Der Erfolgskontrolle von Werbemaßnahmen kommt in Unternehmen eine große Bedeutung zu. Es soll festgestellt werden, ob das Werbebudget rentabel eingesetzt und bestimmte Ziele erreicht wurden. Der Erfolg einer Werbemaßnahme kann grundsätzlich unter zwei Aspekten betrachtet werden, nämlich hinsichtlich der psychologischen und der ökonomischen Wirkung. Erstere bezieht sich auf die Werbewirkung, letztere auf konkrete Werbeziele, wie beispielsweise die Steigerung eines Marktanteils oder Bekanntheitsgrad eines Produkte oder einer Marke.
Da Werbemaßnahmen meistens den Bekanntheitsgrad und somit auch den Absatz eines Produktes erhöhen sollen, lebt die Werbeerfolgskontrolle vom Vergleich der Absatz- und Umsatzzahlen vor und nach der jeweiligen Werbemaßnahme. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass hierbei auch andere Faktoren eine Rolle spielen können, wie zum Beispiel zeitgleich ausgeführte Werbemaßnahmen der Konkurrenz oder saisonale und/oder konjunkturelle Einflüsse, auf die das eigene Unternehmen keinen Einfluss hat.
Eine weitere Möglichkeit besteht in der Messung des Marktanteils, bei welchem der Umsatz des eigenen Unternehmens mit dem geschätzten Gesamtumsatz der ganzen Branche verglichen wird. Der psychologische Erfolg einer Maßnahme ist Gegenstand der Werbewirkungsforschung, bei welcher mittels empirischer Mittel erforscht wird, ob und wie der Konsument durch die Werbung beeinflusst wurde. So lässt sich beispielsweise auch sehr gut der Erfolg beim Guerillamarketing messen. Es wird zumeist durch Umfragen (Feldforschung) in Erfahrung gebracht, ob der Konsument die Maßnahme überhaupt wahrgenommen hat, sie in Erinnerung behielt und sich letztendlich zu einem Kauf verleiten ließ.
Wir leben in einem besonderen Zeitalter. Noch nie war die Welt so klein und schnelllebig. Noch nie war der globale Wettbewerb vor allem in der virtuellen Welt so groß wie heute. Das hat dramatische Folgen: Marken- und Produktpiraterie, Plagiate und Raubkopien sind Schlagwörter, die vor allem in der westlichen Welt für viele Unternehmer zu einer Existenzfrage geworden sind.
Wie reagieren, wenn der unbekannte Wettbewerber aus China, Thailand oder Indien das eigene Produkt kopiert und zu einem unschlagbar günstigen Preis auf dem Weltmarkt anbietet? Gibt es überhaupt Chancen, so etwas aufzuhalten? Wie realistisch ist es, dagegen gerichtlich vorzugehen?
Fakt ist zunächst einmal, dass der Raub geistigen Eigentums nicht in jedem Land dieser Erde eine kriminelle Tat ist und als solche gerichtlich verfolgt wird. Wird in solch einem Land ein Produkt kopiert, dann ist es fast unmöglich, dagegen gerichtlich vorzugehen.
Jeder, der ein spezielles Produkt herstellt, sollte bestrebt sein, mindestens zwei Voraussetzungen zu schaffen, um ein Kopieren zu verhindern:
1. Das Produkt so speziell herstellen, dass eine Kopie extrem extrem teuer und aufwendig wird.
2. Das Herstellungsverfahren so verfeinern, dass es ohne spezielle Kenntnisse nicht nachahmbar ist.
3. Das Produkt möglichst patentieren lassen.
Sind diese Voraussetzungen gegeben, ist es für den kriminellen Kopierer zumindest um einiges schwerer, unter falschem Brand zu kopieren.