Eine tolle Werbung zum Samsung Omnia i900, laut Focus der “iPhone-Killer aus Korea“, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Besonders gut gefallen mir die kleinen Details. Die Hand des Kameramannes, die die Plastikfolie vor den heranmarschierenden Menschen wegzieht. Das Feuerwerk, das realistisch genug daherkommt, um genau so in die Box zu passen. Wie er ganz zum Schluss den Dreck abwischt, als wäre das der normale Vorgang beim Unboxing und dann das Handy nimmt.
Alles in allem eine wirklich schöne Werbung, bei der sich der Regisseur offensichtlich eine Menge Mühe gemacht hat, die Authenzität zu bewahren. Rein von der Werbequalität her kann sich Apple da warm anziehen!
Wie viele Kundenkarten hat man wohl, wenn man mal genau nachdenkt? Meistens quillt das Portemonnaie schon über und man lehnt ab, wenn man eine neue angeboten bekommt. Die Marketingstrategie, die diese “Kartentechnik” unterstützt nennt sich Beziehungsmarketing.
Beziehungsmarketing gehört neben Erlebnismarketing und Öko-Marketing mit zu den wichtigsten modernen Marketingansätzen. Eine andere Bezeichnung ist der englische Begriff Relationship-Marketing. Es geht darum, dass langfristig Kundenbeziehungen zunächst auf- und dann ausgebaut werden. Angestrebt wird eine positive Beziehung zwischen Unternehmen, Marke und Kunde. Dazu ist es natürlich notwendig, dass die Anforderungen der Kunden genau analysiert werden. Da hinein spielt eine dynamische Gestaltung. Das heißt, dass Wert auf dialogische Kommunikation gelegt wird. Der Verbraucher soll sich mit dem Produkt identifizieren können, das Gefühl haben aktiv mitzuwirken und dadurch ein Verbundenheitsgefühl entwickeln.
Als Käufer bekommt man das Gefühl, als einzelne Person wichtig zu sein und nicht in der Masse unterzugehen. Dies kann natürlich nur positiv für ein Produkt sein! Schließlich kauft niemand etwas, das er abstoßend findet oder bevorzugt ein Unternehmen, welches er nicht ausstehen kann. Um den Nerv der Kunden zu treffen, werden verschiedene Strategien herangezogen. Bespielsweise werden neue Produkte mit Kunden entwickelt, Treue und Bonusrabatte angeboten, sowie Beschwerdemanagement und Leistungsgarantien. Wer kennt schließlich nicht die ganzen Kunden- und Stempelkarten, mit denen man fleißig Punkte sammeln soll, um am Ende Prämien abstauben zu könnnen.
Und was gibt man nicht überall für persönlich Daten preis, auch wenn man diese nicht gleich als solche ausmacht. Man sollte nämlich nicht vergessen, dass auch die Angabe von Interessen zu persönlichen Daten zählt. Durch CRM- Software (Customer Relationship Management-Software) ist es nämlich möglich, Kundendaten aufzuspüren und diese auch auszuwerten. Eben wie eine Marktanalyse. Dies allein reicht natürlich nicht aus, um Beziehungsmarketing durchzuführen, erleichtert es jedoch ungemein! Schließlich ist es nun viel leichter, jemanden bezüglich Dingen anzusprechen, die ihn auch interessieren.
Somit wird erkennbar, dass diese Art von Marketing aus einem qualitativen (Strategien) und einem quantitativen (Instrumente, die eindeutig sichtbare Ergebnisse liefern) Strang besteht.
Beziehungsmarketing ist strategisch sehr gut durchdacht und kann somit schon im Voraus Wettbewerbsvorteile herausschlagen. Eine clevere Angelegenheit also
“Kennst du das schon? Das ist total gut!! Musst du unbedingt ausprobieren!!” Gibt es denn eine bessere Werbung als Mundpropaganda? Wer hat sich schließlich nicht schon öfter nach einem Einkauf über ein neu ausprobiertes Produkt unterhalten…
Wenn Menschen, denen wir vertrauen, eine Empfehlung aussprechen, sind wir meistens bereit ein neues Produkt auszuprobieren. Darauf kann man eher Vertrauen als einem Werbespot, indem eh alles schöner geredet wird als es ist. Eine positive Information wird nur dann weiter gegeben, wenn Kunden vollends zufrieden sind.
Mundpropaganda ist zentraler Bestandteil des Viralen Marketings, bei dem sich die Empfehlung durch Weitersagen bestenfalls wie ein Virus verbreitet. Ein toller Nebeneffekt: bloßes weitersagen ist bedeutend günstiger als kostspielige Print- und TV-Werbung. Meistens wird ja bei Werbung sogar umgeschalten, da man heutzutage so bombardiert wird, dass es einen nur noch nervt.
