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Archiv: Werbung

Der Mann als neue Werbeikone

Autor: Martin
abgelegt in: Werbung

Jahrelang wurden weibliche Models nackt in Szene gesetzt um Produkte zu verkaufen. Der Trend geht jetzt zum Mann. Die Schönheitsindustrie hat den Mann als Ziel- und Lustobjekt erkannt. Der nackte Männerkörper als Ikone der Werbung.

Es fing mit Duschgel an: Ein halbnackter überaus durchtrainierter, gut gebräunter Männerkörper springt von einer Klippe in das schäumende Meer.  Man sieht ihn nur von hinten.

Der Oberkörper des Cola-Light-Mannes wurde schon in den Neunzigern von schmachtenden Frauenblicken verfolgt. Es ist also keine neue Erscheinung, dass Männer halbnackt in der Werbung auftreten.

Männerstatue © flickr / extranoise

Was allerdings neu ist, ist die volle Entblößung. In geschickten Posen räkelten sich in den letzten Jahren vermehrt männliche Models um irgendein Produkt zu verkaufen. Beispiel hierfür ist die Werbungen von Lacôste pour homme, in der ein Mann in schwarz-weiß sich nackt durch eine Wohnung bewegt und in einem Sessel mit einem Kaffee wartet.

Auch Stars ließen sich nackt ablichten und ließen so einen neuen Körperkult entstehen. David Beckham war erst letztes Jahr mit knapper Unterwäsche von Armani zu sehen. Die Metrosexualität galt und gilt immer noch als erstrebenswerter Look und Beckham hat seinen Teil dazu beigetragen.

Plötzlich benutzen tausende von Männern selbstbewusst, verschiedene Pflegeprodukte und sind bei Pediküre und Maniküre anzutreffen. Es schient als ob die Werbeszene in Sachen Trends eine Gender - Balance erreicht hat. Männer und Frauen sind interessant, schön, erfolgreich und sexy.

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Dass Werbung oftmals etwas vorgaukelt, was nicht der Wahrheit entspricht ist ja bekanntlich nichts Neues. Und das ist auch insofern verständlich, dass man von einem Produkt, welches man vermarkten will, nicht die negativen Seiten anprangert. Wenn es allerdings auf Kosten unserer Gesundheit geht, hört der Spaß auf.

Das Thema “Vitaminpillen und deren wirkliche positive Wirkung” wurde ja bereits in vielen Medien thematisiert. Im Moment können wir dazu die Centrum Werbung bestaunen.

Da wird einem doch wieder mal gesagt, dass man mit den Inhaltsstoffen des Produkts den ganzen Tag komplett versorgt ist. Netterweise wird man vorher noch darauf hingewiesen, dass Experten empfehlen, fünfmal am Tag Obst und Gemüse zu verspeisen und dass dies die Wenigsten schaffen würden.

Mittlerweile sollte jedem Verbraucher bewusst sein, dass Vitaminpillen niemals eine ausgewogene und gesunde Nahrung ersetzen können. Gerade viele Kinder und Jugendliche, die die warme Mahlzeit am Tag mit Fast Food und Fertigprodukten decken, sollten dahingehend aufgeklärt werden, dass es nicht ausreicht parallel dazu ein paar Pillen zu schlucken.

Wenn man mal genau überlegt, wie oft am Tag man zwischendurch zu irgendeinem Snack greift, sollte es doch machbar sein ein leckeres Stück Apfel oder Paprika unterzubringen. Vorbildlich sind auch Projekte, wie das Schulobst-Programm, bei dem in Kindergärten und Schulen Obst verteilt wird.

Da man in verschiedenen Lebensphasen eine unterschiedlichen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen hat, kann es situationsbedingt auch sinnvoll sein, wenn man seine Nahrung ergänzt. Zum Beispiel Folsäure in der Schwangerschaft. Dennoch sollte man nicht meinen, dass man einfach auf gesunde Kost verzichten kann, da es ja in Apotheken und Drogerien von Vitamin A bis Zink alles gibt.


