mensch meistens langweilt. So schaut er in seiner Not umher und entdeckt vielleicht eine nackte Frau, ein blutendes Tier, dessen Eingeweide aus dem Körper ragen oder vielleicht ein paar ansprechende Jugendliche, deren Gedankenblasen man entnehmen kann, dass sie sich heute noch endlos betrinken wollen. Das heißt, jeder ließt sich die Poster durch, solange das Bild erst einmal ansprechend ist. Und wenn das der Fall ist und der Text auch noch stimmt, vielleicht sogar ein Produkt verkauft wird, landet es letzten Endes auf dem Einkaufszettel der Verbraucher oder es wird eine Debatte beim abendlichen Essen darüber geführt. Natürlich werden auch die neusten Kinofilme mit Postern angepriesen, denn wenn man erst einmal sieht, dass der eigene Lieblingsschauspieler ja so süß auf dem Plakat aussieht, wird man sich auch garantiert noch eine Kinokarte kaufen. Schockieren, Provozieren und Anlocken. weiterlesen »


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Social Networking ist derzeit wohl jedem ein Begriff. Wer kennt wen, Studi VZ, Mein VZ  und besonders Facebook machen immer wieder Schlagzeilen. Meistens geht es dabei aber um persönliche Daten, mit denen nicht sensibel genug umgegangen wird, oder –  wie aktuell bei Facebook –darum, ob man die Rechte an seinen Fotos verliert, die man hochlädt. Den Bekanntheitsgrad solcher Netzwerke nutzen viele Firmen aber auch aus, um Kunden zu aquirieren.

Ein Beispiel: die Marke Burger King mit der Kampagne „Whopper Sacrifice“. Was man tun musste um eine Whopper gratis zu bekommen, war recht einfach. Man musste die Anwendung  (App/ application) der  der Kampagne bei Facebook für das eigene Profil genehmigen und darüber zehn Freunde löschen.

Der Begleittext zur Applikation lautete wie folgt:

„What would you do for a free WHOPPER®? Would you insult an elected official? Would you do a naked handstand? Would you go so far as to turn your back on friendship? Install WHOPPER®. Sacrifice on your Facebook profile and we’ll reward you with a free flame-broiled WHOPPER® Sandwich when you sacrifice 10 of your friends.”

Die Kandidaten, die man aus der Freundesliste zum Löschen auserwählt hatte, wurden allerdings auch öffentlich aufgelistet. Als Belohnung für das Löschen sogenannter „Freunde“ gab es dann einen Coupon für einen Gratis-Whopper.

Wer jetzt vor hat, noch schnell einen solchen Gutschein zu erhaschen, kommt leider zu spät. Die Aktion ist seit kurzem abgelaufen. Erwähnenswert bleibt sie trotzdem, da es ein wunderbares Beispiel ist, wie gut virales Marketing über unsere sozialen Netzwerke ganz ohne andere Werbung funktionieren kann.


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