Seit April 2004 gibt es die Vorschrift, Produkt die gentechnisch verändert wurden, deutlich zu kennzeichnen. Damit soll eine bessere Aufklärung der Verbraucher erreicht werden. Muss man Angst haben, dass die Nahrung vor lauter Genen bald lebendig wird?
In Deutschland ist die Zahl, der auf den Markt gelangenden und verkauften, genmanipulierten Produkte, relativ gering. Allerdings werden Pflanzen, wie Gen-Mais, sehr häufig und in hohen Mengen an Tiere verfüttert. Von gentechnisch veränderten Pflanzen spricht man dann, wenn Bakterien oder Viren hineinmanipuliert werden, um sie krankheits- und schädlingsresistent zu machen. Indirekt nehmen wir die Gentechnik dann doch zu uns! Schließlich hat das Schwein, was wir morgen auf dem Teller haben, auch mal irgendwann Futter bekommen. Wer weiß, was da alles drin war…
Nicht selten lösen solche gemanipulierten Lebensmitteln bei Menschen Allergien aus. Ein Grund mehr, besonders darauf zu achten, was man einkauft! Aber man liegt falsch, wenn man denkt, dass man mit Bio-Produkten alles richtig macht. Schließlich bestäuben immer noch Insekten die Pflanzen und tragen somit das veränderte Erbgut auf den Bio-Acker.
Wie bereits erwähn,t gibt es seit längerem jedoch die Pflicht, Veränderungen auf dem Produkt-Etikett zu vermerken. Meistens findet man dies in der Zutatenliste. Geläufig sind Formulierungen wie: “gentechnisch verändert” oder “enthält gentechnisch veränderten Mais/Soja”.
Allerdings besteht die Pflicht nicht, wenn die Gentechnik versteckt in den Artikel gelangt sein könnte. Zum Beispiel in Fisch, Fleisch und Milchprodukten durch die Fütterung der Tiere. Eine tolle Idee liefert an dieser Stelle Greenpeace mit dem EinkaufsNetz. Dort unterstützen Verbraucher ihresgleichen, indem sie alle Produkte, auf denen sie eine Kennzeichnung entdecken, in eine Liste eintragen.
Ein aktuelles, positives Beispiel ist die Firma Landliebe. Dort wird jetzt auf Tierfütterung ohne Gen-Pflanzen gesetzt. Noch 2006 konnte genau das Gegenteil nachgewiesen werden, worauf viele Verbraucher mit Protesten reagierten. Ein durchaus nettes Entgegenkommen bezüglich der Nachfrage und der Kundenwünsche! Hoffentlich auch aus Gesundheitsbewusstsein heraus und nicht nur als neue Marketingstrategie.
“Noch einmal Kind sein!” Viele unter uns haben sich das schon öfter gewünscht. Kleinigkeiten können das sogar möglich machen! Nachdem uns nun schon Massen von Lebkuchen in den Supermärkten vor die Füße fallen, haben sich zeitnah auch die Adventskalender dazu gesellt.
Lang noch wird es dauern, bis sie überhaupt geöffnet werden, aber anschauen kann man sie ja schon mal. So fielen mir neulich spezielle Adventskalender für Erwachsene auf. Zum einen eine nette Geste, mit der man vielleicht auch seinen Partner erfreuen kann oder man beansprucht eben den gesamten Inhalt für sich allein ;-).
Das Sortiment in diesem Bereich ist größer als man zu vermuten glaubt. Nicht nur sehr große pyramidenförmige Modelle von Milka sind dabei. Es gibt sie auch nur aus Papier und ohne Schokolade. Diese Varianten wollen sich etwas gegen den Kommerz, der mit dem Weihnachtsfest getrieben wird, stellen. Hinter den Türchen verbergen sich Bilder und Texte, die uns die Besinnlichkeit des Fester wiederbringen soll. Dem gegenüber stehen wiederum die erotischen Variationen, die leicht bekleidete Nikoläuse und Nikoläusinnen zeigen. Die Auswahl ist in jedem Fall sehr groß.
Um die heute meist großzügig bestückten Adventskalender nicht ins Maßlose ausufern zu lassen, wäre es für einige Ehepaare vielleicht auch eine Alternative anstelle eines großen Weihnachtsgeschenk. Man kann seinem Partner ein vorgefertigtes Exemplar mit kleinen Überraschungen selbst befüllen und erspart sich so den Stress im Weihnachtsgetümmel ein Geschenk wie jedes Jahr zu besorgen.