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Zu wissen, wie der Absatzmarkt funktioniert, ist für eine Firma von entscheidender Wichtigkeit, um das jeweilige Produkt optimieren zu können. Aber auch für die Werbung sind die Ergebnisse der Marktforschung von großer Bedeutung.

Wie in allen Branchen sind auch wirklich gute Werbeschaffende sehr begehrt. Headhunter wenden sich gezielt an sie, um sie für einen neuen Konzern zu gewinnen. Ein Grundverständnis von Marktforschung ist unabdingbar für den eigenen Erfolg und den der Kampagne.

Um durch Werbung gezielt den Kaufanreiz der potentiellen Käufer beeinflussen zu können, muss zunächst ermittelt werden, was die Kundschaft überhaupt will. Die Marktforschung bedient sich verschiedener Mittel, um empirische Daten über Kaufverhalten, Kundenzufriedenheit und Medienwirkung zu sammeln und auszuwerten.

Call Center © Flickr/vlima.com

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Wer von der Arbeit heim kommt, der ist meistens einfach nur geschafft. Nicht nur dass, die meisten von uns sind dann auch noch hungrig. Oft wird die Pizza in den Ofen geschoben oder etwas beim Lieferservice bestellt. Aber wie wäre es mal mit einem schönen Schnitzel?

Das Braten dauert auch gar nicht mehr lange! Heutzutage braucht man nicht mal mehr ein Pfanne und Fett. Man benötigt nur einen Toaster und natürlich das Produkt, welches ein tolles Schnitzel sein/werden soll. Dieses Stück Fleisch nennt sich aufgrund seiner Zubereitungsart Toasty (Tillman’s Toasty). weiterlesen »


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Werbesprache

Autor: Laura
abgelegt in: Marketingstrategien, Werbung

Ein separates Thema verdient die Werbesprache. Schließlich begegnet sie uns täglich und erzeugt oftmals ein Schmunzeln. Worauf achten die Profis dabei eigentlich?

Werbeplakat mit einer Frau © Flickr/ Dreamer7112

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Heidi Klum in der Werbung

Autor: Laura
abgelegt in: Kampagnen, Werbung

Findet man Fruchtgummi zwischen den Zehen appetitlich? Vermutlich sagen da die meisten Leute klar “nein”. Diese Meinung ändert sich dann allerdings ganz schnell, wenn Heidi Klum ins Spiel kommt. Und jetzt erinnern sich sicherlich die meisten wieder an den Katjes Werbespot ;-) Was macht diese Frau eigentlich noch so und warum ist sie so erfolgreich?

Wahrscheinlich muss hier nicht weiter erklärt werden, um wen es sich bei dieser Person handelt. Schließlich ist die mittlerweile dreifach Mutti überall präsent und somit bekannt. Außerdem hat sie sich als deutsches Topmodel weltweit einen Namen gemacht. 1973 wurde sie in Bergisch Glattbach geboren und ist heute neben ihrem Modeljob auch als Moderatorin tätig - zum Beispiel in der Sendung “Germany’s Next Top Model“, von der es bald wieder eine neue Staffel geben wird. Als Siegerin des Wettbewerbs Model’92 gelang ihr sechs Jahre später der Durchbruch in der Sports Illustrated.

Im Werbebereich ist sie für viele Firmen tätig. So zum Beispiel, wie oben genannt, Katjes und weitere wie McDonalds, Douglas, VW und für Styling-Produkte der Marke Taft (Henkel KGaA). Häufig wird sie als Frohnatur bezeichnet und tatsächlich hat sie stets ein Lächeln auf den Lippen. Ihr internationaler Bekanntheitsgrad sind sehr hilfreich eine breite Zielgruppe anzusprechen und steigert die Werbewirkung enorm.

