Kundenoffensive

Marketing & Sales
 


Archiv: Marketingstrategien

Weihnachtskarten für Kunden sind eigentlich eine nette Idee, mit der ein bestimmtes Unternehmen sich bei Ihnen für die Treue bedanken möchte und frohe Festtage wünscht. Weihnachtsgrüße per Post von Versicherungen und Co. sind aber nicht nur nett gemeint sondern verfolgen auch einen Strategie.

Weihnachtskarten für Kunden gibt es schon lange. Die Karten werden je nach Unternehmen mehr oder weniger aufwendig gestaltet. Mit der Grußkarte sagt die Versicherung, die Kfz-Werkstatt etc. „Danke“ und erhofft sich einen treuen Kunden zu erhalten. Denn wenn man im Gedächtnis bleibt kommt der Verbraucher erst gar nicht auf die Idee sich nach einem anderen Unternehmen umzuschauen, es sei denn die Kunden-Weihnachtskarte kann auch nicht mehr über eine viel zu hohe Rechnung hinweg trösten.

Weihnachtskarten für Kunden©flickr/richardmasoner

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Das Thema Jugend in der Werbung ist heute nicht mehr wegzudenken. Die Jugendlichkeit hat eine große Zielgruppe, Männer und Frauen zwischen 30 und 50 Jahren, deren Markt in der Werbung heiß umkämpft ist. Doch oft fällt den Menschen nicht mehr auf wie Werbespots und Slogans sie manipulieren. Statt Gesichter mit Charakter sieht man nur noch glatte, makellose Haut.

Werbung gehört zu unserem Leben. Überall begegnet man Ihr. Flyer, Plakate, TV-Werbung, Slogans in Zeitschriften, Werbeflut im Internet…und alle haben nur einen Zweck; Kundenfang und Kundenbindung. Diese Art der Werbung soll zu einem jugendlich frischem Aussehen verhelfen. Werbung für Jugendliche ist meist bunt, laut und schrill und will häufig den Eindruck vermittelt, dass man „IN“ ist wenn man dieses oder jenes neue Technik-Highlight besitzt. Werbung für Erwachsene hingegen versucht die Mitte zwischen Hipp und Eleganz zu halten….die natürlich am besten vermittelt wird, indem man man mit Jugend wirbt. Faltencreme ab 30, Serum für die Augen, Make up, dass verjüngt, und und und. Schönheit=Jugend?!

Jugend in der Werbung©flickr/Johannes Meyer

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Wer derzeit seinen Urlaub nach Spanien und die dazugehörigen Inseln bucht, den plagt neben Angst vor Anschlägen der ETA (Euskadi Ta Askatasuna, terroristische, baskische Untergrundorganisation) wohl auch die Sorge bezüglich der Schweinegrippe. Natürlich kann aus der Ängstlichkeit anderer Profit geschlagen werden…

So werden nicht nur Medikamente gegen Grippe sinnlos zu Hause im Internet geordert. Auch Desinfektionsmittel, in diesem Fall Sagrotan, hat der momentanen Situation mal eben die Werbung angepasst. So erscheint in der nun zur neuen Kampagne beim aktuellen Clip rechts oben in der Ecke auf rotem Grund, dass das Desinfektionsspray ebenfalls gegen Schweinegrippe-Viren wirksam ist.

Hier ein Video in dem noch dezenter hingewiesen wurde:

Stöbert man ein wenig auf der Homepage des Herstellers, so entdeckt man auch einige Informationseinträge zur Vogelgrippewelle 2006. Solche Erscheinungen sind natürlich immer nützlich, um den Verkauf etwas anzukurbeln. Selbstverständlich ist eine Grippe nicht gerade angenehm, dennoch wird immer wieder von Experten gewarnt, in Panik zu verfallen. An einer „normalen“ Grippe kann man genauso sterben und sollte auch zum Arzt gehen.

Selbstverständlich sollte man in den Zeiten hoher Infektionsraten vorsichtig sein und sich lieber einmal mehr die Hände waschen, aber in der eigenen Wohnung muss nicht gleich alles desinfiziert werden. Nützlich ist das Spray sicherlich, wenn man häufig mit Spanien-Reisenden in Kontakt kommt, die Erkältungssymptome zeigen (das heißt zum Beispiel Händeschütteln, nah beieinander stehen usw.), um sich die Hände zu desinfizieren.

