Die Welt der Marken und Werbung verändert sich drastisch. Mit den sozialen Netzwerken im Internet haben Konsumenten mehr Macht über Marken und Produkte übernommen. Die Agentur Scholz & Friends illustriert in einem Animationsfilmchen den sogenannten Dramatic Shift in Marketing Reality.
Wenn man die Aussage des Kurzfilms in Realität übersetzt, dann waren Konsumenten früher zufriedene Menschen, die randvoll mit Glückshormonen ihre Lieblingsprodukte aus den kleinen, überschaubaren Supermärkten trugen. Zuhause saß dann die ganze Familie vor dem Fernseher und bejubelte frenetisch identifikationsstiftende Werbung, als sei es der Siegtreffer bei einer Fussball-WM.
Es war einmal…denn plötzlich änderten sich die Dinge zum Üblen: Überforderung durch den medialen Overkill, Ratlosigkeit durch tausende Meinungen. Der vormalige “Brand-Fan”ist nurmehr ein “Brand-Skeptiker”. weiterlesen »
Getränke gibt es in allen möglichen Verpackungen. Flaschen, Dosen, Tetra-Packs… Und ganz neu ist es auch nicht die Getränke zu pulverisieren, so dass man am Ende nur noch kaltes oder warmes Wasser hinzufügen muss, bis alles trinkfertig ist. Da gibt es zum Beispiel Limonade, Tees und Trinkschokolade. Doch wie sieht’s mit alkoholischen Getränken aus?
Bier kommt wohl weiterhin aus dem Fass oder Flasche. Genauso wie Sekt oder Schnaps. Rotwein kann man sich neuerdings jedoch auch in Tütchen kaufen. Dabei handelt es sich jeweils um Abpackungen mit je 60 Gramm. Das ganze hat laut Trek’n Eat 8,2% Vol. Allerdings gibt es auch Produkte andere Anbieter, die 9,27% Vol. angeben.
Wie sieht’s da mit den Nährwerten aus? 100Gramm enthalten 482 kcal, 0,5Gramm Eiweiß, 0,03Gramm Fett und 67Gramm Kohlenhydrate. Ganz praktisch ist die ganze Sache natürlich für Outdoor-Aktionen. Schließlich spart man eine Menge Gewicht, die man sonst tragen müsste.
Eine Pulver-Portion ergibt immer 200 Milliliter, also mindestens ein Glas voll (anhängig von der Größe des Glases). Der Preis variiert von 3,45 Euro bis knapp 4 Euro. Ganz schön kostspielig also! Hochgerechnet bekommt man dann sicher schon einen guten Tropfen, würde man sich eine Flasche kaufen.
Von Vorteil ist es natürlich auch für ein spontanes Picknick. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass es in trauter Zweisamkeit als romantisch und stilvoll empfunden wird, wenn man sich den Wein im mitgebrachten Wasser erst auflösen muss.
Ganz clever sind dann natürlich auch noch die Plastik-Weingläser, die es heute in fast jedem Supermarkt gibt.
sicherlich mal eine witziges Produkt, das man ausprobieren könnte.
Was war es doch für ein weltbewegender Schritt, als Gutenberg den Buchdruck mit beweglichen Lettern voran trieb. Froh waren die Menschen, dass sie über aktuelle Themen in Zeitungen lesen konnten und auch ihr Wissen durch Drucke schneller festhalten konnten, als handschriftlich. Und was gehörte noch dazu, als wichtiger Bestandteil?! Richtig! - das Papier.
Vor einigen Jahren wurde die digitale Version der Bücher (engl. “e-book”) immer populärer. Auch Hörbücher boten als neues Medium die Möglichkeit, einfach zuzuhören, als selbst lange zu lesen. Aber kommen wir zurück zu den E-Books. Sie werden zukunftsweisend sein! Nicht nur, dass es im Internet immer mehr digitalisierte Werke gibt… Relativ neu auf dem Markt sind noch die E-Book-Reader, die eben E-Books noch praktischer für jedermann machen sollen.
Bisher ist so eine große Auswahl nur in den USA erhältlich. Circa 166000 Werke sind bisher dafür verfügbar: darunter auch viele Klassiker wie Goethe und Shakespeare.
