Kundenoffensive

Marketing & Sales
 


Affilliate Marketing schafft Verbindungen © flickr / b_d_solis

Das Internet entwickelt sich rasend schnell und fast stündlich weiter. Dabei geht es nicht nur um Vergnügen, Informationen oder den Stellenmarkt im Internet, auch das Business ist schon längst dort angekommen und wächst stetig. Der Vertriebsweg Internet ist ein lukrativer Markt.

Affiliate-Programme zur Internetwerbung und Kundenvermittlung sind dabei eine leichte und schnelle Möglichkeit, wie praktisch jeder Internetnutzer am Geschäft teilhaben und davon profitieren kann.
Dabei ist eine eigene Homepage zur klassichen Bannerwerbung über Affiliate-Programme seit einiger Zeit kein Muss mehr. Für viele Nutzer war der Aufwand einer eigenen Homepage bisher immer abschreckend, so dass sie nicht an Vermittlungskonzepten teilgenommen haben.

In vielen Internetshops gibt es Empfehlungsfunktionen, mit deren Hilfe man konkrete Produkte an Freunde und Bekannte weiter empfehlen kann. Klickt dieser dann auf den in der zugesandten Mail enthaltenen Link und schließt beispielsweise den vorgeschlagene Mobilfunkvertrag ab, so erhält der Empfehler automatisch eine Vermittlungsprovision entweder direkt auf sein Konto oder auf ein Kundenkonto, von welchem man sich ab einem bestimmten Betrag Geld auszahlen lassen kann.

Mit dieser einfachen Methode lassen sich somit schnell ein paar Euro nebenher dazu verdienen.
Etwas weiter gehend ist das Modell eines Shop-Partners. Hier empfiehlt man nicht nur konkrete Produkte, sondern nimmt Aufträge und Bestellungen, die man selbst über Werbung oder Verkaufsgespräche generiert hat, entgegen und vermittelt diese an den Betreiber des Shops.

Dieser kümmert sich dann um die weitere Abwicklung und man erhält nach erfolgreichem Abschluss des Kaufvertrags seine Provision. Bei DSL- und Mobilfunkprodukten ist dieses Konzept häufig vertreten. Abschließend gibt es noch das “klassische” Affiliate-Marketing, bei dem man Werbebanner und Links auf der eigenen Homepage platziert und eine Provision für jeden Klick oder jeden Verkauf über diese Werbeslogans erhält.

Alles in allem ist das Affiliate-Marketing ein zukunftsorientiertes und lukratives Konzept. Das besondere daran ist, dass es von jedermann nutzbar ist und man sich so leicht ein wenig Geld dazu verdienen kann, ohne die Gefahr, irgendwelche Marketing-Fehler zu begehen. Wer also auf feste Jobs im Marketing noch warten muss, der kann sich bis dahin ein bisschen Geld dazuverdienen.


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Fußballfans aufgepasst! Eure Träume werden wahr! Was tun, wenn das Spiel des Lieblingsvereins zu weit weg ist oder aus anderen Gründen keine Anreise ins Stadion möglich ist? Einfach an der Dose schnüffeln! ;) Ja stimmt! Denn echte Stadionluft kommt jetzt in der Dose zu jedem Fußballfan nach Hause.

Wie das möglich ist? Ganz einfach! Ein Stück Rasen wird dem Stadion entnommen, in eine Dose gesteckt und danach sicher verpackt. Zuhause angekommen wird die Dose aufgemacht und der originale Stadionduft entfaltet sich im Wohnzimmer, zum Beispiel bei der nächsten Premiere-Bundesliga-Live-Übertragung.

Ganz ehrlich?!? Entweder gehe ich ins Stadion oder lasse es ganz. Besteht tatsächlich ein Bedürfnis für sowas? Kann trotz der Stadionluft wirklich das Flair im eigenen Wohnzimmer aufkommen? Wer hat sich das schon wieder einfallen lassen? Aber na gut, Werbung macht es möglich, dann sonst würden die Dosen ja nicht so gut verkauft werden, wie es das Internet sagt.

Von einem Marketinggesichtspunkt her gesehen ist die Aktion ja auch nicht schlecht: Stadionluft in Dosen, da kann man entweder den Kopf drüber schütteln oder „ja!“ schreien - eine Meinung dazu entwickelt wohl jeder. Der Hersteller versucht offensichtlich, sich über Mundpropaganda und eine ausgefallene Idee zu profilieren, damit beim nächsten Produkt gesagt werden kann „Achso! Das waren doch die Spinner mit den Dosen.“ So wird natürlich Werbewirkung erreicht, auch wenn vielleicht nicht viele Leute das Zeug kaufen.

