Eine neue, innovative Direktmarketing-Lösung führt zu höherer Zielgruppengenauigkeit, geringeren Streuverlusten und einer rundum besseren Werbestrategie.
Im Grunde ganz einfach: Der Kunde, der an einem Produkt oder einer Leistung interessiert ist, sendet eine SMS an eine Service-Nummer, gibt seine E-Mail-Adresse und die gewünschten Informationen an und erhält per Mail genau die Unterlagen, für die er sich interessiert.
Für das Unternehmen bietet das eine Vielzahl von Vorteilen. Zuallererst werden von Interessenten hochaktuelle Kontaktdaten in Form von Handynummer und E-Mail-Adresse gewonnen, die auch für weitere zielgruppenorientierte oder produktspezifische Werbekampagnen genutzt werden können und in diesem Fall auch genutzt werden dürfen, da die Interessenten durch den aktiven Abruf ja ihre explizite Zustimmung zum Empfang von Informationen gegeben haben. Über die E-Mail als Kommunikationsmedium lassen sich zudem besonders schnell und kostengünstig auch umfangreiche Inhalte versenden, die Streuverluste werden minimiert, da auch tatsächlich ernsthaftes Interesse an einem ganz bestimmten Produkt besteht.
Der Kunde hingegen erhält genau das, woran er interessiert ist – und zwar zu einem Zeitpunkt, wo er auch bereit ist, sich damit zu beschäftigen. Vermutlich wissen die meisten Kunden diesen Service in Zeiten ständiger Werbeüberflutung auch sehr zu schätzen und fühlen sich zudem auch wirklich persönlich angesprochen.
Am Beispiel eines Finanzdienstleisters, der mit dieser Direktmarketing-Strategie eigenen Angaben zufolge sehr gute Erfolge erzielt hat, wird deutlich, wie der Ablauf funktionieren kann: Auf einem einseitigen Printfolder wird der Email-Abruf-Service per SMS neben einer sehr kurz gehaltenen Produktübersicht angeboten. Der Interessent kann sofort per Handy darauf reagieren, egal, wo er sich gerade befindet. Das Empfangen und Verarbeiten der SMS wird automatisch gesteuert, ebenso wie der E-Mail-Versand und die Pflege und Auswertung der Interessentendaten. Durch die E-Mail wird der Kunde dann auf ein produktspezifisches Portal geleitet.
Ausbaubar ist diese Version noch in viele Richtungen: Premium-SMS könnten beispielsweise einen Teil der entstehenden Kosten decken, Follow-up-Mails die Aufmerksamkeit der Interessenten immer wieder auf die eigenen Produkte lenken und entsprechend angelegte Auswertungen könnten durchaus recht aufschlussreich in Bezug auf die Interessen der einzelnen Zielgruppen sein.
In jedem Fall wird durch diese Strategie jedoch die Qualität der Interessenten signifikant erhöht und durch die weit geringeren Streuverluste die Kosten deutlich gesenkt.
Gerade kleine und junge Firmen besitzen selten die Mittel sich mittels einer Marketing-Firma auf dem Markt zu etablieren, dabei sind gerade bei Firmengründungen kreative Ideen gefragt, um sich vom kläglichen Rest deutlich abzuheben.
Dabei kann aber das Internet auf ganz kreative Art und Weise helfen. Zahlreiche Plattformen bieten Foren oder Ratgeber, wo man einfach eine Frage posten kann. Es ist überraschend, wie viele Ideen auf diese Weise zusammengetragen werden. Sicherlich kann man viele davon schnell ad acta legen, aber manchmal ist auch eine zündende Idee dabei. Ein wunderbares Beispiel für solch ein Brainstorming-Portal ist brainr.de.
Ein User ist beispielsweise auf der Suche nach einem passenden Namen für seinen Friseursalon im luxuriösen Ambiente. Hier reichen die Vorschläge von „Frisurenparadies“, über „Kopflastig“ bis hin zu „Goldener Schnitt“. Auf welche Ideen wären Sie gekommen?
Eine ganz andere Frage sucht die Assoziationen zum Thema Mathematik. Hier wurden unter anderem die Vorschläge „Matrixpolynome“, „Cardanische Lösungsformel“, „Optimiertes Glücksspiel“ oder „Integralrechnung“ gemacht. Der User war auf der Suche nach außergewöhnlichen Stichworten, die die Menschen möglicherweise im Zusammenhang mit Mathematik suchen würden. Über 50 Vorschläge hat die Frage momentan, da lässt sich bestimmt etwas Passendes finden.
