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Archiv: Werbung

SAP - Werbung mit Freestyle Fußball

Autor: Martin
abgelegt in: Werbung

Gute Werbung, die Zweite:

SAP ist eine Firma, die Businesssuiten zur Organisation der Unternehmensstruktur anbietet. Es geht darum, Organisation, Informationen und IT-Beratung unter einen Hut zu bringen.

Das, was die Software tut, ist, den Menschen ihre Arbeit zu erleichtern. Eine Arbeit, bei der es auf Feingefühl und Ausdauer ankommt.

Deswegen ist der Werbespot mit Freestyle-Fußballern (einige der weltbesten Freestyle-Fußballer, wenn ich das hinzufügen darf…) ein sehr gut gewähltes Transportmittel für eine SAP Werbung. Der Clip signalisiert Spielfreude und die in die Zivilisation übertragene Kontrolle des eigentlich wilden Fußballspiels. Man sieht eine Gruppe von fünf jungen Menschen, die den Ball in verschiedenen Umgebungen hochalten. Ob in den Tradition signalisierenden Hallen eines Museums, auf einer Eisenbahnbrücke oder an einer Hauswand - überall ist Kontrolle und Einfallsreichtum vorhanden.

Das ist natürlich die perfekte Mischung für eine auf SAP zugeschnittene Werbewirkung.

Schließlich geht es in der Wirtschaft meist darum, eine Mischung aus Stärke und Kreativität auszustrahlen. Die Leute, die diese Werbung sehen, haben außerdem nicht viel Zeit und wollen beeindruckt werden. Statt also auf Natürlichkeit getrimmte Vorzeigeexemplare der Leute, die Jobs bei SAP besetzen, zu zeigen (diese “mein Papa erforscht Ihre Zukunfstechnologie” Werbung kann ich nicht mehr sehen) zeigt SAP etwas, was die Leute interessiert und ihnen ein Gefühl mitgibt, das mit SAP verbunden werden soll.

Moderne Werbung - Cool, sauber und gut gelaunt - das hier ist auf jeden Fall ein Top-Beispiel dafür!


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Gute Werbung, die Erste:

Mercedes scheint sich von vergangenen Tagen erholt zu haben und setzt jetzt auch auf amüsante Werbung. An die Qualität von Audi-Werbung reichen die Spots meiner Meinung nach nicht heran, aber es ist auf jeden Fall ein guter Anfang!


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Sie sind talentiert, sympathisch, frech, schön, und auch erfolgreich: Die Fußballspieler. Und die Werbeindustrie setzt immer mehr auf Fußballspieler in der Werbung. Sie sind die neuen Helden, die die jungen Menschen glorifizieren. Sie sind die neuen Vorbilder, mit denen sich die jungen Menschen identifizieren. Aber sie müssen auch Typen sein. Sie müssen unterschiedliche Rollen besetzen. Denn Fußballspieler sind Marken. Sie sind die neuen Werbestars.

Der Fußball ist nicht mehr nur Sport, sondern auch Sex. Denn Fußballer sind Athleten und Sexsymbole in einer Person. Und das macht sich die Werbewirtschaft zunutze. Dabei bedienen sie nicht nur die männliche, sondern auch eine weibliche Zielgruppe. Während die Fußballspieler den jungen Männern eine Identität anbieten, gewinnen sie bei jungen Frauen Sympathie. Auch für den Sport gilt: Sex sells!

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Die aggressive Werbestrategie des Baumarktes „Praktiker“ ist nach aktueller Rechtsprechung irreführend. Insbesondere die aggressiven Rabattaktionen, die mit der Werbeaussage „20 Prozent auf alles – außer Tiernahrung“ begleitet werden, sind für den durchschnittlich informierten, aufmerksamen und verständigen Verbraucher irreführend. Denn die Rabattaktionen schließen nicht nur Tiernahrung, sondern auch Tchiboprodukte aus. Und das macht „Praktiker“ in seiner Werbeaussage nicht deutlich.