Also für alle die es ausprobieren wollen, mein Tip: Bierkasten kaufen, kalt stellen, den Flatscreen und den Decoder ins Wohnzimmer stellen, den Grill auf den Tisch, die Frauen schicken wir einkaufen und dann auf die Dose und die Übertragung genießen.

Wenn Frau nach Hause kommt, ist die Ausrede für das Chaos klar: Ich dachte, ich wäre im Stadion!


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Das Michelin Männchen © flickr / tandemracer

Firmen werben mit unterschiedlichsten Mitteln für ihre Produkte und versuchen, dem potenziellen Käufer diese anzupreisen. Doch um überhaupt als Unternehmen wahrgenommen zu werden, bedarf es nicht nur guter Produkte und eines möglichst treffenden Firmennamens - ein Markenlogo, genannt Brand, muss unbedingt vorhanden sein, um der Öffentlichkeit einen Kaufanreiz zu bieten.

Wer kennt ihn nicht, den freundlichen TUI-Smiley, das dicke Michelin-Männchen oder den saftigen “Apple-Apfel”? Die Psychologie der Brands ist simpel: Logos sollen die betreffende Firma interessant machen und einen möglichst direkten Bezug zu den angebotenen Produkten herstellen.

TUI wirbt mit einem Smiley © flickr / Andreius ITUI möchte Reisen verkaufen und seine Kunden zufriedenstellen, was durch das fröhliche, aber trotzdem schlichte und leicht wiederzuerkennende Brand symbolisiert wird.

Das Michelin-Männchen wirbt für Reifen, die zuverlässig und sicher sind. Das Firmenlogo lässt Michelin sympathisch und kundenfreundlich wirken.

Apple wirbt mit angebissenem Apfel © flickr / mrbillApple nimmt mit einem angebissenen Apfel direkten Bezug zum Firmennamen und stellt diesen auf visuelle Weise dar. Logo und Name verbinden sich im Gedächtnis des Konsumenten zu einer Einheit. Nützlicher Nebeneffekt ist, dass im Alltag der Apfel häufig unbewusst direkt mit Apple in Verbindung gebracht wird.

Das Logo von BMW in Blau und Weiß © flickr / estorilMarkenlogos können also viele wichtige Funktionen haben. Sie sollen dem Kunden eine Message vermitteln, den Firmennamen ergänzend darstellen, Produkte interessant machen. Oft stehen sie auch in direkter Verbindung zum geschichtlichen oder geografischen Hintergrund, wie beispielsweise das BMW-Firmenlogo, in dem sich die Farben des Freistaates Bayern wiederfinden.

Ohne Brands wäre die Firmenwelt deutlich langweiliger und häufig ginge der für den Absatz von Waren so wichtige Wiedererkennungswert verloren.


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Wer in jüngster Vergangenheit mit Fernsehwerbung in Berührung gekommen ist, wird unweigerlich auf den neuen Werbespot von Obi gestoßen sein, in dem zu den Klängen des Queen-Klassikers „We will rock you“ die Mitarbeiter ihren Baumarkt anpreisen.

Doch statt „We will Rock you“ posaunen die Mitarbeiter von OBI im Chorus „Wie, Wo, Was weiß Obi” durch den Baumarkt. Die Kampagne, die vor allem die Beratungskompetenz und die Kundenorientierung in Vordergrund stellt wurde von der Firma „Jung von Matt“ eindrucksvoll realisiert. In den ersten beiden Versionen des Image-TV-Spots kommt ausschließlich das OBI-Personal zum Einsatz, später sollen in der Kampagne noch Kunden des Baumarktes zur Sprache kommen. Während der erste Spot alle Teile des Baumarktes zur Sprache bringt, liegt der Schwerpunkt des zweiten auf dem OBI-Gartencenter und wird ab dem 7. März auf allen relevanten Sendern zu sehen sein.

Mit diesem kreativen Einfall der Firma „Jung von Matt“ wird OBI eindrucksvoll in das Gedächtnis der Menschen transportiert. Der eingängige Sound kann aber recht schnell auch zum Nervfaktor werden, bietet aber sehr hohen Wiedererkennungswert.