Allerdings gibt es eine solch breite Produktpalette von Sagrotan, so dass es zur Desinfektion von Körperteilen noch anderes gibt als solches für Oberflächen. Dazu gibt’s mehr Informationen auf der Homepage, wo praktischerweise ein Produktfinder eingerichtet wurde.

Die Produkte sollen hier nicht schlecht geredet werden, allerdings fällt auf, dass der Verbraucher besonders in den Hochzeiten verschiedenster Grippewellen zum Kauf gebracht werden soll. Ansonsten hätte schon lange vorher damit geworben werden können.


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Bei nahezu allen Produkten entdeckt man heute irgendwas, was man sammeln kann, in der Hoffnung, dass man irgendwann einmal etwas dafür bekommt. Das wohl bekannteste Beispiel ist payback.

Dieses Programm gibt es seit dem Jahre 2000. Dabei handelt es sich um eine Aktion, mit der Kunden an bestimmte Filialen gebunden werden sollen. Versprochen für die Punkte werden Prämien oder dergleichen. Der Kunde bekommt eine Kundenkarte, die er dann bei jedem Einkauf an der Kasse vor dem Bezahlen vorlegt.

Auf BigBrotherAwards.de ist folgende Kritik zu lesen: „(…)PAYBACK strebt nach eigenen Angaben 12 Millionen Kunden an — eine äußerst gefährliche Struktur aufgebaut wird. Mit dieser werden die Konsumgewohnheiten von Bürgerinnen und Bürgern ausgeforscht, ausgewertet und auf unabsehbare Zeit gespeichert.“

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Marketing ist nicht einfach nur ein Begriff, den man mit Werbung verbindet. Man kann deutlicher differenzieren. So gibt es zum Beispiel Marketing-Instrumente. Eines ist das Folgende:

Die Kommunikationspolitik beschäftigt sich mit der Frage, wie der Kontakt zum Kunden gepflegt wird. Aufgabe ist es, über ein Produkt verbraucherfreundlich zu informieren, so dass dieser zum Kauf bewegt wird. Sie setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Dazu gehört Werbung, persönlicher Verkauf, Sponsoring, Messemarketing und vieles mehr.

Gang im Supermarkt © Flickr/ kubatodi

Es ist nötig, die Kommunikation zwischen Organisation um Umwelt genau zu planen. Im Vergleich zum klassischen Marketing befasst sich die Kommunikationspolitik weiterhin mit dem Austausch mit sozialen Institutionen wie zum Beispiel Politik, Bildung und Forschung. Dazu zählt auch die positive und/oder negative Wirkung, die dies auf Verbraucher und Unternehmen hat.

Man versucht auch über das jeweilige vorherrschende Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit eine Art Kultur zu erschaffen. Logoentwürfe, die überall auf Papieren, Arbeitskleidung und Gebäuden erscheinen, bilden einen Teil dieser Kultur.

Um eine gemeinsame Entscheidung unter allen Beteiligten zu fällen und Informationen effektiv auszutauschen ist eine genaue Planung unerlässlich! Dies läuft in mehreren Stufen ab. Zum Beispiel nach folgendem Schema:
1.    Analyse der derzeitigen Situation und Abstecken der Ziele für das Unternehmen
2.    Marketingstrategien angleichen
3.    Mögliche Zielgruppen erfassen
4.    Budget bestimmen
5.    Kommunikationsstrategie entwickeln
6.    Medien wählen
7.    Vortests bezüglich der Wirksamkeit der Strategie (eventuell Verbesserungen vornehmen)
8.    Endgültige Strategie festlegen und Vorgehen
(Eine ähnliche Variante wird auch auf Wikipedia vorgestellt)

Weiterhin ist es möglich, dass mehrere Marketinginstrumente (auch Preispolitik, Produkt- und Servicepolitik, Distributionspolitik) zu einem sogenannten Kommunikations-Mix zusammengestellt werden. Erfolgreich waren alle Kampagnen dann, wenn der Verbraucher alle nötigen Informationen erhalten hat, die ihn überzeugen und zum Kauf bewegen.