Weiterhin gilt sie für viele Frauen als Vorbild, da die deutsche Schönheit Familie und Job wunderbar unter einen Hut bekommt. Vielen ist bei ihrer Arbeit besonders ihre offene und sympathische Art sympathisch. Laut eigenen Angaben hält sie nicht nur strenge Diät, sondern isst auch wie jeder normale Mensch mal den ein oder anderen Burger. Vielleicht sollten das auch die zahlreichen McDonalds Werbespots untermauern. Hier nochmal einer zum angucken:


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Dass Coca Cola viele Kooperationen bezüglich Werbemaßnahmen hat und hatte, ist sicherlich jedem bekannt. Das Produkt ist generationsübergreifend. Alle kennen das Erfrischungsgetränk und somit werden nicht nur junge Leute dazu gebracht, einmal den dunkelbraunen Trunk zu probieren.

Mittlerweile ist die Produktpalette, allein für die verschiedenen Cola Sorten, immer größer geworden. Es gibt sie mit Kirsch- und Vanillegeschmack. Mit und ohne Zucker, als Lightprodukt und schließlich auch im Mix mit Orangen-Limonade. Ein leichtes ist es doch, wenn man sich Ruhm von anderen populären Dingen abzwacken kann! Coca Cola hat zugeschlagen! Und zwar bei Agent 007, James Bond. weiterlesen »


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Probiotische Joghurtdrinks

Autor: Laura
abgelegt in: Werbung

Jetzt im November, wo das nass-kalte Wetter uns eher weniger begeistert, beginnt auch wieder die Erkältungszeit. Hinter uns in den Bahnen und Bussen wird gehustet und ein lautes “hatschi” kann zigmal vernommen werden. Wie schön wäre es doch, wenn man sich gegen die ganzen Husten- und Schnupfenviren wappnen könnte…

Dafür haben wir unser körpereigenes Immunsystem, leider nur versagt es das ein oder andere Mal auch. Deshalb hat  anscheinend ein kluger Mensch Produkte entwickelt, die das Immunsystem ankurbeln sollen. Dazu zählt zum Beispiel der kleine, milchartige Drink namens Actimel. (Man sollte es allerdings auch regelmäßig verzehren.)

Genauer gesagt handelt es sich um einen sogenannten probiotischen Joghurtdrink. Darin sind Kulturen namens L. Casei Defensis enthalten, die das Immunsystem auf Trab bringen sollen. Otto Normalverbraucher hat sie noch nie gesehen und daher wird Wirkung und Existenz häufig bezweifelt. Allerdings wurde von vielen Forschungsinstituten und Universitäten  eine positive Wirkung der Kultur auf die Gesundheit bestätigt.

Ganz günstig sind die kleinen Fläschchen ja nicht, so dass eine Stärkung des Immunsystems nur wünschenswert wäre. Recht gut schmeckt es außerdem noch, so dass der Joghurtdrink auch von Kindern gut angenommen wird.

Bei alledem sollte man viele Faktoren beachten, um gesund zu bleiben und anstatt sich nur auf ein Getränk zu verlassen. Dazu zählt, genügend zu schlafen, sich gesund zu ernähren, der Witterung entsprechende Kleidung zu tragen, ausreichend zu trinken und regelmäßige Bewegung – am besten an frischer Luft.

Um einer schlimmen Grippe zu entgehen gibt’s ja auch noch die Grippe-Schutzimpfung beim Arzt. Ansonsten sind weitere Forschungen rund um solche Produkte wie Actimel meiner Meinung nach sehr wünschenswert und interessant.


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Dass man Bedenken haben muss, dass einige Kinder Kühe für lila-farbende Tiere halten, wissen wir spätestens seit es Milka gibt. Seit einiger Zeit haben die Kühe aber nicht nur die Schokolade erobert, sonder auch den Pudding.

Außerdem heißen sie neuerdings alle Paula, machen nicht einfach “Muh” und tragen coole Sonnenbrillen. Statt Milch zu produzieren machen sie direkt den Pudding. Der sieht dann genauso aus, wie das gute Tier selbst: nämlich mit dunklen Flecken.