Dafür konnte man sich dann an vielen Tagen über Kleinigkeiten freuen und die Vorweihnachtszeit voll auskosten. Schließlich muss es nicht immer etwas materielles sein: ein abgedrucktes Liebesgedicht oder ein schönes Foto wirkt manchmal auch schon Wunder ![]()
Was Frauen mit Brüsten und Männer mit Abdichtungsmittel (oder doch anders rum
)in Verbindung bringen, nennt sich Silikon und ist heute auch in vielen anderen Bereichen zu finden. Zum Beispiel in der Küche
…Nur eben in anderer Form, nämlich fest und hitzebeständig. Genauer gesagt handelt es sich um Silikongummi, der trotz Festigkeit immer noch elastisch ist. Besonders beliebt ist es beim Kochen und Backen. Denn Vorteile gibt es genug! Zum Beispiel ist bei Kuchenformen kein Einfetten und kein Backpapier mehr nötig. Trotzdem lässt sich das Endprodukt leicht ablösen. Auch als Blech ist so ein praktisches Produkt erhältlich, welches viel früher abgekühlt ist, als ein Modell aus Metall.
Für trendbewusste Menschen unter uns, kann man sich die Küchenhelfer auch noch in vielen verschiedenen Farben aussuchen. Vielleicht passend zur Kücheneinrichtung?! Zum Glück können die guten Stücke auch in die Spülmaschine, so dass man hinterher nicht viel Arbeit hat. Obwohl, wenn sowieso nichts kleben bleibt…
Nicht nur in Bezug auf Hitze sondern auch mit Kälte können die Silikonteile gut mithalten. Bis minus 40 Grad könnte man sie tiefkühlen, ehe das Material beschädigt oder gar kaputt wäre.
Unschön sind allerdings die Preise. Ganz günstig ist das ja alles nicht (teilweise kostet ein “Blech” mehr als 40 Euro), aber vielleicht sieht das in ein paar Jahren schon wieder anders aus. Handys waren vor zehn Jahren schließlich auch viel teurer. Und günstige Angebote gibt es immer.
In die Kritik geraten sind einige Modelle, wegen der eventuell gesundheitsschädlichen Weichmacher. Da bleibt zu hoffen, dass man bei einem Markenprodukt auf geprüfte Qualitätsware setzen kann. Ansonsten ist es nämlich eine clevere Neuerung, die seit geraumer Zeit in unsere Haushalte Einzug hält.
Kleinkinder beginnen irgendwann zu krabbeln und auch mit den Händen sehr aktiv zu werden. Spätestens dann fällt aus, ob nun die linke oder die rechte Hand bevorzugt benutzt wird. In etwa 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung zieht die Linke vor und bildet damit den Anteil der Linkshänder.
Im Alltag gibt es nicht selten einige kleine Probleme, da die meisten Produkte für Rechtshänder gemacht sind und sich von einem Linkshänder viel umständlicher und schwerer bedienen lassen. Zum Teil sogar gar nicht. Dies ist besonders bei Büroartikeln der Fall. Stifte und Scheren gibt es ja mittlerweile für Linkshänder und sie sind auch leicht zu haben… Bei Messern und Elektrogeräten sieht’s da schon wieder anders aus.
Besonders toll finde ich daher, dass es Online-Shops wie derlinkshaender.de gibt! Super finde ich Artikel wie die Linkshänder-Tastatur. Schließlich ist das ein Zubehör, was viele täglich nutzen müssen. Oder auch die Haushaltsgeräte: schließlich passieren im Haushalt die meisten Unfälle. Viel weniger leicht kann man sich z.B. verbrühen, wenn sich die Ausgießer bei den Töpfen auf der linkshänderfreundlichen Seite befinden. Ebenso verhält es sich mit Messern, die endlich mal die Klinge auf der linken statt nur rechten Seite angeschliffen bekommen haben. Ansonsten ist ein gerade Schnitt nämlich fast unmöglich.
Komisch finde ich, dass so etwas nie in Werbespots präsentiert wird. Meiner Meinung nach würde es sich lohnen, diese Zielgruppe direkt anzusprechen.
Alles in allem gibt es schon viele tolle Produkte für Linkshänder. Man kann ja noch ein wenig im Internet stöbern. Meistens sind diese auch zu normalen Preisen zu haben. Es wäre ja auch ungerecht, wenn nicht! Schließlich handelt es sich um eine angeborene Besonderheit, die auch nicht umerzogen werden sollte, nur weil meistens alles für Rechtshänder ausgelegt ist.
