Findet man Fruchtgummi zwischen den Zehen appetitlich? Vermutlich sagen da die meisten Leute klar “nein”. Diese Meinung ändert sich dann allerdings ganz schnell, wenn Heidi Klum ins Spiel kommt. Und jetzt erinnern sich sicherlich die meisten wieder an den Katjes Werbespot
Was macht diese Frau eigentlich noch so und warum ist sie so erfolgreich?
Wahrscheinlich muss hier nicht weiter erklärt werden, um wen es sich bei dieser Person handelt. Schließlich ist die mittlerweile dreifach Mutti überall präsent und somit bekannt. Außerdem hat sie sich als deutsches Topmodel weltweit einen Namen gemacht. 1973 wurde sie in Bergisch Glattbach geboren und ist heute neben ihrem Modeljob auch als Moderatorin tätig - zum Beispiel in der Sendung “Germany’s Next Top Model“, von der es bald wieder eine neue Staffel geben wird. Als Siegerin des Wettbewerbs Model’92 gelang ihr sechs Jahre später der Durchbruch in der Sports Illustrated.
Im Werbebereich ist sie für viele Firmen tätig. So zum Beispiel, wie oben genannt, Katjes und weitere wie McDonalds, Douglas, VW und für Styling-Produkte der Marke Taft (Henkel KGaA). Häufig wird sie als Frohnatur bezeichnet und tatsächlich hat sie stets ein Lächeln auf den Lippen. Ihr internationaler Bekanntheitsgrad sind sehr hilfreich eine breite Zielgruppe anzusprechen und steigert die Werbewirkung enorm.
Weiterhin gilt sie für viele Frauen als Vorbild, da die deutsche Schönheit Familie und Job wunderbar unter einen Hut bekommt. Vielen ist bei ihrer Arbeit besonders ihre offene und sympathische Art sympathisch. Laut eigenen Angaben hält sie nicht nur strenge Diät, sondern isst auch wie jeder normale Mensch mal den ein oder anderen Burger. Vielleicht sollten das auch die zahlreichen McDonalds Werbespots untermauern. Hier nochmal einer zum angucken:
Welche Vorteile heute ein Mobiltelefon bietet?! Nun ja, die Liste wird immer länger. Man kann Fotos machen und versenden, Musik runterladen und direkt vom Handy hören, E-Mails verwalten und schreiben und sogar die Zugtickets bezahlen. Ebenso durch das Internet ersparen wir uns viel Wege - was gibt es schließlich nicht im Netz? Auch von Seiten der Deutschen Post gibt es jetzt eine mobile Variante, sein Porto für Briefe und Postkarten ganz einfach und bequem zu Haus auszudrucken oder unterwegs zu organisieren.
Zur Zeit der Finanzkrise fragen wir uns alle, wo unser Geld hingeht und wo ausreichend neues herkommt. Außerdem überlegen sich die meisten mittlerweile dreimal, ob sie sich etwas neues, teureres anschaffen.
Es fängt schon beim täglichen oder wöchentlichen Einkauf an. Da überlegt man, wo man am besten sparen kann und dennoch zufrieden mit dem Produkt ist. Lidl setzt mit dem Werbespot auf Harmonie und Glückseligkeit. Und das alles durch Produkte zum Discouter-Preis!
Damit hat es sonst nur Plus versucht: mit den “kleinen Preisen”. Dennoch denke ich, dass Lidl besser ankommt. Das geht auch von der Werbemusik aus. Schließlich ist ein entspannender Song und glückliche Gesichter schöner anzusehen, als ein schreiender 0,99Euro-Preis, der durch die Gegend rennt.
Die Vermutung liegt nahe, dass Lidl auf Menschlichkeit und andere tiefgründige Werte und Normen baut, jetzt, wo wir uns langsam wieder der Weihnachtszeit nähern. Frauen werden sicher auch besonders angesprochen. Der Spot rückt die Familie in den Mittelpunkt und wer ist nicht treffender für die Versorgung mit Lebensmittel der Familie zuständig als die Mutter.
Für einige ist Lidl dennoch nicht gerade ein komfortabler und ansehlicher Supermarkt. Mit der Nettigkeit des Spots wird dies etwas wettgemacht. Stellt sich nur die Frage, was uns der Slogan am Ende nun alles sagen soll. Ganz deutlich wird meiner Meinung nach nicht, was sich an Lidl außer der Ersparnis noch alles lohnt. Ich denke, dass sich kaum jemand zu Haus darüber freut, dass das Prdodukt nun gerade bei Lidl erworben wurde. Hauptsache es schmeckt!
Vorteil für den Supermarkt: etwas weg vom Ramsch-Laden-Image, was viele Leute so empfinden.
Schon ewig mit dabei ist dieses Kräuter-Bonbon. Der Werbeslogan ist seit Jahren derselbe und hält sich gut in Sachen Einprägsamkeit. Wieso ist das eigentlich so und was macht die Marke aus?
