Zur Zeit der Finanzkrise fragen wir uns alle, wo unser Geld hingeht und wo ausreichend neues herkommt. Außerdem überlegen sich die meisten mittlerweile dreimal, ob sie sich etwas neues, teureres anschaffen.
Es fängt schon beim täglichen oder wöchentlichen Einkauf an. Da überlegt man, wo man am besten sparen kann und dennoch zufrieden mit dem Produkt ist. Lidl setzt mit dem Werbespot auf Harmonie und Glückseligkeit. Und das alles durch Produkte zum Discouter-Preis!
Damit hat es sonst nur Plus versucht: mit den “kleinen Preisen”. Dennoch denke ich, dass Lidl besser ankommt. Das geht auch von der Werbemusik aus. Schließlich ist ein entspannender Song und glückliche Gesichter schöner anzusehen, als ein schreiender 0,99Euro-Preis, der durch die Gegend rennt.
Die Vermutung liegt nahe, dass Lidl auf Menschlichkeit und andere tiefgründige Werte und Normen baut, jetzt, wo wir uns langsam wieder der Weihnachtszeit nähern. Frauen werden sicher auch besonders angesprochen. Der Spot rückt die Familie in den Mittelpunkt und wer ist nicht treffender für die Versorgung mit Lebensmittel der Familie zuständig als die Mutter.
Für einige ist Lidl dennoch nicht gerade ein komfortabler und ansehlicher Supermarkt. Mit der Nettigkeit des Spots wird dies etwas wettgemacht. Stellt sich nur die Frage, was uns der Slogan am Ende nun alles sagen soll. Ganz deutlich wird meiner Meinung nach nicht, was sich an Lidl außer der Ersparnis noch alles lohnt. Ich denke, dass sich kaum jemand zu Haus darüber freut, dass das Prdodukt nun gerade bei Lidl erworben wurde. Hauptsache es schmeckt!
Vorteil für den Supermarkt: etwas weg vom Ramsch-Laden-Image, was viele Leute so empfinden.
Wer sie nur aus dem Abstellraum, verkramt zwischen Reinigungsmitteln kennt, der unterschätzt ihre Vielfältigkeit. Schnellsten hervor holen sollte man sie - die “Gummi-Handschuhe”. Was lässt sich alles aus diesem Produkt rausholen?
Eigentlich ist das eher ein umgangssprachlicher Ausdruck, der sich im Deutschen etabliert hat. Aber jeder weiß dabei, worum es sich handelt. Eigentlich ist ‘Schutzhandschuhe’ der korrektere Ausdruck. Davon gibt es jedoch, wie jeder weiß, für jeden Berufszweig andere. Ich meine allerdings diejenigen, welche die meisten von uns zum Reinigen im Haushalt verwenden. Sie sind wasserabweisend und vorallem hygienisch - die aufgequollenen Finger bleiben einem also erspart
Normalerweise bestehen sie aus einem dünnen Latex, bei dem heute zunehmend darauf geachtet wird, dass er Allergen-reduziert ist. Ein Paar kostet meistens nur unter einem Euro und daraus kann man noch viel mehr machen: weiterlesen »
Seit April 2004 gibt es die Vorschrift, Produkt die gentechnisch verändert wurden, deutlich zu kennzeichnen. Damit soll eine bessere Aufklärung der Verbraucher erreicht werden. Muss man Angst haben, dass die Nahrung vor lauter Genen bald lebendig wird?
In Deutschland ist die Zahl, der auf den Markt gelangenden und verkauften, genmanipulierten Produkte, relativ gering. Allerdings werden Pflanzen, wie Gen-Mais, sehr häufig und in hohen Mengen an Tiere verfüttert. Von gentechnisch veränderten Pflanzen spricht man dann, wenn Bakterien oder Viren hineinmanipuliert werden, um sie krankheits- und schädlingsresistent zu machen. Indirekt nehmen wir die Gentechnik dann doch zu uns! Schließlich hat das Schwein, was wir morgen auf dem Teller haben, auch mal irgendwann Futter bekommen. Wer weiß, was da alles drin war…
Nicht selten lösen solche gemanipulierten Lebensmitteln bei Menschen Allergien aus. Ein Grund mehr, besonders darauf zu achten, was man einkauft! Aber man liegt falsch, wenn man denkt, dass man mit Bio-Produkten alles richtig macht. Schließlich bestäuben immer noch Insekten die Pflanzen und tragen somit das veränderte Erbgut auf den Bio-Acker.
