Frauenzeitschriften sind voll davon: Tipps und Tricks zur richtigen Ernährung und Fitness-Tipps für einen schönen und knackigen Hintern. Hin und her wird diskutiert, ob nun der Apfel- oder der Birnen-Po die ideale Form sei. Ganz klar, dass die Industrie die Aufmerksamkeit auf sich zieht, wenn sie eine Art Wundermittel parat hat.
Anstatt sich mit dem Essen zu zügeln oder anstrengende Turnübungen zu absolvieren, ist es doch viel leichter einfach in Turnschuhen umher zu laufen. Das tut man ja ohnehin immer. So präsentiert Reebok seit einiger Zeit einen Schuh namens EasyTone in der TV-Werbung.
Als Verbraucher erwartet man, dass man im Supermarkt Lebensmittel in guter Qualität erhält, die man ohne Bedenken genießen kann. Ohne weiteres ist dies natürlich nicht möglich - dafür gibt es entsprechende Tests. Um eine konstante Qualität zu erreichen, ist es nötig, Produkte regelmäßig zu testen.
Im Bereich Lebensmittel macht das zum Beispiel die DLG; jedes Jahr über 20.000 inländische und ausländische Lebensmittel. Das Qualitätsverständnis basiert dabei auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und selbst entwickelten, anerkannten Methoden, steht auf der Homepage geschrieben.
Die Tests sind international und in Europa führender Maßstab für Qualitätsbewertung. Ausgezeichnet werden Produkte, die sensorisch einwandfrei sind und die Qualitätskriterien der DLG in besonderem Maße erfüllen. Die Prämierung gibt es in Bronze, Silber und Gold. Gerade in der TV-Werbung werden die Testergebnisse momentan populär gemacht. Das liegt daran, dass Lidl die Ergebnisse für ihre Produktpalette gerne publik machen will, schließlich sind die Lidl-Qualitätsmarken in einigen Kategorien Testsieger geworden: Brüh- und Kochwürste, Rohschinken, Rohwürste, Würstchen, Kochschinken. Anscheinend kann man mit gutem Gewissen Wurstwaren bei Lidl einkaufen.
Genauso wie von Stiftung Warentest, gibt es auch von der DLG ein Magazin. Dieses kann über die Homepage bestellt werden, kostet jedoch stolze 5,50 Euro. Wem das zu teuer ist und sich trotzdem weiter informieren möchte, der kann immerhin auf der DLG-Homepage einzelne Artikel im pdf-Format herunterladen. Im aktuellen Heft geht es um Biermischgetränke, Lebensmittelimitate (gerade Käse und Kochschinken haben ja in diesem Bereich vor einiger Zeit Schlagzeilen gemacht), Zentrifugen für die Klärung flüssiger Lebensmittel und einiges mehr. Außerdem kann man für bestimmte Kategorien die Testergebnisse online abrufen.
Oft auf Plakatwänden beworben und auf jeder Disco-Toilette erhältlich, ist das Kondom ein häufig verwendetes Verhütungsmittel. Viele Namen wurden ihm gegeben, jedoch ist es immer noch das, was den sichersten Schutz vor HIV und anderen Geschlechtskrankheiten bietet.
So denken die meisten, da sie davon ausgehen, dass die Präservative vor dem Verkauf ordentlich geprüft werden. Stiftung Warentest hat das nochmal genauer unter die Lupe genommen. „Alle geprüften Latexkondome erhielten das test-Qualitätsurteil „gut“.“, so kann man es auf test.de lesen. Lediglich beim genaueren Betrachten der Verpackung gab es bei einigen wenigen Abstriche, da die Papp-Verpackungen nicht vollständig verschlossen waren.
Interessant zu wissen ist vielleicht, dass in den Laboren geprüft wird, ob die Kondome nach gesetzlicher Anforderung auch wirklich 18 Liter Luft fassen können. Erfreulich ist, dass die meisten sogar mehr als 30 Liter Luft aufnahmen, ehe sie platzten. Damit sollte weitestgehend sicher sein, dass die Latexkondome eher durch falschen Gebrauch, als durch Materialfehler kaputt gehen. Um dahingehend vorzubeugen, werden auf test.de noch Hinweise zum richtigen Gebrauch gegeben, allerdings finden sich diese ja auch in jeder Kondom-Packung.