Zunächst einmal zur Marke selbst: Ricola entspringt einem schweizer Familienunternehmen. Der Firmennamen entstand aus Richterich & CO. Laufen, 1930 von Emil Wilhelm gegründet. Heute ist das Unternehmen so populär, dass es in 50 Länder weltweit ihre Bonbons exportiert.
Zunächst sang eine freundliche Stimme “Ricola” und dem ein oder anderen wird’s jetzt wieder in den Ohren klingeln. In den letzten Jahren prägte sich allerdings ein tradionsbewusster Slogan ein: “Wer hat’s erfunden? - Die Schweizer”. Das durchscheinende Traditionsbewusstsein trägt auch sicher zur Attraktivität des Produkts bei. Man vertraut auf die Wirkung der Bonbons, wenn man erkältet ist.
Einige finden das Bonbon sicher auch interessant, da die Werbung versucht mit Witz und Charme zu punkten - was auch gelingt. Im Moment sind das ein paar Chinesen, die vergebens versuchen das schweizerische “r” sprachlich korrekt herauszubringen. Immer dabei ist allerdings der kleine Schweizer.
Wer einmal probiert hat, der weiß vielleicht auch zu schätzen, dass die kleinen Packungen nebst Inhalt wunderbar in Handtasche oder Auto überdauern und bei Bedarf eine leckere Nascherei sind. Was steckt eigentlich drin? Laut Werbung wissen wir ja “13 natürliche Kräuter”. Genauer gesagt sind das: Pfefferminze, Thymian, Schafgarbe, Spitzwegerich, Salbei, Holunder, Malve, Schlüsselblume, Frauenmantel, Eibisch, Bibernelle, Ehrenpreis und Andorn. Daneben sind auch noch vielerlei Geschmacksrichtungen erhältlich.
Auch wenn man nicht gerade an Husten und Heiserkeit leidet, so nimmt man doch gern eins, da sie einfach schmecken
Ein Tipp am Rande: angeblich kann man den Kräuterzucker auch gut zum süßen von Tee verwenden!
Jeder kennt das: Man geht mit dem Einkaufszettel in den Supermarkt, dann schaut man sich in den Regalen noch etwas um. Meistens landet mehr im Einkaufswagen, als überhaupt geplant.
Das liegt nicht zuletzt an der Gestaltung der Verpackungen. Alles sehr appetitlich! Der Joghurt wird mit besonders vielen Früchten dargestellt. Und ein Fertiggericht, bestehend aus Rotkraut, Roulade und Kartoffelpüree, macht auf dem Karton noch den Anschein, als käme es geradewegs aus einem tollen Restaurant.
Dies zeigt, dass Verpackung im Bereich eines erfolgreichen Marketings eine große Rolle spielt. Schließlich stellt das Design einen entscheidenden Kaufanreiz dar. Nicht für jedes Produkt kann es nämlich eine großangelegte Werbeaktion in Form vom Werbespots und Plakaten geben. Das Produkt bewirbt sich dann durch sein Aussehen selbst.
Ist einem dann das Wasser im Mund zusammengelaufen und man hat die Kasse überwunden, bereitet man das Gericht zu Haus mit viel Vorfreude zu. Der Duft steigt einem in die Nase, doch dann das böse Erwachen! Die Mahlzeit ähnelt eher einer einfarbigen Pampe, in der die Bestandteile nicht mehr wirklich zu erkennen sind – dies soll jedoch nicht heißen, dass es nicht schmeckt. Wer probiert allerdings gern von etwas unappetitlich Aussehendem?! Folglich ärgert man sich und hegt den Gedanken das nächste Mal vielleicht doch besser frisch zu kochen, als auf ein Fertiggericht herein zu fallen.
Da dies mittlerweile vielen Konsumenten passiert ist, gibt es im Internet einige Seiten, auf denen solche „Vorfälle“ auf Fotos festgehalten werden. Ein schönes Beispiel liefert pundo3000. Wie ich finde sehr interessant! So kann man vorher schon einmal hinter die Verpackung luchsen, ehe man einen Artikel einkauft
“Kennst du das schon? Das ist total gut!! Musst du unbedingt ausprobieren!!” Gibt es denn eine bessere Werbung als Mundpropaganda? Wer hat sich schließlich nicht schon öfter nach einem Einkauf über ein neu ausprobiertes Produkt unterhalten…
Wenn Menschen, denen wir vertrauen, eine Empfehlung aussprechen, sind wir meistens bereit ein neues Produkt auszuprobieren. Darauf kann man eher Vertrauen als einem Werbespot, indem eh alles schöner geredet wird als es ist. Eine positive Information wird nur dann weiter gegeben, wenn Kunden vollends zufrieden sind.
Mundpropaganda ist zentraler Bestandteil des Viralen Marketings, bei dem sich die Empfehlung durch Weitersagen bestenfalls wie ein Virus verbreitet. Ein toller Nebeneffekt: bloßes weitersagen ist bedeutend günstiger als kostspielige Print- und TV-Werbung. Meistens wird ja bei Werbung sogar umgeschalten, da man heutzutage so bombardiert wird, dass es einen nur noch nervt.