Die Größe des Geräts lässt sich als “sehr handlich” betiteln. Es hat in etwa Größe und Dicke eines Taschenbuchs. Das herunterladen der Texte soll sehr schnell gehen. Weiterhin kann man dann die Schriftgröße variieren, virtuelle Eselsohren einfügen und eine Volltextsuche wie am PC durchführen.
Nun stellt sich die Frage nach dem Für und Wider. Zum einen ist es für Menschen, die schnell viel Literatur benötigen sicher eine Erleichterung und man ist sehr flexibel, da man den kleinen Wunderkasten ja überall hin mitnehmen kann. Dagegen auflehnen werden sich sicher jene Verfechter der Buch-Kultur. Ein schönes Bücherregal gibt einer Wohnung Flair. Und Seiten umzublättern und eventuell mit dem Text zu arbeiten geht meines Erachtens in Büchern aus Papier 1. mit mehr Spaß und 2.geht es schneller. Schließlich kann einen auch kein Speicherverlust treffen.
Weiterhin denke ich doch, dass es für Kinder viel schöner ist, wenn Mama und Papa aus einem althergebrachten Buch vorlesen. Und wie viel Bücher kann man kaufen, anstatt um die 300Euro für den kleinen Super-Speicher auszugeben
Leitungswasser machte zuletzt mit erhöhten Uranmengen Schlagzeilen. Das Mineralwasser in Flaschen wird hingegen immer beliebter und zum wahren Lifestyle-Produkt. Weshalb wird dieses Getränk jedoch so interessant für uns?
Laut stern-Studie ist es das beliebteste nicht-alkoholische Getränk der Deutschen. Der Verbrauch pro Kopf ist seit 1970 von 12,7 Liter pro Kopf bis heute um etwa das zehnfache angestiegen. Dies ist wohl auch durch die enorm gestiegene Vielfalt des Angebots bedingt. Ob mit oder ohne Kohlensäure (die nochmal in der Menge variieren kann), sind weiterhin sehr viele Geschmacksrichtungen erhältlich.
Auch das Aussehen des Produkts spielt eine große Rolle, da wird die Flasche in Luxusausführung mit Strasssteinen besetzt und man muss schon gute zwölf Euro für eine kleine Flasche ausgeben . Es geht allerdings noch teurer: teilweise werden satte 70 Euro für ein solches Wässerchen ausgegeben, welches aus allen Herren Ländern importiert wird! Die Frage ist dann allerdings, ob es auch gesünder ist. Wenn man mich fragt, wage ich dies ja zu bezweifeln.
Heutzutage werden die Flaschen immer wieder anders designed, für jede Lebenslage etwas. So gibt es unteranderem Flaschen mit Sportverschlüssen oder zum Teil angerauter Oberfläche, für einen sicheren Halt in der Hand, so dass möglichst viele Zielgruppen angesprochen werden und der Kaufanreiz stetig gehalten wird.
Besonders im Sommer bietet es sich an Wasser zu trinken, da die Mineralien, die durch das Schwitzen verloren gehen, immer wieder neu zugeführt werden müssen. Außerdem ist es ohne Zuckerzusatz ein guter Durstlöscher und natürlich kalorienarm. Und da ja in unseren Supermärkten auch günstige Sorten erhältlich sind, kann man ja mal quer Beet verkosten und seinen Favorit ausfindig machen ![]()
Interessante Informationen sind für den Verbraucher übrigens auch in einem Mineralwasserlexikon erhältlich.
Ist schon anderthalb Monate her, aber mir ist eingefallen, dass ich da unbedingt drüber schreiben wollte. Google hat nämlich einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem sich verschiedene Marketing-Agenturen beteiligt haben.
Es ging darum, einem KMU (kleines oder mittleres Unternehmen) mittels einer Kampagne zu mehr Besuchern zu verhelfen. Der Geschäftsführer des jeweiligen Unternehmens dürfte sich über alle Versuche sehr gefreut haben, aber es konnte nur ein Team wirklich gewinnen. Dieses saß in der Schweiz.
