Kundenoffensive

Marketing & Sales
 


Dass Werbung versucht uns über Emotionen zu erreichen ist wohl mittlerweile jedem klar. Die Frage ist nur, welche Ausmaße so etwas annehmen sollte.

Beim Durchstöbern des weit bekannten Videoportals You Tube bin ich kürzlich auf folgendes Video gestoßen:


Dramatisch wird der Verbraucher in eine Art  Horrorfilm versetzt. Das „Opfer“, hier eine junge Frau, durchlebt scheinbar quälende Ängste. Todesangst – in einem chaotischen Haus -  wird uns vermittelt.

Als die Situation nach rund 50 Sekunden nahezu ausweglos erscheint und die Frau die Kettenglieder der Säge beinahe abzählen kann, da sie fast an ihrer Nasenspitze kitzeln, wird die Dramatik aufgehoben. Scheinbar will der Antriebsmotor nicht mehr so recht, so dass es der Blondine plötzlich ganz langweilig wird und das Monster auf zwei Beinen in eine peinliche Lage kommt.

Dahinter steckt die Firma Stihl (zu erkennen an der letzten Bildsequenz), welche mit schnellem und einfachem Starten ihrer Kettensägen wirbt. Ein leichtes Schmunzeln mag der ein oder andere nun auf den Lippen haben. Irgendwie ist es doch aber traurig, dass es Menschen gibt, die nur noch gereizt werden, wenn Blut spritzt.

Außerdem sollte man Werbung vielleicht nicht dazu nutzen, um zu zeigen, mit welchen Mitteln in Horrorfilmen gemordet wird. Der Zweck sollte doch besser bleiben, Holz zu zersägen. Zumal das Familienunternehmen Stihl auch mit einer ansprechenden Website glänzt. Unter anderem gibt es eine virtuelle Werksführung und die Fertigungsverfahren werden genauer erklärt.

Immerhin wird der Kunde bei dem Werbespot sicher aufmerksam, wenn auch die Werbewirkung auf ungewöhnlichem Weg erzielt wird. Zu hoffen bleibt, dass die Sägen nun weiterhin nur zu ihrem vorgesehenen Zweck gekauft werden!


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Oft geschieht es unbemerkt und schon hat man Dinge im Einkaufswagen, die man eigentlich garnicht kaufen wollte. Man griff zu dem Produkt, welches einem aus der Werbung bekannt vorkommt und wo man womöglich den Jingle noch im Kopf hat.

Das ist taktische Werbung, erfolgreich angewandt.Werbung unterteilt man in mehrere Kategorien - in erfolgreiche und weniger erfolgreiche bspw. Spots und die, die kurzfristig oder länger für etwas werben sollen.

Werbung © Flickr by net_efekt

In allen Fällen aber ist die Rede von Werbemitteln. Unter ihnen versteht man die einzelnen Bestandteile der Werbung, wovon jede eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen hat. Ob akustisch oder visuell, sie verdeutlichen, welches Produkt den potentiellen Käufer erwartet.

Und es gibt sie in allen Bereichen; Anzeigen, Radio- und Fernsehspots, Plakate, Kino-Werbefilme sowie Werbebriefe. Diese Werbemittel werden durch bestimmte Medien verbreitet und sind auf die jeweilige Zielgruppe genau ausgerichtet.

Dabei gibt es 2 Strategien, zur ersteren zählt die strategische Werbung, jene die längerfristig wirkt und dem Konsumenten im Gedächtnis bleibt. Ein gutes Beispiel sind Waschmittel-Spots, die man sowohl als TV-Spot, Plakatwerbung und auch in den Printmedien findet.

Die andere Strategie wird in den Bereich taktische Werbung eingeordnet.

Sie läuft meist parallel zu der strategischen Werbung und wird regulär in Zusatzkampagnen gefahren. Beispielsweise, wenn neue Produkte auf dem Markt eingeführt werden, welche zuvor schon strategisch beworben wurden und sich erfolgreiche etabliert haben.