Die Baumarktkette „Praktiker“ wird seine Werbestrategie umpositionieren müssen. Denn die aggressive Werbeaussage „20 Prozent auf alles – außer Tiernahrung“ hat nach dem rechtskräftigen Urteil nicht mehr Bestand. Und „Praktiker“ leitet sodann auch einen werbestrategischen Wechsel ein. Die Rabattaktionen sollen reduziert, und auf ausgewählte Produkte übertragen werden. Der aggressive Preiskampf mit dem Marktführer „Obi“, dessen Werbestrategie origineller und erfolgreicher ist, kann in die nächste Runde gehen. Und erste Ansätze zeigen sich in dem neuen Werbespot, in dem „Praktiker“ dem Imagewerbespot von „Obi“ angreift.

Der strategische Werbewechsel kann erfolgversprechend werden. Denn der onmipräsente Werbespot von „Obi“ führt inzwischen zu Reaktanzen bei den Verbrauchern. Und der direkte werbliche Seitenhieb von „Praktiker“ wird begrüßt. Sollen Baumärkte singen oder verkaufen?


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Mach mal Pause mit Ahoj-Brause!

Autor: Martin
abgelegt in: Werbung

Den Zeigefinger anfeuchten, in das kleine Tütchen stecken, und abschlecken. Das ist die Ahoj-Brause. Und sie erlebt einen neuen alten Trend, den des Retro. Denn die Ahoj-Brause frischziniert seit 83 Jahren. Und sie kommt wieder in Mode. Heute werden 100 Millionen Tüten des legendären Brausepulvers mit dem blauen Matrosen jährlich konsumiert. Und die Frischzination dieser Traditionsmarke geht weiter.

Die Erfolgsgeschichte des prickelnden Brausepulvers begann mit einem Experiment des Kaufmanns Theodor Beltle im Jahre 1925. Er mischte Natron, Weinsäure und eine Flüssigkeit zusammen, aus der Kohlensäure entstehen sollte. Eine erfolgversprechende Substanz, mit dem Beltle ein frisches und prickelndes Getränk für alle Bevölkerungsschichten schaffen wollte. Und so war das Brauselimonadenpulver geboren, das sich ab 1932 Ahoj-Brause nannte. Und auch der charismatische blaue Matrose sollte sich auf den kleinen Tütchen etablieren, und untrennbar mit dem Brausepulver werden. Das Brauspulver und der Matrose waren und sind Kult.

Das Familienunternehmen Frigeo, das Theodor Beltle und Robert Friedel gründeten, erlebten bis in die neunziger Jahre erfolgreiche Zeiten des Wachstums. Denn die Ahoj-Brause konnte sich in allen Bevölkerungsschichten als eine günstige Alternative zur echten Limonade etablieren. Ebenso wurde das Sortiment unter anderem um Bonbons, Bärchen, Brocken, Lollys und Stangen erweitert. Allen Produkten kam der prickelnde und zischende Genuss gleich, und das bei jung und alt. Im Jahr 2002 übernahm Katjes das Unternehmen, und konnte die Ahoj-Brause in der alten und neuen Generation wieder erfolgreich positionieren.

Ahoj-Brause zischt, prickelt und kitzelt. Und das bei jungen und alten Menschen. Denn die Ahoj-Brause macht einfach Spaß, den auch schillernde Werbeträger wie Hape Kerkeling oder Nina Hagen beglaubigen.


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Germanys Next Topmodel bei McDonald´s

Autor: Martin
abgelegt in: Werbung

Heidi Klum und McDonald´s waren schon immer eine traumhafte Kombination. Während McDonald´s zwanghaft versucht, dass Image des Fettmachers ablegen, war Heidi Klum auf der Suche nach der richtigen Werbekampagne und plötzlich hatten sich „Zwei“ gefunden.

Bei der heutigen Sendung von Germanys Next Model lässt Werbeikone Heidi Klum ihre Mädels für den Burger-Giganten antreten. Mal als Chicken-Wrap, mal als Salatvariante wandeln die Anwärterinnen in einem Münchner Restaurant über den Laufsteg und machen mittels ihrer Personen Werbung.

Doch was lernen die Leute aus dieser Sendung, wenn die Mädels auf Nachfrage antworten, dass sie selbst auch gerne Jägerschnitzel mit Pommes verzehren? Dass man trotz fettigen Essens gertenschlank bleibt – schön wär´s! Gleiches lässt sich auch bei den Klums finden, so verkündet sie ewig strahlend, dass Geschnetzeltes, Gulasch oder Pizza ebenso dazu gehören wie Salat. Vielleicht sollte man einfach mal Seal fragen, was Gulasch überhaupt ist, denn gesehen, geschweige denn gegessen hat er es mit Sicherheit noch nie.