Jeder kennt das: Man geht mit dem Einkaufszettel in den Supermarkt, dann schaut man sich in den Regalen noch etwas um. Meistens landet mehr im Einkaufswagen, als überhaupt geplant.
Das liegt nicht zuletzt an der Gestaltung der Verpackungen. Alles sehr appetitlich! Der Joghurt wird mit besonders vielen Früchten dargestellt. Und ein Fertiggericht, bestehend aus Rotkraut, Roulade und Kartoffelpüree, macht auf dem Karton noch den Anschein, als käme es geradewegs aus einem tollen Restaurant.
Dies zeigt, dass Verpackung im Bereich eines erfolgreichen Marketings eine große Rolle spielt. Schließlich stellt das Design einen entscheidenden Kaufanreiz dar. Nicht für jedes Produkt kann es nämlich eine großangelegte Werbeaktion in Form vom Werbespots und Plakaten geben. Das Produkt bewirbt sich dann durch sein Aussehen selbst.
Ist einem dann das Wasser im Mund zusammengelaufen und man hat die Kasse überwunden, bereitet man das Gericht zu Haus mit viel Vorfreude zu. Der Duft steigt einem in die Nase, doch dann das böse Erwachen! Die Mahlzeit ähnelt eher einer einfarbigen Pampe, in der die Bestandteile nicht mehr wirklich zu erkennen sind – dies soll jedoch nicht heißen, dass es nicht schmeckt. Wer probiert allerdings gern von etwas unappetitlich Aussehendem?! Folglich ärgert man sich und hegt den Gedanken das nächste Mal vielleicht doch besser frisch zu kochen, als auf ein Fertiggericht herein zu fallen.
Da dies mittlerweile vielen Konsumenten passiert ist, gibt es im Internet einige Seiten, auf denen solche „Vorfälle“ auf Fotos festgehalten werden. Ein schönes Beispiel liefert pundo3000. Wie ich finde sehr interessant! So kann man vorher schon einmal hinter die Verpackung luchsen, ehe man einen Artikel einkauft
Ein eiförmiges Etwas! Es besteht aus Schokolade: von außen Vollmilch- und von innen weiße Schokolade. Einmal abgebissen offenbart sich eine kleine gelbe Plastikverpackung, die laut Werbung “Spannung, Spiel und Spaß” enthält. Die Rede ist natürlich vom Überraschungsei.
Hier zu Lande häufig kurz als Ü-Ei betitelt, nennt es sich im Ausland zum Beispiel Kinder-Egg oder Sorpresa. Seit 1974 gibt es in Deutschland diese handliche Kombination aus Spielzeug und Nahrungsmittel, die nicht nur Kinder erfreut. Die Sammelleidenschaft, wegen der Figuren, hat sich auch unter den Erwachsenen sehr gut etabliert. Dahinter steckt die Firma Ferrero, die mit ihrer Marke “Kinder” eigentlich jedem bekannt ist.
Seit dem Jahr 2006 wird das Ü-Ei im Sommer durch das sogenannte Kinder-Joy ersetzt. Im Vergleich zum klassischen Ei, gibt es nur noch außen herum eine eierige Plastikform. Diese beherbergt im Inneren auf der einen Seite ein Schoko-Milchcreme-Füllung mit zwei Knusperkugeln und auf der anderen das Spielzeug.
Um unter den Spielzeugen, die noch zusammen zu bauen sind, die begehrten Figuren zu finden, haben die Verbraucher die ein oder andere lustige Methode entwickelt. Was tut man nicht alles, für die ganzen Schafe, Hippos und Krokodile, die irgendwann einen nicht unerheblichen Wert haben können. Da muss man sich nicht wundern, wenn man Leute im Supermarkt trifft, die Schütteln, Horchen oder die Eier an der Obstwage wägen.
In den USA ist dieses beliebte Produkt schon lange gänzlich verboten. Schokolade mit kleinem Spielzeug stellt dort eine Gefahr für Kinder dar, die die Kleinteile verschlucken könnten. Auch in Deutschland kam Anfang August die Diskussion auf, ob die Eier nicht gänzlich vom Markt verschwinden sollten. Ich hoffe doch allerdings, dass sie uns noch lange erhalten bleiben. Schließlich nehmen sie mittlerweile Kultstatus ein. Über die Gefährlichkeit muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Es gab jedoch nicht in ständig Berichte über schlimme Unfälle mit Überraschungseiern. Meiner Meinung nach, wird sich das nach 34Jahren nicht drastisch ändern.