Vielen ist sicher schon klar, dass hier die Rede von einer Dr.Oetger Werbung ist - genauer gesagt von Paula’s Pudding. Irgendwie ist es ja wie mit der Gesichter-Wurst. Nichts anderes ist drin - allein das Aussehen lockt die Kinder an. Die Marketingstrategie geht also wunderbar auf, denn viele Eltern werden hemmungslos genervt, bis es der “Kuh-Pudding” endlich im Einkaufswagen landet.

Immerhin befinden sich die Kinder im Werbespot im Grünen und haben sichtlich viel Freude. Sicherlich wird der Spot von vielen Zuschauern als deutlich ohrenfreundlicher empfunden als “Fruchtalarm!!!”.

Wahrscheinlich ist nur der herkömmliche Pudding von Dr.Oetger deutlich günstiger, als der, auf dem die Kuh abgebildet ist. Daher eher ein negatives Urteil für das Produkt an sich. Der Fernsehspot ist meiner Meinung nach jedoch äußerst gelungen. Er übermittelt Fröhlichkeit, ist bunt (also Kindern entsprechend) und gaukelt nicht vor, dass der Pudding doch ach so gesund wäre. Ein Plus also bezüglich Werbewirkung.

Ich würde dennoch herkömmlichen Pudding kaufen oder selbst zubereiten. Den könnte man dann eventuell in eine Kuhform gießen ;-) Da hätten sicher auch Kinder Spaß dran! Hier nun nochmal der Spot zum lachen und mitsingen:


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Den süßen Aufstrich von Ferrero, den es seit 1965 gibt, kennt wohl mittlerweile jeder. Die meisten mögen ihn auch und konsumieren zu jedem Frühstück oder abends mit dem Löffel einfach so. Die Rede ist natürlich von Nutella.

Nutellaglas © Flickr/ inga beretta

In der Werbung ist die Nuss-Nougat-Creme schon eine ganze Weile durch Fußballer der deutschen Nationalmannschaft vertreten. Zu sehen sind genauer gesagt Tim Borowski, Arne Friedrich, Marcell Jansen und Kevin Kurányi.

“Nutella auf’s Brot - da hast du was drauf!” Da fragt man sich, was einem diese Werbebotschaft vermitteln soll? Eventuell, dass man genauso viel Sport wie die “Botschaftsträger” machen muss, um die Überschüssigen Pfunde, die man durch’s Nutella essen nun auf den Hüften hat, wieder herunter zu bekommen?! Aber nein, es liegt natürlich daran, dass Ferrero Sponsor der Nationalmannschaft ist.

Dennoch könnte man auch annehmen, dass einem nicht bewusst gemacht werden soll, dass zu viel des Guten nicht so gesund ist. Schließlich sehen die Fußballer nicht gerade übergewichtig aus. Wie sollen Unwissende also auf die Idee kommen, dass es auch anders gehen kann, wenn man jeden morgen dicken Aufstrich davon auf’s Brot macht.

Meiner Meinung nach, wird, wie teilweise woanders auch, versucht ein eher ungesundes Produkt als gesund und ausgewogen zu verkaufen. Auch wenn natürlich nichts gegen Nutella ab und zu einzuwenden ist! Allerdings komisch, wenn dort im Fernsehen wirklich nichts anderes auf den Tisch kommt.

Nutella © Flickr/ inga beretta

Für alle Sammlerfreunde ist es vielleicht auch noch besonders schön, wenn man mit Punkten auf Packungen von Ferrero-Produkten Prämien bekommen kann. Aber vielleicht müsste man am Ende mal den Stapel an Süßigkeiten aufbauen, damit man sieht, was man für einen Ball oder ein T-Shirt alles verschlingen musste.

Sicherlich sollte man nicht immer Kalorien zählen, sondern einfach mal genießen. Und natürlich kann man auch nicht in einer Werbung sagen “unser Produkt macht dick”. Jedoch wird vielen Kindern durch solche Werbespots falsches Essverhalten aufgezeigt. Irgendwo würde es auch sicher einen anderen Weg geben, der nicht ganz so dreist ist.


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