Nun ja, wer mag kann die Sendung gerne auf Pro7 verfolgen. Guten Appetit.


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Bad Boy meets Nice Guy!

Autor: Martin
abgelegt in: Kampagnen, Werbung

Die Sympathien sind ihm gewiss. Denn der Werbespot der Marke vybemobile ist ungewöhnlich – ungewöhnlich humoristisch. Und dieser ungewöhnlich humoristische Werbespot hat inzwischen einen Kultstatus erreicht.

Vybemobile lässt in dem Werbespot zwei Musikwelten aufeinander treffen, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Denn eine amerikanische HipHop-Legende trifft auf eine deutsche Schlager-Legende. Oder Snoop Dogg ist Roy Black.

Roy Black lebt, lebt in Snoop Dogg. Und der schräge Auftritt des Snopp Doggs ist einfach nur sympathisch. Insbesondere sein gebrochenes Deutsch, mit dem er Roy Blacks Klassiker “Schön ist es auf der Welt zu sein” wiedergibt, macht den Werbespot sehens- und hörenswert.

Verantwortlich für diese kreative Werbekampagne zeigt sich die Berliner Agentur Plantage, mit dem die Marke vybemobile, eine Kooperation zwischen E-Plus und Universal Music, in den jungen Subkulturen positioniert und etabliert werden soll. Sie sollen die Marke vybemobile in ihr Relevant Set aufnehmen. Denn vybemobile will nicht langweilig sein.

Der Werbespot und auch Snoop Dogg brennen sich in das Gedächtnis der Konsumenten ein. Denn er ist ungewöhnlich und somit merk-würdig.


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Ein neuer Lebensstil macht sich breit. Ein Lebensstil, der gesund und nachhaltig gelebt und konsumiert werden will. Dabei scheint der neue Lebensstil in einem Widerspruch zu stehen. Zum einen müssen die Produkte den ethischen und ökologischen Ansprüchen dieses Konsumententyps genügen. Und auch die Qualität ist entscheidend. Zum anderen müssen die Produkte einer Mode und einem Lifestyle entsprechen. Und auch die Marke ist für diesen Konsumententyp nicht unerheblich. Diesen Stil leben die Lohas, die für Lifestyle of Health and Sustainability stehen. Sie wollen Produkte konsumieren, die gleichsam das Marken- und Umweltbewusstsein verbinden, weiter in Werben & Verkaufen, Nr. 16/2008.

Fair Trade Produkte © Flickr jetalone

Die Lohas, die auch Neo-Grüne genannt werden, konsumieren und leben nach dem Leitspruch „Ich kaufe ein, also bestimme ich“. Sie sind kritische Konsumenten, die die Produkte umweltbewusst hergestellt wissen wollen. Die Lohas finden sich in allen Altersgruppen und auch in allen Bildungsschichten. Sie sind naturbezogen, aber auch technikorientiert. Sie sind individuell, aber nicht elitär. Sie sind selbstbezogen, aber auch gemeinschaftlich.

Die Lohas etablieren sich auf den Konsumentenmärkten. Und das zunehmende Bewusstsein für Gesundheit und Umwelt liefert einen wichtigen Nährboden. Dabei nehmen sich die Unternehmen diesem Konsumententyp an, sei es in den Bereichen Lebensmittel, Mode, Design, Tourismus oder Freizeit. Die Lohas suchen sich die Angebote, die ihren Ansprüchen gerecht werden. Aber auch die Unternehmen richten ihre Angebote immer mehr an den Lohas aus.

Die Lohas sind eine interessante Konsumentengruppe. Und ihr hybrider Lebensstil hat Potential. Aber können die Lohas die Konsumenten der Zukunft sein? Und werden sie wirklich das Konsumentenverhalten bestimmen? Festzuhalten bleibt, dass sich dieser Lebensstil schleichend etabliert. Inzwischen kommt ein gegensätzlicher Lebensstil auf, der Lifestyle of Voluntary Simplicity, auch Lovos genannt. Die Zeit wird es zeigen.