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Das Marketing mehr als nur Werbung ist, dürfte vielen Leuten schon klar sein. Zwar ist Werbung ein wichtiger Bestandteil für das Marketingkonzept, allerdings werden von vielen Firmen deshalb Marketingfehler in ihrer Planung begangen, die einen größeren Erfolg verhindern.

Ein grundlegender Marketingfehler ist die Desorientierung am aktuellen Markt. Märkte sind ständig in Bewegung und verändern sich dadurch innerhalb kürzester Zeitabschnitte sehr häufig. Zwar sind gerade Existenzgründer Experten in Werbemittel fürs Marketingihrem Fach, vergessen aber oftmals zu prüfen, ob in diesem Bereich überhaupt Bedarf besteht nach einer weiteren Firma. In einem übersättigten Markt einzusteigen kann fatale Folgen haben für eine Neugründung.

Ein weiterer Marketingfehler ist das fehlende Gesicht eines Unternehmens. Das „komplexe Ganze“ ist ein weit unterschätzter Faktor für Erfolg. Begonnen bei einer sinnvollen Namensgebung, über aussagefähige Logos in Kleinanzeigen und Briefköpfen bis hin zu repräsentativen Geschäftspapieren machen eine erfolgreiche Marketingstrategie aus.

Mangelnde Kontinuität bei der Öffentlichkeitsarbeit durch die anstrengende tägliche Arbeit kann ebenfalls zu Misserfolgen führen. Falls man es nicht allein schaffen sollte, ruhig das Geld in günstige Arbeitskräfte wie Schüler und Studenten investieren, die man über Kontaktanzeigen in Jobbörsen relativ leicht findet, die dann Werbung für das Unternehmen machen können.

Oftmals werden auch junge Firmen von Offensiven der Konkurrenten überrascht. Das Geschäft ist gut angelaufen, man registriert die ersten Erfolge, aber nicht nur bei ihnen, sondern auch bei der Konkurrenz, die dann ihrerseits in die Offensive gehen, um die verlorenen Kunden wieder zurückzugewinnen. Auf solche „Gegenangriffe“ muss man sich einstellen und diese gezielt kontern können.

Marketing ist ein wichtiger Bestandteil des Gesamterfolges und sollte zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt werden. Berücksichtigt man die erwähnten Marketingfehler, können Misserfolge möglicherweise vermieden werden.


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Buch mit Slogan © flickr / mueckenschweinverlag

Airdesign” heißt die neue Marketingstrategie einiger Unternehmen, mit welcher man in Zukunft auf Kundenfang gehen möchte. Durch spezielle Duftstoffe sollen die Konsumenten zum Kauf und Wiederkommen animiert werden.

Dabei muss aber jedes Geschäft zunächst jenen Duftstoff bestimmen, der am besten zum Ambiente und den angebotenen Produkten passt. Da Düfte besonders die Fantasie und die Gefühlswelt der Menschen ansprechen, werden ganz unbewusst Botschaften übertragen. So animiert beispielsweise wohlriechender Kaffeeduft in einem Buchgeschäft zum längeren Verweilen. Man suggeriert dem Käufer insgeheim schon einmal die bevorstehende Zeit und Atmosphäre, in welcher das Buch später gelesen wird. Da es gerade in Buchgeschäften elementar ist, dass sich der Kunde wohlfühlt und sich auch zum Stöbern verführen lässt, ist der Einsatz des Kaffeeduftes ideal.

Ein frischer und waldiger Duft in einem Sportgeschäft drängt schnell die unangenehmen Assoziationen von Sport wie Schweiß und Nässe in den Hintergrund. Stattdessen wird eine “natürlich” duftende Umgebung geschaffen, der Käufer atmet unbewusst tiefer ein und es wird unwillkürlich eine Fantasie vom Joggen im Wald oder vom Fußball auf Rasen geweckt. Der Kunde verspürt so den Drang von sportlicher Betätigung.

Dies lässt sich mit unendlich vielen Beispielen fortsetzen. Damit ist nach den optischen Reizen ein weiterer hinzu gekommen. Stimmen beide Reize optimal, wird das Sortiment des Geschäftes von den potenziellen Käufern besser bewertet, es wird mehr Geld ausgegeben und es entsteht eine höhere Bereitschaft, wiederzukommen.

Leider hat diese Marketing-Strategie nicht nur Vorteile. Allergiker leiden oftmals unter Kopfschmerzen oder können Hautausschläge bekommen, weshalb inzwischen gefordert wird, dass für jene Geschäfte, die solche Geruchsstoffe einsetzen, eine Kennzeichnungspflicht besteht.