Die Gewinner dürften sich um Marketing Jobs in Bern keine Sorgen mehr machen. Es handelt sich nämlich um ein Expertenteam der Universität Bern, welches dem Reiseunternehmen Aaretal Reisen zu einer Steigerung der Besucheranzahl von 50 Prozent verhelfen konnte. Dazu haben sie eine sogenannte AdWord-Kampagne ausgewählt. Das bedeutet, sie haben Werbeanzeigen so geschaltet, dass die erscheinen, wenn man einen bestimmten Suchbegriff bei Google eingibt.
Erstmal ist es schon ziemlich witzig, dass Google einen Wettbewerb für Werbefirmen veranstaltet. Offenbar ist man auch nicht länger bemüht, die Vormachtsstellung im Marketing-Bereich zu verbergen. Dabei ist Google als Werbemonopolist ungefähr so, als würde die einzige Firma, die im Land Wegweiser verkauft, diese als Werbefläche bereitstellen. Wenn ich dann “Athen” suche, und gerade Pech habe, hat jemand den Wegweiser “ZUR STADT DER EULEN” gut lesbar über dem kleinen “Athen” angebracht und ich lande beispielsweise in Daubach.
Außerdem ist es überraschend, dass das Siegerteam ausgerechnet von der Uni kommt. Anscheinend lernt man da doch was. ![]()
Eine Meldung lässt in diesen Tagen aufhorchen: Laut einer Studie bevorzugen mittlerweile 43 Prozent der Studienanfänger Macs. Damit hat sich Apple auf diesem Marktsegment offensichtlich durchgesetzt.
Woran liegt das? Zum einen scheint Apple auch in Sachen Computer - für Studenten ist gerade der Notebook-Markt interessant - endlich in der Gegenwart angekommen zu sein. Zwar sind die Mac-Laptops mit knapp tausend Euro immer noch doppelt so teuer wie die neuen Billig-Notebooks, jedoch unterstützen sie Windows, Mac OS und Linux gleichermaßen. Durch diese Flexibilität - und der Portierung aller Studienrelevanten Programme wie Office, Excel usw - ist der Mac in der Lage, tägliche Aufgaben ohne Kompabilitätsprobleme zu bewältigen.
Zweiter Grund für die Beliebtheit der Macs bei Studenten ist - natürlich, die aus einer Underground-Haltung hervorgegangene Image-Kampagne. Für Studenten war Apple lange Zeit cool und von der dumpfen Windows-Masse unterdrückt. Dass sich Windows und Apple heutzutage sehr stark ähneln, ist egal - Hauptsache der ehemalige Underdog hat Erfolg und plakatiert die Städte mit riesigen Postern, die “Kreativität” ausstrahlen.
Am Erfolg des angebissenen Apfels bei Studenten lässt sich einiges über und bei Apple lernen - im Computermarkt gibt es keine andere Firma, die ihren Erfolg derart ihrem Marketing verdankt.
In den letzten Wochen war eine Meldung vorherrschend: Google hat eine Billion Websiten gefunden. Laut TechCrunch indiziert Google davon aber “nur” rund 40 Milliarden. Mehr als die Hälfte des Internets taucht also bei Google gar nicht auf.
Diese Meldung war für TC der Aufhänger dafür, dass jetzt eine neue Suchmaschine in den Starlöchern ist, die alles besser, neuer und interessanter macht als der derzeitige Marktriese. Sie nennt sich Cuil (gesprochen: “cool”) und gibt als ihre Stärken gegenüber Google eine bessere Kategorisierung der einzelnen Suchbegriffe, sowie eine geplante Indizierung von 120 Milliarden Seiten an. Diese sollen dann durchsucht werden. Wenn das stimmt, durchsucht Cuil ca. 3 Mal soviel Websites wie Google.
Den praktischen Test besteht Cuil übrigens (noch?) nicht. Natürlich sieht das Ergebnis anders aus als bei Google, die derzeitigen Suchergebnisse bringen jedoch Sites zum Vorschein, für die der normale User keinerlei Verwendung haben dürfte. Oft werden Profile irgendwelcher Image-Datenbanken auf einen bestimmten Suchbegriff hin ausgegraben, bei denen der praktische Nutzen für den Sucher gleich Null ist.