Wie bereits erwähn,t gibt es seit längerem jedoch die Pflicht, Veränderungen auf dem Produkt-Etikett zu vermerken. Meistens findet man dies in der Zutatenliste. Geläufig sind Formulierungen wie: “gentechnisch verändert” oder “enthält gentechnisch veränderten Mais/Soja”.
Allerdings besteht die Pflicht nicht, wenn die Gentechnik versteckt in den Artikel gelangt sein könnte. Zum Beispiel in Fisch, Fleisch und Milchprodukten durch die Fütterung der Tiere. Eine tolle Idee liefert an dieser Stelle Greenpeace mit dem EinkaufsNetz. Dort unterstützen Verbraucher ihresgleichen, indem sie alle Produkte, auf denen sie eine Kennzeichnung entdecken, in eine Liste eintragen.
Ein aktuelles, positives Beispiel ist die Firma Landliebe. Dort wird jetzt auf Tierfütterung ohne Gen-Pflanzen gesetzt. Noch 2006 konnte genau das Gegenteil nachgewiesen werden, worauf viele Verbraucher mit Protesten reagierten. Ein durchaus nettes Entgegenkommen bezüglich der Nachfrage und der Kundenwünsche! Hoffentlich auch aus Gesundheitsbewusstsein heraus und nicht nur als neue Marketingstrategie.
“Noch einmal Kind sein!” Viele unter uns haben sich das schon öfter gewünscht. Kleinigkeiten können das sogar möglich machen! Nachdem uns nun schon Massen von Lebkuchen in den Supermärkten vor die Füße fallen, haben sich zeitnah auch die Adventskalender dazu gesellt.
Lang noch wird es dauern, bis sie überhaupt geöffnet werden, aber anschauen kann man sie ja schon mal. So fielen mir neulich spezielle Adventskalender für Erwachsene auf. Zum einen eine nette Geste, mit der man vielleicht auch seinen Partner erfreuen kann oder man beansprucht eben den gesamten Inhalt für sich allein ;-).
Das Sortiment in diesem Bereich ist größer als man zu vermuten glaubt. Nicht nur sehr große pyramidenförmige Modelle von Milka sind dabei. Es gibt sie auch nur aus Papier und ohne Schokolade. Diese Varianten wollen sich etwas gegen den Kommerz, der mit dem Weihnachtsfest getrieben wird, stellen. Hinter den Türchen verbergen sich Bilder und Texte, die uns die Besinnlichkeit des Fester wiederbringen soll. Dem gegenüber stehen wiederum die erotischen Variationen, die leicht bekleidete Nikoläuse und Nikoläusinnen zeigen. Die Auswahl ist in jedem Fall sehr groß.
Um die heute meist großzügig bestückten Adventskalender nicht ins Maßlose ausufern zu lassen, wäre es für einige Ehepaare vielleicht auch eine Alternative anstelle eines großen Weihnachtsgeschenk. Man kann seinem Partner ein vorgefertigtes Exemplar mit kleinen Überraschungen selbst befüllen und erspart sich so den Stress im Weihnachtsgetümmel ein Geschenk wie jedes Jahr zu besorgen.
Dafür konnte man sich dann an vielen Tagen über Kleinigkeiten freuen und die Vorweihnachtszeit voll auskosten. Schließlich muss es nicht immer etwas materielles sein: ein abgedrucktes Liebesgedicht oder ein schönes Foto wirkt manchmal auch schon Wunder ![]()
Den süßen Aufstrich von Ferrero, den es seit 1965 gibt, kennt wohl mittlerweile jeder. Die meisten mögen ihn auch und konsumieren zu jedem Frühstück oder abends mit dem Löffel einfach so. Die Rede ist natürlich von Nutella.
In der Werbung ist die Nuss-Nougat-Creme schon eine ganze Weile durch Fußballer der deutschen Nationalmannschaft vertreten. Zu sehen sind genauer gesagt Tim Borowski, Arne Friedrich, Marcell Jansen und Kevin Kurányi.