Gucken wir uns das mal genauer an, anhand des Waschmittels; hier wäre es klug, beispielsweise eine neue Formel oder gar ein komplett neues Produkt kurzfristig mit viel mehr Aufwand zu bewerben, damit es bekannt wird  -taktische Werbung- und dies später in die strategische Werbung/Kampagne einfließen zu lassen.

So hat man eine neues Produkt auf den Markt geworfen, welches die Verbraucher schon kennen - und genau das garantiert den Erfolg des Produktes, respektive kurbelt die Umsatzkurve des Herstellers an, ohne das selbiger Verluste macht, weil er Geld für Werbemittel ausgeben musste.


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Trotz Wirtschaftskrise – weltweit landen pro Sekunde immer noch etwa 20 Lippenstifte an der Kasse. Schon seit über Hundert Jahren gibt es ihn. Und noch länger färbten sich Frauen (und auch Männer) der verschiedensten Kulturen die Lippen.

Frau trägt Lipgloss aufstyle=Traditionell war er in rot zu haben und bei vielen Damen sehr beliebt. Über die Jahren wurden immer mehr Farben entwickelt und auch praktischer wurde der kleine Begleiter für die Handtasche: seit 1948 gibt es ihn mit einem Schiebemechanismus, der Finger und Tasche sauber hält und zudem auch noch die Haltbarkeit des Produkts erhöht.

Drin stecken Öle, Wachse, Farbpigmente und Chemikalien. Schließlich soll die Farbe lange auf den Lippen haften und nicht an Kleidung, Zähnen oder Gläsern wieder zu finden sein. Wer auf Chemikalien verzichten möchte kann zu Naturkosmetik greifen – allerdings gibt’s dann keine Garantie mehr, dass er auch wirklich kussecht ist.

Schöne, volle und gepflegte Lippen sind eigentlich überall auf der Welt ein Schönheitsmerkmal. Letzteres muss man nicht unbedingt mit einem herkömmlichen Lippenstift erreichen. Seine vielen Verwandten wie Pflegestift, Lipgloss und Co. lassen die Lippen frisch erscheinen, jedoch sind viel dezenter und beim jüngeren Publikum sehr beliebt.

Dazu kommen noch die vielen Effekte: wet look (engl. feucht aussehend), mit Glitzer-Partikeln, Geschmack und vieles mehr.

Weiterhin gibt es auch immer mehr Pflege inklusive. Lichtschutzfaktor und Pflege für trockene oder aufgesprungene Lippen.

Bei der riesigen Auswahl der Marken kann sich Frau meistens gar nicht mehr entscheiden. Sicherlich findet man auch einige Testberichte im Internet, allerdings weiß man dann immer noch nicht, welcher denn nun zur Person passt. Dazu empfiehlt es sich zum ersten natürlich nach Gefallen und Bauchgefühl zu entscheiden und zweitens kann man sich in einem Kosmetik-Studio auch beraten lassen ;-).


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Die Welt der Marken und Werbung verändert sich drastisch. Mit den sozialen Netzwerken im Internet haben Konsumenten mehr Macht über Marken und Produkte übernommen. Die Agentur Scholz & Friends illustriert in einem Animationsfilmchen den sogenannten Dramatic Shift in Marketing Reality.

Wenn man die Aussage des Kurzfilms in Realität übersetzt, dann waren Konsumenten früher zufriedene Menschen, die randvoll mit Glückshormonen ihre Lieblingsprodukte aus den kleinen, überschaubaren Supermärkten trugen. Zuhause saß dann die ganze Familie vor dem Fernseher und bejubelte frenetisch identifikationsstiftende Werbung, als sei es der Siegtreffer bei einer Fussball-WM.

Es war einmal…denn plötzlich änderten sich die Dinge zum Üblen: Überforderung durch den medialen Overkill, Ratlosigkeit durch tausende Meinungen. Der vormalige “Brand-Fan”ist nurmehr ein “Brand-Skeptiker”. weiterlesen »


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Dass man mit den elementaren Dingen des Lebens immer irgendwie Geld verdienen kann ist ja nichts Neues. So wird es immer Lebensmittelgeschäfte geben, da wir nicht alle Selbsterzeuger sind und essen müssen. Genauso werden auch immer Menschen sterben und wir wollen würdevoll Abschied nehmen. Dafür gibt es immer mehr Online-Service.

weinender Mann© Flickr/ Bombardier weiterlesen »


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Jahrelang wurden weibliche Models nackt in Szene gesetzt um Produkte zu verkaufen. Der Trend geht jetzt zum Mann. Die Schönheitsindustrie hat den Mann als Ziel- und Lustobjekt erkannt. Der nackte Männerkörper als Ikone der Werbung.