Wenn man also nicht genügend eigenen Ideen hat, einfach die weite Welt des Internets nutzen und sich die kollektive Kreativität anderer Menschen zu Eigen machen - Das Dankeschön natürlich nicht vergessen!
… am Beispiel Cloverfield.
Eine Definition des Viralen Marketings werde ich hier nicht mehr geben - erstens, weil es hier bereits eine hervorragende gibt, und zweitens, weil das Prinzip inzwischen hinlänglich bekannt ist: Der Grundgedanke ist das Propagieren einer Marke, eines Produkts etc. über bestehende soziale Netzwerke wie youtube.com, studivz.net, myspace.com, und so weiter.
In der Vergangenheit sorgten etwa der Agent-Provocateur-Werbefilm mit Kylie Minogue, das Computerspiel “Moorhuhn” (für die Whiskymarke Johnny Walker) oder der Low-Budget-Streifen “Blair Witch Project” für Aufsehen, weil sie ohne jeden Einsatz aufwendiger PR-Kampagnen in kürzester Zeit größte Verbreitung (im Netz…) fanden - das Prinzip Mundpropaganda, nur eben 2.0.
Ein aktuelles Beispiel, das Furore macht, ist der US-Horrorfilm “Cloverfield“. Der von Regisseur J. J. Abrams und den Paramount-Studios 2007 produzierte Monsterfilm erzählt die Geschichte von fünf Freunden, die am 18. Januar 2008 eine Party feiern, als New York von einem riesigen Monster attackiert wird - aus der Perspektive einer Handkamera.
Interessanter als die Handlung ist das Marketingkonzept, welches die gesamte Produktion bestimmt hat. “Cloverfield” wurde unter größter Geheimhaltung gedreht, und lange Zeit stand nicht einmal der Titel fest. Schauspieler kannten nur Teile des Drehbuchs. Gleichzeitig lancierten die Macher im Internet eine ganze Reihe von Seiten, die sich - mal mehr, mal weniger offensichtlich - mit “Cloverfield” beschäftigten. Die Gesamtheit der Seiten bezeichnen Experten als “Alternate Reality Game” - Rätsel, Andeutungen, Minispielchen und kleiner Filmausschnitte motivierten die Nutzer, weiterzuforschen. Innerhalb kürzester Zeit wurde “Cloverfield” zu einem Web-2.0-Mythos, der (vermutlich) weit über die Qualitäten des Films hinausgeht.
Private Blogs und Homepages wurden aufmerksam; verlinkten das Projekt, etc. “Cloverfield” ist ein gelungenes Beispiel für virales Marketing - schon Monate vor dem Start war, quasi aus dem Nichts, eine riesige Fangemeinde geboren. Problematisch ist freilich, dass soziale Netzwerke zu kommerziellen Zwecken missbraucht werden. Andererseits trägt die virale Kampagne “Cloverfield” beträchtlich zur Unterhaltung vieler Filmfans bei - also, warum nicht?
Darum: “Cloverfield” ist ein Monsterfilm, Unterhaltung. Was aber, wenn politische oder religiöse Gruppierungen das virale Marketing für sich entdecken? Die bisherigen Kampagnen sind vergleichsweise harmlos im Vergleich zu dem, was noch kommen könnte.
Dank der Wissenschaft können wir immer mehr über unser eigenes Kaufverhalten erfahren. Psychologen haben anhand mehrerer Studien herausgefunden, dass Preise im Gehirn das Schmerzzentrum aktivieren, weshalb ein Einkauf mit teuren Produkten für den Normalsterblichen eine durchaus schmerzhafte Erfahrung sein kann, dass aber unmittelbar nach dem Kauf zu einer Art Belohnungsprinzip umgewandelt wird.
Ein ganz einfaches Beispiel für diese Theorie findet sich beim Kaffee trinken. Nehmen wir die Marke „Starbucks“ – der Kaffee bei Starbucks kostet 3,50 Euro im Durchschnitt, ein ziemlich hoher Preis für 0,2 Liter Kaffee, aber der exotische Duft des Ladens, die wohlige Atmosphäre voller Wärme und dazu noch ansprechende Musik vermitteln den Eindruck eines Kurzurlaubes – der Körper regeneriert einige Minuten vom Alltag und wird belohnt, womit aus der schmerzlichen Erfahrung eine Belohnung wird. Anders verhält es sich bei Menschen, deren Einkommen es zulässt, dass „Starbucks“ zu einer täglichen Erfahrung wird. Manager, Börsianer und andere Führungskräfte dürfte ein Kaffee für einen solchen Preis kaum belasten, weshalb das Belohnungs- und Schmerzprinzip völlig außer Kraft gesetzt wird.