“Nutella auf’s Brot - da hast du was drauf!” Da fragt man sich, was einem diese Werbebotschaft vermitteln soll? Eventuell, dass man genauso viel Sport wie die “Botschaftsträger” machen muss, um die Überschüssigen Pfunde, die man durch’s Nutella essen nun auf den Hüften hat, wieder herunter zu bekommen?! Aber nein, es liegt natürlich daran, dass Ferrero Sponsor der Nationalmannschaft ist.
Dennoch könnte man auch annehmen, dass einem nicht bewusst gemacht werden soll, dass zu viel des Guten nicht so gesund ist. Schließlich sehen die Fußballer nicht gerade übergewichtig aus. Wie sollen Unwissende also auf die Idee kommen, dass es auch anders gehen kann, wenn man jeden morgen dicken Aufstrich davon auf’s Brot macht.
Meiner Meinung nach, wird, wie teilweise woanders auch, versucht ein eher ungesundes Produkt als gesund und ausgewogen zu verkaufen. Auch wenn natürlich nichts gegen Nutella ab und zu einzuwenden ist! Allerdings komisch, wenn dort im Fernsehen wirklich nichts anderes auf den Tisch kommt.
Für alle Sammlerfreunde ist es vielleicht auch noch besonders schön, wenn man mit Punkten auf Packungen von Ferrero-Produkten Prämien bekommen kann. Aber vielleicht müsste man am Ende mal den Stapel an Süßigkeiten aufbauen, damit man sieht, was man für einen Ball oder ein T-Shirt alles verschlingen musste.
Sicherlich sollte man nicht immer Kalorien zählen, sondern einfach mal genießen. Und natürlich kann man auch nicht in einer Werbung sagen “unser Produkt macht dick”. Jedoch wird vielen Kindern durch solche Werbespots falsches Essverhalten aufgezeigt. Irgendwo würde es auch sicher einen anderen Weg geben, der nicht ganz so dreist ist.
Was Frauen mit Brüsten und Männer mit Abdichtungsmittel (oder doch anders rum
)in Verbindung bringen, nennt sich Silikon und ist heute auch in vielen anderen Bereichen zu finden. Zum Beispiel in der Küche
…Nur eben in anderer Form, nämlich fest und hitzebeständig. Genauer gesagt handelt es sich um Silikongummi, der trotz Festigkeit immer noch elastisch ist. Besonders beliebt ist es beim Kochen und Backen. Denn Vorteile gibt es genug! Zum Beispiel ist bei Kuchenformen kein Einfetten und kein Backpapier mehr nötig. Trotzdem lässt sich das Endprodukt leicht ablösen. Auch als Blech ist so ein praktisches Produkt erhältlich, welches viel früher abgekühlt ist, als ein Modell aus Metall.
Für trendbewusste Menschen unter uns, kann man sich die Küchenhelfer auch noch in vielen verschiedenen Farben aussuchen. Vielleicht passend zur Kücheneinrichtung?! Zum Glück können die guten Stücke auch in die Spülmaschine, so dass man hinterher nicht viel Arbeit hat. Obwohl, wenn sowieso nichts kleben bleibt…
Nicht nur in Bezug auf Hitze sondern auch mit Kälte können die Silikonteile gut mithalten. Bis minus 40 Grad könnte man sie tiefkühlen, ehe das Material beschädigt oder gar kaputt wäre.
Unschön sind allerdings die Preise. Ganz günstig ist das ja alles nicht (teilweise kostet ein “Blech” mehr als 40 Euro), aber vielleicht sieht das in ein paar Jahren schon wieder anders aus. Handys waren vor zehn Jahren schließlich auch viel teurer. Und günstige Angebote gibt es immer.
In die Kritik geraten sind einige Modelle, wegen der eventuell gesundheitsschädlichen Weichmacher. Da bleibt zu hoffen, dass man bei einem Markenprodukt auf geprüfte Qualitätsware setzen kann. Ansonsten ist es nämlich eine clevere Neuerung, die seit geraumer Zeit in unsere Haushalte Einzug hält.
Kleinkinder beginnen irgendwann zu krabbeln und auch mit den Händen sehr aktiv zu werden. Spätestens dann fällt aus, ob nun die linke oder die rechte Hand bevorzugt benutzt wird. In etwa 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung zieht die Linke vor und bildet damit den Anteil der Linkshänder.