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Eine neue, innovative Direktmarketing-Lösung führt zu höherer Zielgruppengenauigkeit, geringeren Streuverlusten und einer rundum besseren Werbestrategie.

Im Grunde ganz einfach: Der Kunde, der an einem Produkt oder einer Leistung interessiert ist, sendet eine SMS an eine Service-Nummer, gibt seine E-Mail-Adresse und die gewünschten Informationen an und erhält per Mail genau die Unterlagen, für die er sich interessiert.

Für das Unternehmen bietet das eine Vielzahl von Vorteilen. Zuallererst werden von Interessenten hochaktuelle Kontaktdaten in Form von Handynummer und E-Mail-Adresse gewonnen, die auch für weitere zielgruppenorientierte oder produktspezifische Werbekampagnen genutzt werden können und in diesem Fall auch genutzt werden dürfen, da die Interessenten durch den aktiven Abruf ja ihre explizite Zustimmung zum Empfang von Informationen gegeben haben. Über die E-Mail als Kommunikationsmedium lassen sich zudem besonders schnell und kostengünstig auch umfangreiche Inhalte versenden, die Streuverluste werden minimiert, da auch tatsächlich ernsthaftes Interesse an einem ganz bestimmten Produkt besteht.

Der Kunde hingegen erhält genau das, woran er interessiert ist – und zwar zu einem Zeitpunkt, wo er auch bereit ist, sich damit zu beschäftigen. Vermutlich wissen die meisten Kunden diesen Service  in Zeiten ständiger Werbeüberflutung auch sehr zu schätzen und fühlen sich zudem auch wirklich persönlich angesprochen.

Am Beispiel eines Finanzdienstleisters, der mit dieser Direktmarketing-Strategie eigenen Angaben zufolge sehr gute Erfolge erzielt hat, wird deutlich, wie der Ablauf funktionieren kann: Auf einem einseitigen Printfolder wird der Email-Abruf-Service per SMS neben einer sehr kurz gehaltenen Produktübersicht angeboten. Der Interessent kann sofort per Handy darauf reagieren, egal, wo er sich gerade befindet. Das Empfangen und Verarbeiten der SMS wird automatisch gesteuert, ebenso wie der E-Mail-Versand und die Pflege und Auswertung der Interessentendaten. Durch die E-Mail wird der Kunde dann auf ein produktspezifisches Portal geleitet.

Ausbaubar ist diese Version noch in viele Richtungen: Premium-SMS könnten beispielsweise einen Teil der entstehenden Kosten decken, Follow-up-Mails die Aufmerksamkeit der Interessenten immer wieder auf die eigenen Produkte lenken und entsprechend angelegte Auswertungen könnten durchaus recht aufschlussreich in Bezug auf die Interessen der einzelnen Zielgruppen sein.

In jedem Fall wird durch diese Strategie jedoch die Qualität der Interessenten signifikant erhöht und durch die weit geringeren Streuverluste die Kosten deutlich gesenkt.


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Gerade kleine und junge Firmen besitzen selten die Mittel sich mittels einer Marketing-Firma auf dem Markt zu etablieren, dabei sind gerade bei Firmengründungen kreative Ideen gefragt, um sich vom kläglichen Rest deutlich abzuheben.

Brainstorming © flickr / cambiodefractalDabei kann aber das Internet auf ganz kreative Art und Weise helfen. Zahlreiche Plattformen bieten Foren oder Ratgeber, wo man einfach eine Frage posten kann. Es ist überraschend, wie viele Ideen auf diese Weise zusammengetragen werden. Sicherlich kann man viele davon schnell ad acta legen, aber manchmal ist auch eine zündende Idee dabei. Ein wunderbares Beispiel für solch ein Brainstorming-Portal ist brainr.de.
Ein User ist beispielsweise auf der Suche nach einem passenden Namen für seinen Friseursalon im luxuriösen Ambiente. Hier reichen die Vorschläge von „Frisurenparadies“, über „Kopflastig“ bis hin zu „Goldener Schnitt“. Auf welche Ideen wären Sie gekommen?

Eine ganz andere Frage sucht die Assoziationen zum Thema Mathematik. Hier wurden unter anderem die Vorschläge „Matrixpolynome“, „Cardanische Lösungsformel“, „Optimiertes Glücksspiel“ oder „Integralrechnung“ gemacht. Der User war auf der Suche nach außergewöhnlichen Stichworten, die die Menschen möglicherweise im Zusammenhang mit Mathematik suchen würden. Über 50 Vorschläge hat die Frage momentan, da lässt sich bestimmt etwas Passendes finden.