Die Spätsommerhitze überkommt uns und wir beschließen mal eben noch in den Supermarkt zu flitzen - um eine kleine Erfrischung zu kaufen: Eis! Aber Moment mal… was erspäht man da?! Lebkuchen, Oblaten, Dominosteine. Ist denn schon Weihnachten?
Der 30. August ist jedes Jahr auf’s neue die magische Grenze. Danach kommen nämlich die ersten Weihnachtsleckereien in den Handel. Spätestens Anfang September hat das Sortiment dann auch den letzten Supermarkt erreicht. Einige unter uns werden nun denken: “Die spinnen doch!”.
Die Frage ist ja, ob man das jetzt wirklich schon braucht oder ob solche Süßigkeiten und Gebäcke nicht der Weihnachtszeit vorbehalten werden sollten. In unseren Breiten passt dies schließlich nicht in eine warme Jahreszeit. Hat der Handel überhaupt was davon, wenn es doch sowieso niemand kauft? Wahrscheinlich gibt es eine spezielle Gruppen von Verbrauchern. Wohl die, die leidenschaftlich gern so etwas verzehren und sich das ganze Jahr schon drauf freuen. Oder sollte man dann Kritik anwenden und sagen, dass wir heute einfach nicht mehr abwarten können? Dass wir einfach alles immer sofort haben müssen, gerade wenn uns der Sinn danach steht?Man sagt ja, ‘Vorfreude ist die schönste Freude’ und eventuell hätten wir mehr davon, wenn wir uns in Geduld üben würden.
Problematisch finde ich daran, dass viele Menschen das Abwarten und Gedulden einfach traditionsbewusst erwarten und
Weihnachtsprodukte jetzt noch gar nicht sehen wollen. Andere meinen, wir machen uns damit sogar selbst unsere Traditionen kaputt. Andererseits hätte man früher auch auf Dinge wie Ostereier warten müssen- ganz nach Traditionen gehandelt. Und dennoch bezweifle ich, dass die meisten Leute von Weihnachten bis Ostern keine gekochten Eier mehr essen.
Mir schmeckt’s jedenfalls jetzt schon sehr gut und ich denke nicht, dass Süßwaren den Sinn des Weihnachtsfests repräsentieren. Da gibt’s doch viel entscheidendere Dinge. Und ich werde vor Weihnachten dann nochmal eine kleine Geduldphase einschieben
(damit es dann wieder von neuem gut schmeckt) Vielleicht möchte der ein oder andere auch mal probieren?
Ein neuer Lebensstil macht sich breit. Ein Lebensstil, der gesund und nachhaltig gelebt und konsumiert werden will. Dabei scheint der neue Lebensstil in einem Widerspruch zu stehen. Zum einen müssen die Produkte den ethischen und ökologischen Ansprüchen dieses Konsumententyps genügen. Und auch die Qualität ist entscheidend. Zum anderen müssen die Produkte einer Mode und einem Lifestyle entsprechen. Und auch die Marke ist für diesen Konsumententyp nicht unerheblich. Diesen Stil leben die Lohas, die für Lifestyle of Health and Sustainability stehen. Sie wollen Produkte konsumieren, die gleichsam das Marken- und Umweltbewusstsein verbinden, weiter in Werben & Verkaufen, Nr. 16/2008.
Die Lohas, die auch Neo-Grüne genannt werden, konsumieren und leben nach dem Leitspruch „Ich kaufe ein, also bestimme ich“. Sie sind kritische Konsumenten, die die Produkte umweltbewusst hergestellt wissen wollen. Die Lohas finden sich in allen Altersgruppen und auch in allen Bildungsschichten. Sie sind naturbezogen, aber auch technikorientiert. Sie sind individuell, aber nicht elitär. Sie sind selbstbezogen, aber auch gemeinschaftlich.
Die Lohas etablieren sich auf den Konsumentenmärkten. Und das zunehmende Bewusstsein für Gesundheit und Umwelt liefert einen wichtigen Nährboden. Dabei nehmen sich die Unternehmen diesem Konsumententyp an, sei es in den Bereichen Lebensmittel, Mode, Design, Tourismus oder Freizeit. Die Lohas suchen sich die Angebote, die ihren Ansprüchen gerecht werden. Aber auch die Unternehmen richten ihre Angebote immer mehr an den Lohas aus.