Es kann also sein, dass Cuil mehr Seiten im Index hat und eine neuartige Suchmethode entwickelt - wenn die es nicht schnell hinbekommen, ihre Seite an die Realität anzupassen, prophezeie ich dem Projekt eine sehr kurze Lebensdauer.
Ein Vorteil läge darin, dass keine Nutzerdaten gespeichert würden. Ich wünsche dem Projekt viel Glück!
Die deutsche Autoversicherung Allianz setzt in dieser Werbung auf eine Taktik, die heute so wohl niemand mehr anwenden würde.
Statt ausgefuchster, auf Marketinganalysen basierender Stories, die die Marke mit einem bestimmten Gefühl in Verbindung bringen sollen, setzen die PR-Macher von Allianz hier auf den simpelsten aller Witze: Den Blondinenwitz.
Der bietet die Überleitung zum mehr oder weniger gelungenen Spruch “Alliance. Not only for blonds“, der außerhalb des Werbekontextes wenig Sinn macht.
Die Werbung wirkt im heutigen Zeitalter von Tarifvergleich und Statistikbergen irgendwie antiquiert, versprüht aber einen nicht wegzurationalisierenden Charme.
Die Frage ist nur, ob die hier mit der Allianz verknüpften Attribute “chauvinistischer Witz trifft Playboy-Optik” mit dem zur Zeit doch eher auf Beständigkeit und Sicherheit bauenden Image der Versicherungsfirma zusammenpasst.
Ganz abgesehen vom Rechtschreibfehler im Werbeslogan ist diese Art der Werbung wohl nicht mehr wirklich erfolgreich. Trotzdem, lustig ist sie allemal.
Der Anzeigenberater ist die Person, an die sich Unternehmen oder Privatleute wenden, wenn sie ihre Firma oder ihr Produkt werbewirksam an den Kunden bringen wollen.
Wer also auf der Suche nach einem Job im Marketing ist, der ihn mit verschiedenen Medien gleichzeitig in Berührung bringt, für den ist der Anzeigenberater sicherlich eine Möglichkeit.
Ein Anzeigenberater braucht eine ausgeprägte Fähigkeit zur Kommunikation, außerdem muss er belastbar und flexibel genug sein, um beim Jonglieren mit verschiedenen Werbeplätzen und -medien unter Stress nicht den Überblick zu verlieren. Teamfähigkeit und Erfahrungen im Vertrieb sind wichtige Zusatzkenntnisse für den angehenden Anzeigenberater - gute Englischkenntnisse sind auch nie verkehrt, schließlich ist die Medienlandschaft ein globaler Zusammenschluss verschiedener Medien.
Der Anzeigenleiter, also der Abteilungsleiter der Anzeigenabteilung, ist die nächste Aufsstiegschance des fleißigen Anzeigenberaters. Hier wird der direkte Kontakt mit dem Kunden abbauen und vermehrt der Organisation der verschiedenen Strukturbereiche des Anzeigengeschäfts weichen.
Ein Anzeigenberater ist ein wichtiger Baustein im aktuellen Ablauf der Werbemaschinerie. Er oder Sie berät Kunden, aquiriert neue Werbeplätze und hält sich über Konkurrenz und neue Werbemöglichkeiten auf dem Laufenden. Ein topaktueller Job, der dem Berater einiges abverlangt.
Das Audi gute Autos baut, ist seit einer ganzen Weile bekannt. Dass sie auch eine gute bis hervorragende Kreativ-Abteilung ihr eigen nennen, dürften zumindest diejenigen wissen, die regelmäßig fernsehen.
Tatsächlich gehören die Audi-Commercials seit Jahren zum Besten, was Deutschlands Marketing-Landschaft in Sachen Werbung so hervorbringt. Speziell die Autowerbung hat in den letzten Jahren immer mehr an Klasse gewonnen, was meiner Meinung nach nicht zuletzt an Audi liegt, denn durch deren Werbeclips wird die Messlatte für die anderen immer ein Stücken nach oben gelegt.
Da wäre dieser unvergessene Auftritt von KingKong, der sich auf eine gewisse Weise nicht vom Grip des Quattro lösen kann und darüber ganz die weiße Frau vergisst.