Im Alltag gibt es nicht selten einige kleine Probleme, da die meisten Produkte für Rechtshänder gemacht sind und sich von einem Linkshänder viel umständlicher und schwerer bedienen lassen. Zum Teil sogar gar nicht. Dies ist besonders bei Büroartikeln der Fall. Stifte und Scheren gibt es ja mittlerweile für Linkshänder und sie sind auch leicht zu haben… Bei Messern und Elektrogeräten sieht’s da schon wieder anders aus.
Besonders toll finde ich daher, dass es Online-Shops wie derlinkshaender.de gibt! Super finde ich Artikel wie die Linkshänder-Tastatur. Schließlich ist das ein Zubehör, was viele täglich nutzen müssen. Oder auch die Haushaltsgeräte: schließlich passieren im Haushalt die meisten Unfälle. Viel weniger leicht kann man sich z.B. verbrühen, wenn sich die Ausgießer bei den Töpfen auf der linkshänderfreundlichen Seite befinden. Ebenso verhält es sich mit Messern, die endlich mal die Klinge auf der linken statt nur rechten Seite angeschliffen bekommen haben. Ansonsten ist ein gerade Schnitt nämlich fast unmöglich.
Komisch finde ich, dass so etwas nie in Werbespots präsentiert wird. Meiner Meinung nach würde es sich lohnen, diese Zielgruppe direkt anzusprechen.
Alles in allem gibt es schon viele tolle Produkte für Linkshänder. Man kann ja noch ein wenig im Internet stöbern. Meistens sind diese auch zu normalen Preisen zu haben. Es wäre ja auch ungerecht, wenn nicht! Schließlich handelt es sich um eine angeborene Besonderheit, die auch nicht umerzogen werden sollte, nur weil meistens alles für Rechtshänder ausgelegt ist.
Schon ewig mit dabei ist dieses Kräuter-Bonbon. Der Werbeslogan ist seit Jahren derselbe und hält sich gut in Sachen Einprägsamkeit. Wieso ist das eigentlich so und was macht die Marke aus?
Zunächst einmal zur Marke selbst: Ricola entspringt einem schweizer Familienunternehmen. Der Firmennamen entstand aus Richterich & CO. Laufen, 1930 von Emil Wilhelm gegründet. Heute ist das Unternehmen so populär, dass es in 50 Länder weltweit ihre Bonbons exportiert.
Zunächst sang eine freundliche Stimme “Ricola” und dem ein oder anderen wird’s jetzt wieder in den Ohren klingeln. In den letzten Jahren prägte sich allerdings ein tradionsbewusster Slogan ein: “Wer hat’s erfunden? - Die Schweizer”. Das durchscheinende Traditionsbewusstsein trägt auch sicher zur Attraktivität des Produkts bei. Man vertraut auf die Wirkung der Bonbons, wenn man erkältet ist.
Einige finden das Bonbon sicher auch interessant, da die Werbung versucht mit Witz und Charme zu punkten - was auch gelingt. Im Moment sind das ein paar Chinesen, die vergebens versuchen das schweizerische “r” sprachlich korrekt herauszubringen. Immer dabei ist allerdings der kleine Schweizer.
Wer einmal probiert hat, der weiß vielleicht auch zu schätzen, dass die kleinen Packungen nebst Inhalt wunderbar in Handtasche oder Auto überdauern und bei Bedarf eine leckere Nascherei sind. Was steckt eigentlich drin? Laut Werbung wissen wir ja “13 natürliche Kräuter”. Genauer gesagt sind das: Pfefferminze, Thymian, Schafgarbe, Spitzwegerich, Salbei, Holunder, Malve, Schlüsselblume, Frauenmantel, Eibisch, Bibernelle, Ehrenpreis und Andorn. Daneben sind auch noch vielerlei Geschmacksrichtungen erhältlich.
Auch wenn man nicht gerade an Husten und Heiserkeit leidet, so nimmt man doch gern eins, da sie einfach schmecken
Ein Tipp am Rande: angeblich kann man den Kräuterzucker auch gut zum süßen von Tee verwenden!