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Dell - neue Notebooks

Autor: Laura
abgelegt in: Marketingstrategien

Es geht auf Weihnachten zu und wie immer stellt sich die Frage, was denn nun verschenkt wird. Nicht selten äußern gerade Jugendliche teure Wünsche, wie Zum Beispiel einen Laptop. Woher bekommt man sowas nun möglichst günstig, aber auch gut?

ein Dell Laptop © Flickr/ Kansir

Die Firma Dell wirbt schon seit langem mit günstiger Hardware. Jetzt ist Dell wieder da und zwar mit individuellen Notebooks. Gegründet schon 1984 und unter Leitung von Michael Dell, ist das Unternehmen erst seit wenigen Jahren in Deutschland richtig bekannt.

Der Hauptsitz befindet sich allerdings im Land der unbegrenzten Möglichkeiten- in Texas. Aus diesem Grund wird per Fax, telefonisch oder im Internet bestellt. Allerdings brachte dies lange nicht genug Umsatz. Geliefert wird Hardware in allen Variationen, das Besondere ist aber, dass dem Kunden nach seinen Wünschen alles zusammen gebaut wird. Verwendet werden allerdings keine eigen produzierten Komponenten, sondern Komponenten von Dritten. Als Betriebssysteme werden die herkömmlichen von Microsoft oder Linux verwendet.

Seit Mai 2007 änderte sich im Vertrieb einiges grundlegend: Es wurden Vertriebspartner hinzu gezogen, die nun auch den Einzelhandel erreichten. Mit den neuen individeuellen Notebooks verfolgt Dell die sogenannte “Cooperate Social Responsibility“- bei dieser Marketingstrategie geht es darum, dass mit den Einnahmen aus Produkten etwas anderes Unterstützt wird. Es wird ein freiwilliger Beitrag der Wirtschaft zur nachhaltigen Entwicklung geleistet. Zur Diskussion steht, ob es darum geht Mitleid zu erzeugen, um zu verkaufen, oder ob den Unternehmen wirklich etwas an der Umwelt oder -in diesem Fall- Menschen in Afrika geht.


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Werbesprache

Autor: Laura
abgelegt in: Marketingstrategien, Werbung

Ein separates Thema verdient die Werbesprache. Schließlich begegnet sie uns täglich und erzeugt oftmals ein Schmunzeln. Worauf achten die Profis dabei eigentlich?

Werbeplakat mit einer Frau © Flickr/ Dreamer7112

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Dass Coca Cola viele Kooperationen bezüglich Werbemaßnahmen hat und hatte, ist sicherlich jedem bekannt. Das Produkt ist generationsübergreifend. Alle kennen das Erfrischungsgetränk und somit werden nicht nur junge Leute dazu gebracht, einmal den dunkelbraunen Trunk zu probieren.

Mittlerweile ist die Produktpalette, allein für die verschiedenen Cola Sorten, immer größer geworden. Es gibt sie mit Kirsch- und Vanillegeschmack. Mit und ohne Zucker, als Lightprodukt und schließlich auch im Mix mit Orangen-Limonade. Ein leichtes ist es doch, wenn man sich Ruhm von anderen populären Dingen abzwacken kann! Coca Cola hat zugeschlagen! Und zwar bei Agent 007, James Bond. weiterlesen »


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Seit April 2004 gibt es die Vorschrift, Produkt die gentechnisch verändert wurden, deutlich zu kennzeichnen. Damit soll eine bessere Aufklärung der Verbraucher erreicht werden. Muss man Angst haben, dass die Nahrung vor lauter Genen bald lebendig wird?

Mais © Filckr/ Darwin BellIn Deutschland ist die Zahl, der auf den Markt gelangenden und verkauften, genmanipulierten Produkte, relativ gering. Allerdings werden Pflanzen, wie Gen-Mais, sehr häufig und in hohen Mengen an Tiere verfüttert. Von gentechnisch veränderten Pflanzen spricht man dann, wenn Bakterien oder Viren hineinmanipuliert werden, um sie krankheits- und schädlingsresistent zu machen. Indirekt nehmen wir die Gentechnik dann doch zu uns! Schließlich hat das Schwein, was wir morgen auf dem Teller haben, auch mal irgendwann Futter bekommen. Wer weiß, was da alles drin war…

Nicht selten lösen solche gemanipulierten Lebensmitteln bei Menschen Allergien aus. Ein Grund mehr, besonders darauf zu achten, was man einkauft! Aber man liegt falsch, wenn man denkt, dass man mit Bio-Produkten alles richtig macht. Schließlich bestäuben immer noch Insekten die Pflanzen und tragen somit das veränderte Erbgut auf den Bio-Acker.