Es fing mit Duschgel an: Ein halbnackter überaus durchtrainierter, gut gebräunter Männerkörper springt von einer Klippe in das schäumende Meer.  Man sieht ihn nur von hinten.

Der Oberkörper des Cola-Light-Mannes wurde schon in den Neunzigern von schmachtenden Frauenblicken verfolgt. Es ist also keine neue Erscheinung, dass Männer halbnackt in der Werbung auftreten.

Männerstatue © flickr / extranoise

Was allerdings neu ist, ist die volle Entblößung. In geschickten Posen räkelten sich in den letzten Jahren vermehrt männliche Models um irgendein Produkt zu verkaufen. Beispiel hierfür ist die Werbungen von Lacôste pour homme, in der ein Mann in schwarz-weiß sich nackt durch eine Wohnung bewegt und in einem Sessel mit einem Kaffee wartet.

Auch Stars ließen sich nackt ablichten und ließen so einen neuen Körperkult entstehen. David Beckham war erst letztes Jahr mit knapper Unterwäsche von Armani zu sehen. Die Metrosexualität galt und gilt immer noch als erstrebenswerter Look und Beckham hat seinen Teil dazu beigetragen.

Plötzlich benutzen tausende von Männern selbstbewusst, verschiedene Pflegeprodukte und sind bei Pediküre und Maniküre anzutreffen. Es schient als ob die Werbeszene in Sachen Trends eine Gender - Balance erreicht hat. Männer und Frauen sind interessant, schön, erfolgreich und sexy.

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Dass Werbung oftmals etwas vorgaukelt, was nicht der Wahrheit entspricht ist ja bekanntlich nichts Neues. Und das ist auch insofern verständlich, dass man von einem Produkt, welches man vermarkten will, nicht die negativen Seiten anprangert. Wenn es allerdings auf Kosten unserer Gesundheit geht, hört der Spaß auf.

Das Thema “Vitaminpillen und deren wirkliche positive Wirkung” wurde ja bereits in vielen Medien thematisiert. Im Moment können wir dazu die Centrum Werbung bestaunen.

Da wird einem doch wieder mal gesagt, dass man mit den Inhaltsstoffen des Produkts den ganzen Tag komplett versorgt ist. Netterweise wird man vorher noch darauf hingewiesen, dass Experten empfehlen, fünfmal am Tag Obst und Gemüse zu verspeisen und dass dies die Wenigsten schaffen würden.

Mittlerweile sollte jedem Verbraucher bewusst sein, dass Vitaminpillen niemals eine ausgewogene und gesunde Nahrung ersetzen können. Gerade viele Kinder und Jugendliche, die die warme Mahlzeit am Tag mit Fast Food und Fertigprodukten decken, sollten dahingehend aufgeklärt werden, dass es nicht ausreicht parallel dazu ein paar Pillen zu schlucken.

Wenn man mal genau überlegt, wie oft am Tag man zwischendurch zu irgendeinem Snack greift, sollte es doch machbar sein ein leckeres Stück Apfel oder Paprika unterzubringen. Vorbildlich sind auch Projekte, wie das Schulobst-Programm, bei dem in Kindergärten und Schulen Obst verteilt wird.

Da man in verschiedenen Lebensphasen eine unterschiedlichen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen hat, kann es situationsbedingt auch sinnvoll sein, wenn man seine Nahrung ergänzt. Zum Beispiel Folsäure in der Schwangerschaft. Dennoch sollte man nicht meinen, dass man einfach auf gesunde Kost verzichten kann, da es ja in Apotheken und Drogerien von Vitamin A bis Zink alles gibt.