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Ostheim steht für eine Innovation. Für eine Innovation unter den Erfrischungsgetränken. Für die Bionade. Und die Bionade hat Erfolg. Denn der Markt für ein biologisch hergestelltes Erfrischungsgetränk war neu und somit nicht ausgeschöpft.

Innovationen brauchen Zeit. Und so auch die Bionade. Der Handel war bereit für diese Innovation, aber nicht der Kunde. Denn eine aktive Endverbraucherwerbung, in der das Produkt und die Marke Bionade hätten herausgestellt werden können, konnte nicht realisiert werden. Die Geldmittel waren nicht vorhanden, die mediale Präsenz fehlte, der Erfolg blieb aus. Auch wenn die Bionade aufwendige Marketingaktivitäten nicht betreiben konnte, so stellte sich der Erfolg doch noch ein. Ursächlich für den heutigen Markterfolg der Bionade war das Phänomen der Mundpropaganda, das so genannte Virale Marketing. Die Bionade war somit im Gespräch. Und eine Listung im Handel konnte auf bundesweiter Ebene erhöht werden. Neben dem nationalen Markt, sollen auch ausgewählte internationale Märkte bearbeitet werden. Aus einem kleinen Familienunternehmen entwickelt sich ein Unternehmen mit Expansionsbestrebungen.

Bionade ist einzigartig. Denn die Bionade basiert auf der Fermentation, einem Brauverfahren, in dem Zucker in Gluconsäure und nicht in Alkohol umgewandelt wird. Somit ist die Bionade das erste alkoholfreie Erfrischungsgetränk, das heute viele Nachahmerprodukte findet.

Bionade ist gesund. Und insbesondere das aufkommende Bewusstsein für eine gesunde Ernährung bietet neues Erfolgspotential. Biologisch angebaute und hergestellte Produkte sind im Trend. Und mit der Bionade kann eine Stellung bezogen werden, eine Stellung zu einem ökologischen Verantwortungsbewusstsein.

Die Bionade ist besonders. Besonders, weil sie ein aufwendiges Marketinginstrumentarium nicht bedurfte, um bekannt zu werden. Und der Erfolg bringt auch die Kommerzialisierung mit sich. Kampagnen werden gestartet und Kooperationen eingegangen. Eine Überhallerhältlichkeit ist das Ziel. Somit entwickelt sich die Bionade von einem Lifestyleprodukt zu einem Massenprodukt.


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Die Pharmabranche sieht sich einem scharfen Wettbewerb entgegen. Insbesondere die Apotheken verlieren zunehmend ihre Machtposition, so Werben & Verkaufen (Nr. 16/2008). Internetanbieter, Drogeriemärkte und Fachgeschäfte dringen in den Markt der rezeptfreien Arzneimittel, der so genannten Over-the-Counter-Präparate, ein.

Die neu eintretenden Marktteilnehmer erhöhen die Wettbewerbsintensität und konfrontieren somit die Kunden mit einem Überangebot an pharmazeutischen Produkten. Für das zunehmende Angebot an Arzneimitteln und Vertriebswegen brauchen die Kunden eine Orientierung. Marketing Jobs gewinnen dadurch in der Pharmazie eine wachsende Bedeutung, weil die notwenige Orientierung, die sich mit Marken erreichen lässt, nur mit einer guten Strategie in die Realität umgesetzt werden kann.

Arzneimittel © Flickr Shutr

Die Pharmabranche braucht daher auch starke Marken. Denn die Kunden werden ihre Kaufentscheidungen nicht allein nach dem Preis, sondern auch nach der Qualität der Arzneimittel treffen. Die Bindung der Kunden an die Marke und auch an den Vertriebsweg stellt die Herausforderung der Pharmahersteller dar. So ist es nicht verwunderlich, dass gerade auf diesem Gebiet neue Stellenangebote im Vertrieb enstanden sind. Gesucht werden Experten, die eine Marke gut inszenieren können, da insbesondere die emotionale Bindung der Kunden an die Marke entscheidend ist. Dabei liegt der Schwerpunkt der kommunikationspolitischen Maßnahmen auf der Mediawerbung.

Markenbildung in der Pharmabranche kann einen Wettbewerbsvorteil schaffen. Aber kann eine starke Marke wirklich die Empfehlung eines Apothekers ersetzen?


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