Ein anderes Beispiel für die Psychologie der Marken lässt sich beim Bier feststellen. Die Markenvielfalt ist gerade beim Bier derartig umfangreich, dass der Käufer eine riesige Auswahl hat. Trotzdem beschränkt sich der Biertrinker auf ein oder zwei Marken, die er konsumiert. Auf das Kaufverhalten hat die Werbung dabei einen erheblichen Einfluss, so wird beim „Becks“-Trinken dank der „Segelschiff-“ oder „Inselwerbung“ Freiheit suggeriert. Bei Weißbier oder lokalen Biermarken wie „Berliner Pilsner“ wird auf stadtgebundene Werbung gesetzt, so wird in der „Berliner Pilsner“-Werbung das Bier nur an typischen Berliner „Orten“ getrunken, womit sich der „Lokaltrinker“ besser identifizieren kann.
Aber auch die Form eines Produktes kann Einfluss auf das Kaufverhalten haben. So hat die Firma „Adidas“ seine Duschgelflaschen die angedeutete Form einer Ölflasche gegeben. Den Männer wird indirekt mit der Form der Flasche ihre eigene Domäne gegeben – der Mann, das Öl, der Motor, die eigene Welt.
Die Psychologie ist im Marketing elementar geworden und ausschlaggebend für das Kaufverhalten. Kann das Produkt keine Botschaft vermitteln oder mit irgendetwas in Verbindung gebracht werden, ist es kaum noch marktfähig. Deshalb geben Großunternehmen jährlich Millionen für Marketingkampagnen aus.
In vielen Unternehmen ändern sich die Maßnahmen - Wie man sich Arbeit spart und dabei Pluspunkte sammelt.
Spenden statt Geschenke - ist ja löblich, nicht wahr? Dabei handelt das Unternehmen auch im eigenen Interesse. So gibt es pragmatische Gründe, fällt doch die Auswahl, der Einkauf sowie der Versand von entsprechenden Geschenken weg. Vor allem aber wird mit einer solchen Spendenaktion gesellschaftliches Engagement unter Beweis gestellt. Und vielleicht berichtet ja auch die Presse über die Aktion. So wird aus einer Weihnachts-Spendenaktion im Handumdrehen eine erhebliche Werbewirkung.
Wie gleich nochmal war die Kurzbeschreibung von erfolgreichem Marketing? “Tu Gutes und rede darüber!”

eingetragenes Warenzeichen
So einfach kann es sein - “Die Lotto-Gesellschaft gewinnt auf jeden Fall”
Eine Stellungnahme der Presse, ein Interview mit einer Fachzeitschrift - überhaupt Interesse seitens der Medien - ist wertvolle Werbung. Manchem Unternehmen ist sie sogar so wertvoll, dass sie dafür bezahlen. Selbstverständlich weiß von den Beteiligten aber später niemand etwas.
Ein spezieller Anbieter braucht sich in häufiger Regelmäßigkeit darüber keine Gedanken zu machen. Sein Angebot erregt das Interesse der Öffentlichkeit in hohem Maß -und das wirklich ganz legal. Erst dieser Tage ist es wieder soweit: 30 Millionen Euro betrug der Jackpot letzte Woche bei der Ziehung der Lottozahlen, und er steigt weiter. Haben Sie auch gespielt?
Die Presse wird nicht müde, über dieses Thema zu berichten. Die Werbewirkung wird dadurch quasi als Selbstläufer noch erhöht, die Teilnehmerzahlen steigen, der Umsatz und die Ausschüttung erhöhen sich.
Bei allem Respekt vor der Relevanz für die Öffentlichkeit, die Chance liegt bei lediglich 1:140.000.000, einmal sechs Richtige samt der Zusatzzahl zu tippen. Trotzdem spielen 40 Prozent der Erwachsenen und tippen mindestens einmal jährlich. Rund 20 Millionen Personen tippen regelmäßig, mit durchschnittlich 30 Euro im Monat. Auf zehn Jahre hochgerechnet zahlt man bei diesem Einsatz über 3.600 Euro. Eine Menge Geld, aber natürlich nichts im Vergleich zu den möglichen Millionen, die es zu gewinnen gilt. Was man damit alles machen könnte… Und genau das ist der Punkt - denn wissen Sie, was Lotto-Spielen mit erfolgreicher Werbung gemeinsam hat? Träume zu wecken!