Wenn man also nicht genügend eigenen Ideen hat, einfach die weite Welt des Internets nutzen und sich die kollektive  Kreativität anderer Menschen zu Eigen machen - Das Dankeschön natürlich nicht vergessen!


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Was es nun ist zwischen dem ehemaligen Model und Nicolas Sarkozy, darüber rätselt die Boulevardpresse seit Wochen: Ist sie schwanger? Werden sie heiraten? Et cetera. Während die Franzosen zuletzt ihre Sarkozy-Müdigkeit bekundeten und dessen öffentlich zelebriertes Liebesleben nur peinlich finden, dürfte Lancia von der gestiegenen Popularität Brunis profitieren: In den kommenden Wochen startet (auch in Deutschland) eine Werbekampagne, deren Gesicht die französisch-italienische Sängerin ist. Die entsprechenden Verträge wurden freilich schon im vergangenen Herbst aufgesetzt; damals war noch nicht absehbar, dass Bruni wochenlang im Licht der Öffentlichkeit stehen würde. Glück für Lancia. Francois Olivier, französischer Vorstandschef des Unternehmens, erklärte der italienischen Presse augenzwinkernd: “Ich war schneller als Sarkozy. Ich konnte Carla Bruni bereits vor Monaten als Muse für Lancia gewinnen.”


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McDonalds DriveThrough © flickr / Foxgirl

Werbeslogans sind eine der wichtigsten Stützen von Werbekampagnen. Der richtige Slogan für eine bestimme Marke kann diese über Jahre hinweg prägen und in sich im alltäglichen Sprachgebrauch manifestieren.

Kellogs FrostiesSlogans wie für „Kellogs Frosties“ - „Die wecken den Tiger in Dir!“ kennt fast jedes Kind, weil sie sich in den täglichen Sprachfluss eingeschlichen haben. Der Slogan wird beispielsweise immer mit Sport und Kraft in Verbindung gebracht. Dieses Bild hat sich dank der Fernsehwerbung, in welcher Kinder durch „Frosties“ über ihr eigentliches Leistungsvermögen hinaus gewachsen sind und der überdimensionalen Abbildung des Tigers, im Gehirn festgesetzt. So nutzen viele Jugendtrainer diesen Slogan für die Motivation von jungen Sportlern.

Ein anderes Beispiel für ein noch recht jungen Slogan, der dank seiner zugehörigen Geste schnellen Zugang zur Öffentlichkeit gefunden hat, ist der des ZDF„ Mit dem Zweiten sieht man besser“. Der Slogan macht sich die ausgeschriebene Version von ZDF, Zweites Deutsches Fernsehen, zu Nutze und so wird auf Plakaten und im Fernsehen das zweite Auge abgedeckt. Inzwischen steht der Slogan sogar symbolisch in der deutschen Sprache für gute Beobachtungen und Hinweise.

McDonald´sVerbindet man den Slogan auch noch mit dem richtigen akustischen Reiz, ist der Erfolg fast vorprogrammiert. So ließ McDonald´s bei der Einführung von „Ich liebe es“ eine gängige Melodie einspielen und dann auch noch einem Song von Justin Timberlake verarbeiten (I´m lovin it). Hörbarer Erfolg der Kampagne war, dass heute viele Menschen sofort am Anspielen der Melodie an das Unternehmen denken müssen.

Einen der größten Erfolge feierte die Elektronikkette Saturn mit dem Slogan „Geiz ist geil“. Fast jeder Konsument bringt diesen Spruch mit Saturn in Verbindung und nutzt die Formulierung bewusst oder unbewusst im Alltag. Ob der Nachfolgeslogan „Wir hassen teuer“ in die großen Fußstapfen treten kann, bleibt abzuwarten.

Einen großen Kritikpunkt haben jedoch deutsche Sprachwissenschaftler bei der Verwendung von Werbeslogans anzubringen - die immer fortschreitende Entwicklung bei Anglizismen in der Werbung. Die Werbung sei das Tor für das zunehmende Anglisieren der deutschen Sprache. Beispiele hierfür sind O2 mit „O2 – can do!“ oder Burger King mit „Have it, your way“. Dass es leider auch  Werbeslogans gibt, die falsche Grammatik oder unkorrekte Schreibweise vormachen, sei am Rande auch erwähnt.


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