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Zu wissen, wie der Absatzmarkt funktioniert, ist für eine Firma von entscheidender Wichtigkeit, um das jeweilige Produkt optimieren zu können. Aber auch für die Werbung sind die Ergebnisse der Marktforschung von großer Bedeutung.

Wie in allen Branchen sind auch wirklich gute Werbeschaffende sehr begehrt. Headhunter wenden sich gezielt an sie, um sie für einen neuen Konzern zu gewinnen. Ein Grundverständnis von Marktforschung ist unabdingbar für den eigenen Erfolg und den der Kampagne.

Um durch Werbung gezielt den Kaufanreiz der potentiellen Käufer beeinflussen zu können, muss zunächst ermittelt werden, was die Kundschaft überhaupt will. Die Marktforschung bedient sich verschiedener Mittel, um empirische Daten über Kaufverhalten, Kundenzufriedenheit und Medienwirkung zu sammeln und auszuwerten.

Call Center © Flickr/vlima.com

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Jedes Jahr derselbe Stress - die Geschenksuche vor Weihnachten. Meistens beschenkt man ja Leute, die man lange Zeit kennt und demzufolge hat man auch schon Vieles verschenkt. Also sollte jedes Jahr etwas anderes her. Gar nicht so leicht, wenn es auch noch was besonderes sein soll. Noch 3Tage, dann sollte man alles beisammen haben. Wie gut sind eigentlich Online-Shops?

Meistens sind so kurz vor Weihnachten die Geschäfte mehr als Übervoll. Die wenigsten unter uns haben da noch Lust ausgiebig in den Läden nach Geschenken zu suchen. Wozu gibt es also das Internet?! Eine tolle Erfindung - auch für solche, die auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken sind.

eine Torte in Form eines Geschenks © Flickr/ Manassas CakeryEs gibt genug Online-Shops mit riesiger Auswahl und immer mehr Leute greifen auch aus Bequemlichkeit darauf zurück. Da fällt es schon schwer, sich überhaupt zwischen den vielen Produkten zu entscheiden. Hat man dann eine Vertrauen erweckende Seite gefunden und auch ein tolles Geschenk ausgewählt, geht es an die genaue Bestellung. weiterlesen »


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Wer an die Automobilindustrie denkt, dem schießt sicher auch gleich wieder die Finanzkrise in den Kopf. Die Produktion steht still - hieß es da. Doch kurz darauf machte sich die Aussage “Auto des Jahres 2009″ in allen Mündern breit. Die Rede ist dabei genauer gesagt vom neuen Opel Insignia. Was macht dieses Fahrzeug eigentlich so innovativ?

Opel hat eine neue Kampagne gestartet. Mehrere Werbespots laufen im Fernsehen, so dass der Insignia zum Hoffungsträger 2008/2009 für das Unternehmen wird. Ganz neu ist es auch, dass für eine neue Modellreihe ein extra Blog online ging. Auf der Seite des Insignia-Blogs berichten zwei Ingenieure über ihr Projekt, um es dem Kunden näher zu bringen. Ein kleiner Appetit-Happen also -als Kaufanreiz für alle Opel-Fans und die, die es eventuell noch werden wollen.

Das Design wird von vielen häufig als “erfrischend” und “voller Emotion” beschrieben. Dennoch steckt hinter viel schönem Lack eine ganze Menge mehr! Besonders positiv wird die hohe aktive und passive Sicherheit, der Komfort und die Auswahl von sieben Motoren bewertet. Ebenso innovativ das automatische Abblendlicht, für alle, die andere Verkehrsteilnehmer leider blenden, weil sie erst zu spät oder gar nicht abblenden.

Sehr spannend finde ich das “Opel Eye“. Hierbei handelt es sich um eine Funktion einer Frontkamera, die es dem Auto möglich macht, Verkehrsschilder sozusagen zu lesen.

Geheimnisvoll soll auch der neue Werbespot wirken, der aus Sichtweise eines Geheimdienstes gestaltet wurde. Bleiben wir also gespannt, was uns mit diesem neuen Mittelklassewagen noch alles erwartet. Hier noch eine Version der aktuellen Werbung, viel Spaß beim ansehen :-)


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