Die Lohas sind eine interessante Konsumentengruppe. Und ihr hybrider Lebensstil hat Potential. Aber können die Lohas die Konsumenten der Zukunft sein? Und werden sie wirklich das Konsumentenverhalten bestimmen? Festzuhalten bleibt, dass sich dieser Lebensstil schleichend etabliert. Inzwischen kommt ein gegensätzlicher Lebensstil auf, der Lifestyle of Voluntary Simplicity, auch Lovos genannt. Die Zeit wird es zeigen.
Der Erfolgskontrolle von Werbemaßnahmen kommt in Unternehmen eine große Bedeutung zu. Es soll festgestellt werden, ob das Werbebudget rentabel eingesetzt und bestimmte Ziele erreicht wurden. Der Erfolg einer Werbemaßnahme kann grundsätzlich unter zwei Aspekten betrachtet werden, nämlich hinsichtlich der psychologischen und der ökonomischen Wirkung. Erstere bezieht sich auf die Werbewirkung, letztere auf konkrete Werbeziele, wie beispielsweise die Steigerung eines Marktanteils oder Bekanntheitsgrad eines Produkte oder einer Marke.
Da Werbemaßnahmen meistens den Bekanntheitsgrad und somit auch den Absatz eines Produktes erhöhen sollen, lebt die Werbeerfolgskontrolle vom Vergleich der Absatz- und Umsatzzahlen vor und nach der jeweiligen Werbemaßnahme. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass hierbei auch andere Faktoren eine Rolle spielen können, wie zum Beispiel zeitgleich ausgeführte Werbemaßnahmen der Konkurrenz oder saisonale und/oder konjunkturelle Einflüsse, auf die das eigene Unternehmen keinen Einfluss hat.
Eine weitere Möglichkeit besteht in der Messung des Marktanteils, bei welchem der Umsatz des eigenen Unternehmens mit dem geschätzten Gesamtumsatz der ganzen Branche verglichen wird. Der psychologische Erfolg einer Maßnahme ist Gegenstand der Werbewirkungsforschung, bei welcher mittels empirischer Mittel erforscht wird, ob und wie der Konsument durch die Werbung beeinflusst wurde. So lässt sich beispielsweise auch sehr gut der Erfolg beim Guerillamarketing messen. Es wird zumeist durch Umfragen (Feldforschung) in Erfahrung gebracht, ob der Konsument die Maßnahme überhaupt wahrgenommen hat, sie in Erinnerung behielt und sich letztendlich zu einem Kauf verleiten ließ.
Wir leben in einem besonderen Zeitalter. Noch nie war die Welt so klein und schnelllebig. Noch nie war der globale Wettbewerb vor allem in der virtuellen Welt so groß wie heute. Das hat dramatische Folgen: Marken- und Produktpiraterie, Plagiate und Raubkopien sind Schlagwörter, die vor allem in der westlichen Welt für viele Unternehmer zu einer Existenzfrage geworden sind.
Wie reagieren, wenn der unbekannte Wettbewerber aus China, Thailand oder Indien das eigene Produkt kopiert und zu einem unschlagbar günstigen Preis auf dem Weltmarkt anbietet? Gibt es überhaupt Chancen, so etwas aufzuhalten? Wie realistisch ist es, dagegen gerichtlich vorzugehen?
Fakt ist zunächst einmal, dass der Raub geistigen Eigentums nicht in jedem Land dieser Erde eine kriminelle Tat ist und als solche gerichtlich verfolgt wird. Wird in solch einem Land ein Produkt kopiert, dann ist es fast unmöglich, dagegen gerichtlich vorzugehen.
Jeder, der ein spezielles Produkt herstellt, sollte bestrebt sein, mindestens zwei Voraussetzungen zu schaffen, um ein Kopieren zu verhindern:
1. Das Produkt so speziell herstellen, dass eine Kopie extrem extrem teuer und aufwendig wird.
2. Das Herstellungsverfahren so verfeinern, dass es ohne spezielle Kenntnisse nicht nachahmbar ist.
3. Das Produkt möglichst patentieren lassen.
Sind diese Voraussetzungen gegeben, ist es für den kriminellen Kopierer zumindest um einiges schwerer, unter falschem Brand zu kopieren.