Da es nie einen 100 prozentigen Schutz gibt, wurde auch nicht das Urteil „sehr gut“ vergeben. Man darf also weiterhin beruhigt auf die, schon seit 1930 aus Latex hergestellten „Verhüterli“, zurück greifen.
Vorsicht ist jedoch bei allzu selbstbewussten Männern geboten! Heute gibt es Kondome ja in allen Formen, Farben und Größen. Einige Männer sollten etwas selbstkritischer sein und vermeiden, ein zu großes zu benutzen, da es sonst beim Sex leicht abrutschen könnte. Lustig anzusehen ist auch die folgende Werbung in der aus ein paat Stückchen Latex sogar richtige Figuren geformt wurden
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Wer an die Automobilindustrie denkt, dem schießt sicher auch gleich wieder die Finanzkrise in den Kopf. Die Produktion steht still - hieß es da. Doch kurz darauf machte sich die Aussage “Auto des Jahres 2009″ in allen Mündern breit. Die Rede ist dabei genauer gesagt vom neuen Opel Insignia. Was macht dieses Fahrzeug eigentlich so innovativ?
Opel hat eine neue Kampagne gestartet. Mehrere Werbespots laufen im Fernsehen, so dass der Insignia zum Hoffungsträger 2008/2009 für das Unternehmen wird. Ganz neu ist es auch, dass für eine neue Modellreihe ein extra Blog online ging. Auf der Seite des Insignia-Blogs berichten zwei Ingenieure über ihr Projekt, um es dem Kunden näher zu bringen. Ein kleiner Appetit-Happen also -als Kaufanreiz für alle Opel-Fans und die, die es eventuell noch werden wollen.
Das Design wird von vielen häufig als “erfrischend” und “voller Emotion” beschrieben. Dennoch steckt hinter viel schönem Lack eine ganze Menge mehr! Besonders positiv wird die hohe aktive und passive Sicherheit, der Komfort und die Auswahl von sieben Motoren bewertet. Ebenso innovativ das automatische Abblendlicht, für alle, die andere Verkehrsteilnehmer leider blenden, weil sie erst zu spät oder gar nicht abblenden.
Sehr spannend finde ich das “Opel Eye“. Hierbei handelt es sich um eine Funktion einer Frontkamera, die es dem Auto möglich macht, Verkehrsschilder sozusagen zu lesen.
Geheimnisvoll soll auch der neue Werbespot wirken, der aus Sichtweise eines Geheimdienstes gestaltet wurde. Bleiben wir also gespannt, was uns mit diesem neuen Mittelklassewagen noch alles erwartet. Hier noch eine Version der aktuellen Werbung, viel Spaß beim ansehen
Gerüche helfen uns, eine vertraute Umgebung zu erkennen. Jeder hat schon mal erlebt, dass ihm urplötzlich etwas einfällt, obwohl er “nur” was gerochen hat. Man weiß genau, wie das Parfum des Partners riecht. Wie es in der Küche riecht, wenn das Lieblingsgericht gekocht wird. Und leider weiß man auch mit verbundenen Augen noch, wenn man vor einer Mülltonne steht.
Gerade wenn man nach Haus kommt, möchte man, dass alles gut riecht und man sich wohlfühlen kann. In den meisten Drogerie- und Supermärkten gibt es heute riesige Regale mit Lufterfrischern, Raumsprays, Duftsteckern und vielen mehr.
Fraglich ist, ob sie nun wirklich etwas taugen, denn meistens werden die schlechten Gerüche nur übertüncht. Außerdem sind viele der Lufterfrischer in die Kritik geraten, da die überdurchschnittlich hohe Konzentration der künstlichen Duftstoffe Allergien und sogar Krebs hervorrufen kann. Auch wenn man bei Duftsteckern, wie zum Beispiel von “AirWick” die Dosierung regulieren kann, bekommen einige Menschen Kopfschmerzen von zu viel intensivem Duft.
Dabei ist außerdem zu erwähnen, dass einige der Produkte nicht besonders toll riechen, da sie eher einem Toiletten-Renigungsmittel ähneln. Daher ist also Vorsicht geboten. Fragt man sich, wie früher für einen angenehmen Geruch in den Wohnräumen gesorgt hat?!