Mittlerweile gibt es Firmen im Internet wie trnd, die Mundpropaganda-Kampagnen unterstützen. Durch die Mitarbeiter soll ein Netzwerk entstehen, durch das schnell ein positives Feedback über das Produkt verbreitet wird. Im Voraus gibt es sogar die Möglichkeit, eine Blitzumfrage durchführen zu lassen . Dadurch kann man vorher noch einige Dinge abändern, die in der jeweiligen Zielgruppe eventuell nicht so gut ankommen. Die größten Vorteile sind, dass ein neues Produkt schneller bekannt wird und leichter angenommen wird. Weiterhin wird dafür gesorgt, dass das Produkt überhaupt ins Gespräch kommt und bleibt und damit möglichst langfristig aktuell ist.
An und für sich ein tolles neues Konzept, was sicher in Zukunft immer beliebter werden wird. Also schnell weitersagen ![]()
Microsoft hat immer wieder mit seinem Image zu kämpfen. Nicht zuletzt wegen der scharfen Kritik an Windows Vista und er neuen Applekampagne “Get a Mac”. Nun versucht es Bill Gates mit Humor.
Seit Jahren nimmt Apple Microsoftentwicklungen auf die Schippe und stellt das Unternehmen als staubig und antiquiert da. Ihnen selbst gelangen immer wieder Werbeunternehmungen, die eindrucksvoll punkten können. Mit stylischen Designs, Werbemelodien, die zu Ohrwürmern werden und weltweiten Imagekampagnen hat Apple sich zur eindeutig hipperen Marke entwickelt. Die aktuelle Kampagne hat allein auf youtube so hohe Aufrufzahlen, dass sie wie eine virale Marketingkampagne wirkt.
Bill Gates will dem nun entgegenwirken und tritt gleich selbst auf. Gemeinsam mit Jerry Seinfeld, einem bekannten Stand-up Comedian aus den USA und ehemaliger Hauptdarsteller der Serien “Seinfeld”, steht er vor der Kamera für die neueste Microsoftkampagne. Diese startet am 4. September in Amerika und bald darauf auch in Deutschland und kostet rund 300 Millionen Dollar.
Spätestens dann wird sich zeigen ob Bill Gates diesmal mit “vollem Körpereinsatz” und dem Witz von Jerry Seinfeld auftrumpfen kann. Kurz vor seinem wechsel in den Aufsichtsrat wäre ihm das sicher eine Genugtuung.
Der neue Dacia Sandero kann vor allem mit einem punkten: Dem Preis. Der ist nämlich sensationell billig für einen PKW dieser Klasse, was den kritischen Beobachter natürlich auf Mängel in der Fahrzeugausstattung argwöhnen lässt.
Um dem vorzubeugen, hat Dacia mit Hilfe von Muttergesellschaft Renault in die Werbung investiert. Herausgekommen ist eine lustige Kampagne, die sich vor den Größen des Automobilmarktes wie Audi oder dem Ford Kuga zumindest marketingtechnisch nicht verstecken muss.
Dacia hat bereits mit der Promotion des ebenfalls sehr preiswerten Dacia Logan MCV gezeigt, dass sie die Kunst beherrschen, den Zuschauer durch originelle Einfälle auf das beworbene Produkt aufmerksam zu machen. So wird der Logan als Gemeinschaftseinfall der im Altersheim relaxenden Links-Revolutionäre beworben. weiterlesen »
Seit 2004 existiert diese im Verbund mit der Düsseldorfer Marketing-Agentur Grey ins Leben gerufene Kampagne des Bundesverbandes für Alphabetisierung.
Sie soll ein in Deutschland vorhandenes, aber totgeschwiegenes Problem bewusst machen - die zunehmende Analphabetisierung der Bevölkerung.
Die Sympathien sind ihm gewiss. Denn der Werbespot der Marke vybemobile ist ungewöhnlich – ungewöhnlich humoristisch. Und dieser ungewöhnlich humoristische Werbespot hat inzwischen einen Kultstatus erreicht.
Vybemobile lässt in dem Werbespot zwei Musikwelten aufeinander treffen, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Denn eine amerikanische HipHop-Legende trifft auf eine deutsche Schlager-Legende. Oder Snoop Dogg ist Roy Black.
Roy Black lebt, lebt in Snoop Dogg. Und der schräge Auftritt des Snopp Doggs ist einfach nur sympathisch. Insbesondere sein gebrochenes Deutsch, mit dem er Roy Blacks Klassiker “Schön ist es auf der Welt zu sein” wiedergibt, macht den Werbespot sehens- und hörenswert.
Verantwortlich für diese kreative Werbekampagne zeigt sich die Berliner Agentur Plantage, mit dem die Marke vybemobile, eine Kooperation zwischen E-Plus und Universal Music, in den jungen Subkulturen positioniert und etabliert werden soll. Sie sollen die Marke vybemobile in ihr Relevant Set aufnehmen. Denn vybemobile will nicht langweilig sein.
Der Werbespot und auch Snoop Dogg brennen sich in das Gedächtnis der Konsumenten ein. Denn er ist ungewöhnlich und somit merk-würdig.