Mittlerweile gibt es Firmen im Internet wie trnd, die Mundpropaganda-Kampagnen unterstützen. Durch die Mitarbeiter soll ein Netzwerk entstehen, durch das schnell ein positives Feedback über das Produkt verbreitet wird. Im Voraus gibt es sogar die Möglichkeit, eine Blitzumfrage durchführen zu lassen . Dadurch kann man vorher noch einige Dinge abändern, die in der jeweiligen Zielgruppe eventuell nicht so gut ankommen. Die größten Vorteile sind, dass ein neues Produkt schneller bekannt wird und leichter angenommen wird. Weiterhin wird dafür gesorgt, dass das Produkt überhaupt ins Gespräch kommt und bleibt und damit möglichst langfristig aktuell ist.
An und für sich ein tolles neues Konzept, was sicher in Zukunft immer beliebter werden wird. Also schnell weitersagen ![]()
Leitungswasser machte zuletzt mit erhöhten Uranmengen Schlagzeilen. Das Mineralwasser in Flaschen wird hingegen immer beliebter und zum wahren Lifestyle-Produkt. Weshalb wird dieses Getränk jedoch so interessant für uns?
Laut stern-Studie ist es das beliebteste nicht-alkoholische Getränk der Deutschen. Der Verbrauch pro Kopf ist seit 1970 von 12,7 Liter pro Kopf bis heute um etwa das zehnfache angestiegen. Dies ist wohl auch durch die enorm gestiegene Vielfalt des Angebots bedingt. Ob mit oder ohne Kohlensäure (die nochmal in der Menge variieren kann), sind weiterhin sehr viele Geschmacksrichtungen erhältlich.
Auch das Aussehen des Produkts spielt eine große Rolle, da wird die Flasche in Luxusausführung mit Strasssteinen besetzt und man muss schon gute zwölf Euro für eine kleine Flasche ausgeben . Es geht allerdings noch teurer: teilweise werden satte 70 Euro für ein solches Wässerchen ausgegeben, welches aus allen Herren Ländern importiert wird! Die Frage ist dann allerdings, ob es auch gesünder ist. Wenn man mich fragt, wage ich dies ja zu bezweifeln.
Heutzutage werden die Flaschen immer wieder anders designed, für jede Lebenslage etwas. So gibt es unteranderem Flaschen mit Sportverschlüssen oder zum Teil angerauter Oberfläche, für einen sicheren Halt in der Hand, so dass möglichst viele Zielgruppen angesprochen werden und der Kaufanreiz stetig gehalten wird.
Besonders im Sommer bietet es sich an Wasser zu trinken, da die Mineralien, die durch das Schwitzen verloren gehen, immer wieder neu zugeführt werden müssen. Außerdem ist es ohne Zuckerzusatz ein guter Durstlöscher und natürlich kalorienarm. Und da ja in unseren Supermärkten auch günstige Sorten erhältlich sind, kann man ja mal quer Beet verkosten und seinen Favorit ausfindig machen ![]()
Interessante Informationen sind für den Verbraucher übrigens auch in einem Mineralwasserlexikon erhältlich.
Jeder, der sich in seiner Umgebung etwas umschaut, stößt darauf: die modernen Englischen (oder doch Denglischen?) Werbeslogans. Aber wie alltagstauglich sind sie überhaupt?
Dass Englisch eine moderne Sprache ist, steht außerhalb jeder Diskussion und die vielen Anglizismen in unserer Sprache bezeugen dies nur zu gut. Menschen der jüngeren Generation fällt dies kaum noch auf, da Wörter, wie z.B. Mailbox, Lift und Website, vollends in den alltäglichen Sprachgebrauch übergegangen sind. Fragt man hingegen Leute ab 50 aufwärts, so sind diese häufig von dem Deutsch-Englischen Kauderwelsch abgeneigt. Stellt sich die Frage, ob es für Großunternehmen nicht günstiger wäre, auf die nationale Muttersprache zurückzugreifen, anstatt nur die Hälfte der deutschen Durchschnittsbürger anzusprechen. Zum einen, weil diese kreativen Werbeslogans oft sogar falsch übersetzt werden. Dabei besteht natürlich die Gefahr, dass der gewünschte Werbeerfolg ausbleibt. Ein Paradebeispiel ist der Slogan der Firma Douglas „Come in and find out“, welcher häufig falsch mit „Komm rein und finde wieder raus“ übersetzt wurde. Da helfen auch alle versteckten Vorteile, wie z.B. Weltoffenheit, Jugendlichkeit und Moderne nichts, die die Englische Sprache unterbewusst vermittelt. Dass diese Firmen nicht ausschließlich Senioren ansprechen wollen dürfte klar sein, jedoch stellen gerade diese eine attraktive Zielgruppe dar, vor allem, weil gerade sie ihr Geld auch für Luxusartikel ausgeben können, um auf diesem Wege den Ruhestand zu genießen. Viele Unternehmen folgen seit neuestem dem Vorbild ihrer Mitstreiter und publizieren verstärkt deutsche Slogans. So heißt es bei Douglas nun „macht das Leben schöner“ und bei Coca Cola nicht mehr „Make It Real“, sondern „Nur Du bist Du!“. In diesem Sinne ist uns vielleicht mit einigen kurzen, prägnanten und vor allem einprägsamen deutschen Slogans in den neuen Kampagnen mehr geholfen, als mit zweideutigen (D)Englischen Phrasen, die einige in den Wahnsinn treiben.