Kramt man ein bisschen in Omas Trickkiste, gibt es auch dafür ein altes Hausmittelchen!
Hier mein Tipp: Man schichtet in einem verschließbaren Gefäß abwechselnd Lavendel und haushaltsübliches Salz. Darüber gießt man etwas Weingeist. Das ganze verschließt man gut und bewahrt es an einem dunklen kühlen Ort auf. Bei Bedarf stellt man dann das Gefäß dann geöffnet im Raum auf. Alternativ für Lavendel kann man auch Rosenblüten verwenden. Jedoch bekommt man im Blumenhandel selten richtige Duftrosen, man muss sie also am besten selbst im Garten haben.
Kalter Rauch kann im Raum auch durch das Versprühen von Essig gebunden werden. Allerdings ist der Essiggeruch auch nicht gerade der angenehmste. Angeblich soll es auch helfen, einen feuchten Schwamm über Nacht in den Raum zu hängen, der dann den Geruch aufnimmt.
Wenn man möchte, kann man sich auch aus Gewürzen und Blüten ein Duft- Potpourri zusammenstellen. Wer dennoch mehr auf künstliche Produkte steht, dem helfen ja vielleicht auch die guten, alten Räucherstäbchen - natürlich ebenso in Maßen! Aber manchmal soll auch schon regelmäßiges Lüften wahre Wunder wirken ![]()
Wer sie nur aus dem Abstellraum, verkramt zwischen Reinigungsmitteln kennt, der unterschätzt ihre Vielfältigkeit. Schnellsten hervor holen sollte man sie - die “Gummi-Handschuhe”. Was lässt sich alles aus diesem Produkt rausholen?
Eigentlich ist das eher ein umgangssprachlicher Ausdruck, der sich im Deutschen etabliert hat. Aber jeder weiß dabei, worum es sich handelt. Eigentlich ist ‘Schutzhandschuhe’ der korrektere Ausdruck. Davon gibt es jedoch, wie jeder weiß, für jeden Berufszweig andere. Ich meine allerdings diejenigen, welche die meisten von uns zum Reinigen im Haushalt verwenden. Sie sind wasserabweisend und vorallem hygienisch - die aufgequollenen Finger bleiben einem also erspart
Normalerweise bestehen sie aus einem dünnen Latex, bei dem heute zunehmend darauf geachtet wird, dass er Allergen-reduziert ist. Ein Paar kostet meistens nur unter einem Euro und daraus kann man noch viel mehr machen: weiterlesen »
Seit April 2004 gibt es die Vorschrift, Produkt die gentechnisch verändert wurden, deutlich zu kennzeichnen. Damit soll eine bessere Aufklärung der Verbraucher erreicht werden. Muss man Angst haben, dass die Nahrung vor lauter Genen bald lebendig wird?
In Deutschland ist die Zahl, der auf den Markt gelangenden und verkauften, genmanipulierten Produkte, relativ gering. Allerdings werden Pflanzen, wie Gen-Mais, sehr häufig und in hohen Mengen an Tiere verfüttert. Von gentechnisch veränderten Pflanzen spricht man dann, wenn Bakterien oder Viren hineinmanipuliert werden, um sie krankheits- und schädlingsresistent zu machen. Indirekt nehmen wir die Gentechnik dann doch zu uns! Schließlich hat das Schwein, was wir morgen auf dem Teller haben, auch mal irgendwann Futter bekommen. Wer weiß, was da alles drin war…
Nicht selten lösen solche gemanipulierten Lebensmitteln bei Menschen Allergien aus. Ein Grund mehr, besonders darauf zu achten, was man einkauft! Aber man liegt falsch, wenn man denkt, dass man mit Bio-Produkten alles richtig macht. Schließlich bestäuben immer noch Insekten die Pflanzen und tragen somit das veränderte Erbgut auf den Bio-Acker.
Wie bereits erwähn,t gibt es seit längerem jedoch die Pflicht, Veränderungen auf dem Produkt-Etikett zu vermerken. Meistens findet man dies in der Zutatenliste. Geläufig sind Formulierungen wie: “gentechnisch verändert” oder “enthält gentechnisch veränderten Mais/Soja”.