Wie bereits erwähn,t gibt es seit längerem jedoch die Pflicht, Veränderungen auf dem Produkt-Etikett zu vermerken. Meistens findet man dies in der Zutatenliste. Geläufig sind Formulierungen wie: “gentechnisch verändert” oder “enthält gentechnisch veränderten Mais/Soja”.

Allerdings besteht die Pflicht nicht, wenn die Gentechnik versteckt in den Artikel gelangt sein könnte. Zum Beispiel in Fisch, Fleisch und Milchprodukten durch die Fütterung der Tiere. Eine tolle Idee liefert an dieser Stelle Greenpeace mit dem EinkaufsNetz. Dort unterstützen Verbraucher ihresgleichen, indem sie alle Produkte, auf denen sie eine Kennzeichnung entdecken, in eine Liste eintragen.

Ein aktuelles, positives Beispiel ist die Firma Landliebe. Dort wird jetzt auf Tierfütterung ohne Gen-Pflanzen gesetzt. Noch 2006 konnte genau das Gegenteil nachgewiesen werden, worauf viele Verbraucher mit Protesten reagierten. Ein durchaus nettes Entgegenkommen bezüglich der Nachfrage und der Kundenwünsche! Hoffentlich auch aus Gesundheitsbewusstsein heraus und nicht nur als neue Marketingstrategie.


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Mindestens einmal die Woche betritt wohl jeder einen Supermarkt. Dennoch bleibt man wohl nicht solange, dass man sich großartig über den Aufbau eines solchen Selbstbedienungsladens Gedanken machen kann. “Der Kunde ist König” heißt es und für den werden auch tolle Tricks erdacht, damit er ein möglichst gewinnbringender Kunde ist.

Supermarkt © Flickr/ Keees

Schon von oben tönt eine zumeist ruhige und stimmungsvolle Musik auf uns herab. Wahrscheinlich, damit man entspannt durch die Regale schlendern kann. Aber nicht nur dadurch soll der Kunde angehalten werden länger im Markt zu bleiben, da gibt es noch andere Tricks und Kniffe! Zum Beispiel werden Regale quer gestellt, die dann als sogenannte „Stopper“ fungieren, an denen der Verbraucher eventuell zugreifen soll.

Insgesamt soll erreicht werden, dass der Kunde möglichst durch den ganzen Supermarkt kommt. Für jemanden, der günstige Produkte will, heißt es sich zu bücken. Die teuren, gewinnbringenden Artikel befinden sich nämlich auf Augenhöhe und meistens auf der rechten Seite, da viele Menschen unbewusst einen Rechtsdrall haben. Milchprodukte und Fleischwaren befinden sich meistens genau am anderen Ende gegenüberliegend vom Eingang. Obst und Gemüse findet man zumeist ganz vorn. Der Kunde wählt dort in Ruhe aus und verlangsamt so sein Gesamttempo.  Auf Umwegen stößt man dazwischen außerdem auf viele Non-Food-Artikel.

Einkaufswagen © Flickr/ Daquella manera

Schließlich an der Kasse angelangt, findet man Körbe mit Süßigkeiten für die Kleinen, die ihre Eltern während des Wartens nicht selten dazu bringen noch etwas mitzunehmen. Außerdem offenbart sich ein großes Kaugummi- und Zigarettensortiment, damit auch die Erwachsene noch einmal Artikel in den Einkaufswagen wandern lassen.

Daher sollte man zügig seinen Einkaufszettel abarbeiten, aber dennoch genau auf die Preise achten. Weiterhin niemals mit leerem Magen in den Supermarkt und wenn man Kinder dabei hat süßigkeitenfreie Kassen benutzen. Ich denke, so wird man dann nicht ganz von den Verkaufsstrategien überrannt.


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