Microsoft hat immer wieder mit seinem Image zu kämpfen. Nicht zuletzt wegen der scharfen Kritik an Windows Vista und er neuen Applekampagne “Get a Mac”. Nun versucht es Bill Gates mit Humor.
Seit Jahren nimmt Apple Microsoftentwicklungen auf die Schippe und stellt das Unternehmen als staubig und antiquiert da. Ihnen selbst gelangen immer wieder Werbeunternehmungen, die eindrucksvoll punkten können. Mit stylischen Designs, Werbemelodien, die zu Ohrwürmern werden und weltweiten Imagekampagnen hat Apple sich zur eindeutig hipperen Marke entwickelt. Die aktuelle Kampagne hat allein auf youtube so hohe Aufrufzahlen, dass sie wie eine virale Marketingkampagne wirkt.
Bill Gates will dem nun entgegenwirken und tritt gleich selbst auf. Gemeinsam mit Jerry Seinfeld, einem bekannten Stand-up Comedian aus den USA und ehemaliger Hauptdarsteller der Serien “Seinfeld”, steht er vor der Kamera für die neueste Microsoftkampagne. Diese startet am 4. September in Amerika und bald darauf auch in Deutschland und kostet rund 300 Millionen Dollar.
Spätestens dann wird sich zeigen ob Bill Gates diesmal mit “vollem Körpereinsatz” und dem Witz von Jerry Seinfeld auftrumpfen kann. Kurz vor seinem wechsel in den Aufsichtsrat wäre ihm das sicher eine Genugtuung.
Ist schon anderthalb Monate her, aber mir ist eingefallen, dass ich da unbedingt drüber schreiben wollte. Google hat nämlich einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem sich verschiedene Marketing-Agenturen beteiligt haben.
Es ging darum, einem KMU (kleines oder mittleres Unternehmen) mittels einer Kampagne zu mehr Besuchern zu verhelfen. Der Geschäftsführer des jeweiligen Unternehmens dürfte sich über alle Versuche sehr gefreut haben, aber es konnte nur ein Team wirklich gewinnen. Dieses saß in der Schweiz.
Die Gewinner dürften sich um Marketing Jobs in Bern keine Sorgen mehr machen. Es handelt sich nämlich um ein Expertenteam der Universität Bern, welches dem Reiseunternehmen Aaretal Reisen zu einer Steigerung der Besucheranzahl von 50 Prozent verhelfen konnte. Dazu haben sie eine sogenannte AdWord-Kampagne ausgewählt. Das bedeutet, sie haben Werbeanzeigen so geschaltet, dass die erscheinen, wenn man einen bestimmten Suchbegriff bei Google eingibt.
Erstmal ist es schon ziemlich witzig, dass Google einen Wettbewerb für Werbefirmen veranstaltet. Offenbar ist man auch nicht länger bemüht, die Vormachtsstellung im Marketing-Bereich zu verbergen. Dabei ist Google als Werbemonopolist ungefähr so, als würde die einzige Firma, die im Land Wegweiser verkauft, diese als Werbefläche bereitstellen. Wenn ich dann “Athen” suche, und gerade Pech habe, hat jemand den Wegweiser “ZUR STADT DER EULEN” gut lesbar über dem kleinen “Athen” angebracht und ich lande beispielsweise in Daubach.
Außerdem ist es überraschend, dass das Siegerteam ausgerechnet von der Uni kommt. Anscheinend lernt man da doch was. ![]()
Eine Meldung lässt in diesen Tagen aufhorchen: Laut einer Studie bevorzugen mittlerweile 43 Prozent der Studienanfänger Macs. Damit hat sich Apple auf diesem Marktsegment offensichtlich durchgesetzt.