Allerdings besteht die Pflicht nicht, wenn die Gentechnik versteckt in den Artikel gelangt sein könnte. Zum Beispiel in Fisch, Fleisch und Milchprodukten durch die Fütterung der Tiere. Eine tolle Idee liefert an dieser Stelle Greenpeace mit dem EinkaufsNetz. Dort unterstützen Verbraucher ihresgleichen, indem sie alle Produkte, auf denen sie eine Kennzeichnung entdecken, in eine Liste eintragen.
Ein aktuelles, positives Beispiel ist die Firma Landliebe. Dort wird jetzt auf Tierfütterung ohne Gen-Pflanzen gesetzt. Noch 2006 konnte genau das Gegenteil nachgewiesen werden, worauf viele Verbraucher mit Protesten reagierten. Ein durchaus nettes Entgegenkommen bezüglich der Nachfrage und der Kundenwünsche! Hoffentlich auch aus Gesundheitsbewusstsein heraus und nicht nur als neue Marketingstrategie.
Kleinkinder beginnen irgendwann zu krabbeln und auch mit den Händen sehr aktiv zu werden. Spätestens dann fällt aus, ob nun die linke oder die rechte Hand bevorzugt benutzt wird. In etwa 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung zieht die Linke vor und bildet damit den Anteil der Linkshänder.
Im Alltag gibt es nicht selten einige kleine Probleme, da die meisten Produkte für Rechtshänder gemacht sind und sich von einem Linkshänder viel umständlicher und schwerer bedienen lassen. Zum Teil sogar gar nicht. Dies ist besonders bei Büroartikeln der Fall. Stifte und Scheren gibt es ja mittlerweile für Linkshänder und sie sind auch leicht zu haben… Bei Messern und Elektrogeräten sieht’s da schon wieder anders aus.
Besonders toll finde ich daher, dass es Online-Shops wie derlinkshaender.de gibt! Super finde ich Artikel wie die Linkshänder-Tastatur. Schließlich ist das ein Zubehör, was viele täglich nutzen müssen. Oder auch die Haushaltsgeräte: schließlich passieren im Haushalt die meisten Unfälle. Viel weniger leicht kann man sich z.B. verbrühen, wenn sich die Ausgießer bei den Töpfen auf der linkshänderfreundlichen Seite befinden. Ebenso verhält es sich mit Messern, die endlich mal die Klinge auf der linken statt nur rechten Seite angeschliffen bekommen haben. Ansonsten ist ein gerade Schnitt nämlich fast unmöglich.
Komisch finde ich, dass so etwas nie in Werbespots präsentiert wird. Meiner Meinung nach würde es sich lohnen, diese Zielgruppe direkt anzusprechen.
Alles in allem gibt es schon viele tolle Produkte für Linkshänder. Man kann ja noch ein wenig im Internet stöbern. Meistens sind diese auch zu normalen Preisen zu haben. Es wäre ja auch ungerecht, wenn nicht! Schließlich handelt es sich um eine angeborene Besonderheit, die auch nicht umerzogen werden sollte, nur weil meistens alles für Rechtshänder ausgelegt ist.
Leitungswasser machte zuletzt mit erhöhten Uranmengen Schlagzeilen. Das Mineralwasser in Flaschen wird hingegen immer beliebter und zum wahren Lifestyle-Produkt. Weshalb wird dieses Getränk jedoch so interessant für uns?
Laut stern-Studie ist es das beliebteste nicht-alkoholische Getränk der Deutschen. Der Verbrauch pro Kopf ist seit 1970 von 12,7 Liter pro Kopf bis heute um etwa das zehnfache angestiegen. Dies ist wohl auch durch die enorm gestiegene Vielfalt des Angebots bedingt. Ob mit oder ohne Kohlensäure (die nochmal in der Menge variieren kann), sind weiterhin sehr viele Geschmacksrichtungen erhältlich.