Mindestens einmal die Woche betritt wohl jeder einen Supermarkt. Dennoch bleibt man wohl nicht solange, dass man sich großartig über den Aufbau eines solchen Selbstbedienungsladens Gedanken machen kann. “Der Kunde ist König” heißt es und für den werden auch tolle Tricks erdacht, damit er ein möglichst gewinnbringender Kunde ist.
Schon von oben tönt eine zumeist ruhige und stimmungsvolle Musik auf uns herab. Wahrscheinlich, damit man entspannt durch die Regale schlendern kann. Aber nicht nur dadurch soll der Kunde angehalten werden länger im Markt zu bleiben, da gibt es noch andere Tricks und Kniffe! Zum Beispiel werden Regale quer gestellt, die dann als sogenannte „Stopper“ fungieren, an denen der Verbraucher eventuell zugreifen soll.
Insgesamt soll erreicht werden, dass der Kunde möglichst durch den ganzen Supermarkt kommt. Für jemanden, der günstige Produkte will, heißt es sich zu bücken. Die teuren, gewinnbringenden Artikel befinden sich nämlich auf Augenhöhe und meistens auf der rechten Seite, da viele Menschen unbewusst einen Rechtsdrall haben. Milchprodukte und Fleischwaren befinden sich meistens genau am anderen Ende gegenüberliegend vom Eingang. Obst und Gemüse findet man zumeist ganz vorn. Der Kunde wählt dort in Ruhe aus und verlangsamt so sein Gesamttempo. Auf Umwegen stößt man dazwischen außerdem auf viele Non-Food-Artikel.
Schließlich an der Kasse angelangt, findet man Körbe mit Süßigkeiten für die Kleinen, die ihre Eltern während des Wartens nicht selten dazu bringen noch etwas mitzunehmen. Außerdem offenbart sich ein großes Kaugummi- und Zigarettensortiment, damit auch die Erwachsene noch einmal Artikel in den Einkaufswagen wandern lassen.
Daher sollte man zügig seinen Einkaufszettel abarbeiten, aber dennoch genau auf die Preise achten. Weiterhin niemals mit leerem Magen in den Supermarkt und wenn man Kinder dabei hat süßigkeitenfreie Kassen benutzen. Ich denke, so wird man dann nicht ganz von den Verkaufsstrategien überrannt.
Jeder kennt das: Man geht mit dem Einkaufszettel in den Supermarkt, dann schaut man sich in den Regalen noch etwas um. Meistens landet mehr im Einkaufswagen, als überhaupt geplant.
Das liegt nicht zuletzt an der Gestaltung der Verpackungen. Alles sehr appetitlich! Der Joghurt wird mit besonders vielen Früchten dargestellt. Und ein Fertiggericht, bestehend aus Rotkraut, Roulade und Kartoffelpüree, macht auf dem Karton noch den Anschein, als käme es geradewegs aus einem tollen Restaurant.
Dies zeigt, dass Verpackung im Bereich eines erfolgreichen Marketings eine große Rolle spielt. Schließlich stellt das Design einen entscheidenden Kaufanreiz dar. Nicht für jedes Produkt kann es nämlich eine großangelegte Werbeaktion in Form vom Werbespots und Plakaten geben. Das Produkt bewirbt sich dann durch sein Aussehen selbst.
Ist einem dann das Wasser im Mund zusammengelaufen und man hat die Kasse überwunden, bereitet man das Gericht zu Haus mit viel Vorfreude zu. Der Duft steigt einem in die Nase, doch dann das böse Erwachen! Die Mahlzeit ähnelt eher einer einfarbigen Pampe, in der die Bestandteile nicht mehr wirklich zu erkennen sind – dies soll jedoch nicht heißen, dass es nicht schmeckt. Wer probiert allerdings gern von etwas unappetitlich Aussehendem?! Folglich ärgert man sich und hegt den Gedanken das nächste Mal vielleicht doch besser frisch zu kochen, als auf ein Fertiggericht herein zu fallen.
Da dies mittlerweile vielen Konsumenten passiert ist, gibt es im Internet einige Seiten, auf denen solche „Vorfälle“ auf Fotos festgehalten werden. Ein schönes Beispiel liefert pundo3000. Wie ich finde sehr interessant! So kann man vorher schon einmal hinter die Verpackung luchsen, ehe man einen Artikel einkauft