Woran liegt das? Zum einen scheint Apple auch in Sachen Computer - für Studenten ist gerade der Notebook-Markt interessant - endlich in der Gegenwart angekommen zu sein. Zwar sind die Mac-Laptops mit knapp tausend Euro immer noch doppelt so teuer wie die neuen Billig-Notebooks, jedoch unterstützen sie Windows, Mac OS und Linux gleichermaßen. Durch diese Flexibilität - und der Portierung aller Studienrelevanten Programme wie Office, Excel usw - ist der Mac in der Lage, tägliche Aufgaben ohne Kompabilitätsprobleme zu bewältigen.
Zweiter Grund für die Beliebtheit der Macs bei Studenten ist - natürlich, die aus einer Underground-Haltung hervorgegangene Image-Kampagne. Für Studenten war Apple lange Zeit cool und von der dumpfen Windows-Masse unterdrückt. Dass sich Windows und Apple heutzutage sehr stark ähneln, ist egal - Hauptsache der ehemalige Underdog hat Erfolg und plakatiert die Städte mit riesigen Postern, die “Kreativität” ausstrahlen.
Am Erfolg des angebissenen Apfels bei Studenten lässt sich einiges über und bei Apple lernen - im Computermarkt gibt es keine andere Firma, die ihren Erfolg derart ihrem Marketing verdankt.
In den letzten Wochen war eine Meldung vorherrschend: Google hat eine Billion Websiten gefunden. Laut TechCrunch indiziert Google davon aber “nur” rund 40 Milliarden. Mehr als die Hälfte des Internets taucht also bei Google gar nicht auf.
Diese Meldung war für TC der Aufhänger dafür, dass jetzt eine neue Suchmaschine in den Starlöchern ist, die alles besser, neuer und interessanter macht als der derzeitige Marktriese. Sie nennt sich Cuil (gesprochen: “cool”) und gibt als ihre Stärken gegenüber Google eine bessere Kategorisierung der einzelnen Suchbegriffe, sowie eine geplante Indizierung von 120 Milliarden Seiten an. Diese sollen dann durchsucht werden. Wenn das stimmt, durchsucht Cuil ca. 3 Mal soviel Websites wie Google.
Den praktischen Test besteht Cuil übrigens (noch?) nicht. Natürlich sieht das Ergebnis anders aus als bei Google, die derzeitigen Suchergebnisse bringen jedoch Sites zum Vorschein, für die der normale User keinerlei Verwendung haben dürfte. Oft werden Profile irgendwelcher Image-Datenbanken auf einen bestimmten Suchbegriff hin ausgegraben, bei denen der praktische Nutzen für den Sucher gleich Null ist.
Es kann also sein, dass Cuil mehr Seiten im Index hat und eine neuartige Suchmethode entwickelt - wenn die es nicht schnell hinbekommen, ihre Seite an die Realität anzupassen, prophezeie ich dem Projekt eine sehr kurze Lebensdauer.
Ein Vorteil läge darin, dass keine Nutzerdaten gespeichert würden. Ich wünsche dem Projekt viel Glück!
Das Phänomen Stefan Raab begeistert die Fernseh- und Entertainmentwelt in Deutschland schon seit Jahren. Mit seiner eigenen Sendung Vivasion gehörte er zu den Pionieren des deutschen Musikfernsehens und hatte seinen eigenen Anteil am Erfolg des Senders Viva. Schon vorher war Stefan Raab als Produzent tätig. Unter anderem arbeitete er mit Bürger Lars Dietrich und den Prinzen Dieses Gespür für Musik, die beim Publikum ankommt setzte er später für sein eigenes Projekt um. Sein erster großer Hit war ein Song zur Fußball WM 1994. Schon hier stand die musikalische Qualität eher im Hintergrund. Wichtiger war der Blödel-Anteil des Songs. Die Hymne auf den Bundestrainer Berti Vogts stürmte die deutschen Charts. Weitere Hits folgten.
Auch nach seinem Wechsel zu Pro 7 blieb Raab zunächst diesem Mix aus Humor und Musik treu. Seine TV Total Show wurde ein Erfolg. Raab übernahm hier das Prinzip aus Vivasion, wo er schon vorher kurze Fernsehausschnitte aus allen möglichen Programmen präsentierte und humorvoll kommentierte. Oft nutzte Stefan Raab seine Show, um weitere Musikgruppen zu promoten. Auch die Ö La Palöma Boys wurden von ihm an die Spitze der Charts gebracht. Auch in den Jahren danach hatte Raab noch mehrere Charts Hits, eher er mit seinen Casting Shows anderen Künstlern das Feld überließ. Als der Erfolg der täglichen TV-Total Show nachließ betrat Raab das Feld der Event- und Sportshows. Hier konnte er Erfolgsformate wie die Wok WM einführen. Auch hier steht der Humor an erster Stelle. Das macht nach wie vor den Haupterfolg von Stefan Raab aus.