Auch das Aussehen des Produkts spielt eine große Rolle, da wird die Flasche in Luxusausführung mit Strasssteinen besetzt und man muss schon gute zwölf Euro für eine kleine Flasche ausgeben . Es geht allerdings noch teurer: teilweise werden satte 70 Euro für ein solches Wässerchen ausgegeben, welches aus allen Herren Ländern importiert wird! Die Frage ist dann allerdings, ob es auch gesünder ist. Wenn man mich fragt, wage ich dies ja zu bezweifeln.
Heutzutage werden die Flaschen immer wieder anders designed, für jede Lebenslage etwas. So gibt es unteranderem Flaschen mit Sportverschlüssen oder zum Teil angerauter Oberfläche, für einen sicheren Halt in der Hand, so dass möglichst viele Zielgruppen angesprochen werden und der Kaufanreiz stetig gehalten wird.
Besonders im Sommer bietet es sich an Wasser zu trinken, da die Mineralien, die durch das Schwitzen verloren gehen, immer wieder neu zugeführt werden müssen. Außerdem ist es ohne Zuckerzusatz ein guter Durstlöscher und natürlich kalorienarm. Und da ja in unseren Supermärkten auch günstige Sorten erhältlich sind, kann man ja mal quer Beet verkosten und seinen Favorit ausfindig machen ![]()
Interessante Informationen sind für den Verbraucher übrigens auch in einem Mineralwasserlexikon erhältlich.
Dank der Wissenschaft können wir immer mehr über unser eigenes Kaufverhalten erfahren. Psychologen haben anhand mehrerer Studien herausgefunden, dass Preise im Gehirn das Schmerzzentrum aktivieren, weshalb ein Einkauf mit teuren Produkten für den Normalsterblichen eine durchaus schmerzhafte Erfahrung sein kann, dass aber unmittelbar nach dem Kauf zu einer Art Belohnungsprinzip umgewandelt wird.
Ein ganz einfaches Beispiel für diese Theorie findet sich beim Kaffee trinken. Nehmen wir die Marke „Starbucks“ – der Kaffee bei Starbucks kostet 3,50 Euro im Durchschnitt, ein ziemlich hoher Preis für 0,2 Liter Kaffee, aber der exotische Duft des Ladens, die wohlige Atmosphäre voller Wärme und dazu noch ansprechende Musik vermitteln den Eindruck eines Kurzurlaubes – der Körper regeneriert einige Minuten vom Alltag und wird belohnt, womit aus der schmerzlichen Erfahrung eine Belohnung wird. Anders verhält es sich bei Menschen, deren Einkommen es zulässt, dass „Starbucks“ zu einer täglichen Erfahrung wird. Manager, Börsianer und andere Führungskräfte dürfte ein Kaffee für einen solchen Preis kaum belasten, weshalb das Belohnungs- und Schmerzprinzip völlig außer Kraft gesetzt wird.
Ein anderes Beispiel für die Psychologie der Marken lässt sich beim Bier feststellen. Die Markenvielfalt ist gerade beim Bier derartig umfangreich, dass der Käufer eine riesige Auswahl hat. Trotzdem beschränkt sich der Biertrinker auf ein oder zwei Marken, die er konsumiert. Auf das Kaufverhalten hat die Werbung dabei einen erheblichen Einfluss, so wird beim „Becks“-Trinken dank der „Segelschiff-“ oder „Inselwerbung“ Freiheit suggeriert. Bei Weißbier oder lokalen Biermarken wie „Berliner Pilsner“ wird auf stadtgebundene Werbung gesetzt, so wird in der „Berliner Pilsner“-Werbung das Bier nur an typischen Berliner „Orten“ getrunken, womit sich der „Lokaltrinker“ besser identifizieren kann.
Aber auch die Form eines Produktes kann Einfluss auf das Kaufverhalten haben. So hat die Firma „Adidas“ seine Duschgelflaschen die angedeutete Form einer Ölflasche gegeben. Den Männer wird indirekt mit der Form der Flasche ihre eigene Domäne gegeben – der Mann, das Öl, der Motor, die eigene Welt.
Die Psychologie ist im Marketing elementar geworden und ausschlaggebend für das Kaufverhalten. Kann das Produkt keine Botschaft vermitteln oder mit irgendetwas in Verbindung gebracht werden, ist es kaum noch marktfähig. Deshalb geben Großunternehmen jährlich Millionen für Marketingkampagnen aus.