Social Networking ist derzeit wohl jedem ein Begriff. Wer kennt wen, Studi VZ, Mein VZ und besonders Facebook machen immer wieder Schlagzeilen. Meistens geht es dabei aber um persönliche Daten, mit denen nicht sensibel genug umgegangen wird, oder – wie aktuell bei Facebook –darum, ob man die Rechte an seinen Fotos verliert, die man hochlädt. Den Bekanntheitsgrad solcher Netzwerke nutzen viele Firmen aber auch aus, um Kunden zu aquirieren.
Ein Beispiel: die Marke Burger King mit der Kampagne „Whopper Sacrifice“. Was man tun musste um eine Whopper gratis zu bekommen, war recht einfach. Man musste die Anwendung (App/ application) der der Kampagne bei Facebook für das eigene Profil genehmigen und darüber zehn Freunde löschen.
Der Begleittext zur Applikation lautete wie folgt:
„What would you do for a free WHOPPER®? Would you insult an elected official? Would you do a naked handstand? Would you go so far as to turn your back on friendship? Install WHOPPER®. Sacrifice on your Facebook profile and we’ll reward you with a free flame-broiled WHOPPER® Sandwich when you sacrifice 10 of your friends.”
Die Kandidaten, die man aus der Freundesliste zum Löschen auserwählt hatte, wurden allerdings auch öffentlich aufgelistet. Als Belohnung für das Löschen sogenannter „Freunde“ gab es dann einen Coupon für einen Gratis-Whopper.
Wer jetzt vor hat, noch schnell einen solchen Gutschein zu erhaschen, kommt leider zu spät. Die Aktion ist seit kurzem abgelaufen. Erwähnenswert bleibt sie trotzdem, da es ein wunderbares Beispiel ist, wie gut virales Marketing über unsere sozialen Netzwerke ganz ohne andere Werbung funktionieren kann.
Wenn man Menschen wie Atze Schröder, Hans Werner Olm, Markus Maria Profitlich oder Ingolf Lück im Fernsehen sieht, verbindet man mit Ihnen Comedy, Unterhaltung, Witze. In einer Kampagne gegen Darmkrebs, in denen diese Männer in Werbespots auftreten, geht es hingegen um ein ernstes Thema - Darmkrebs.
Die Initiative wurde vom der Felix Burda Stiftung ins Leben gerufen. Die Stiftung trägt den Namen in Gedenken an den im Jahre 2001 an Darmkrebs verstorbenen Felix Burda. Bereits erfolgreich initiierte Projekte sind von 2002 der Darmkrebsmonat März und seit 2003 der Felix Burda Award. Dieser wird an Menschen, Unternehmen und Institutionen verliehen, die sich besonders im Bereich der Krebsvorsorge engagieren.
Ein großes Ziel ist es, die Zahl der an Darmkrebs verstorbenen Personen von 27000 im Jahr auf unter 15000 zu senken. Erreicht werden soll dies bis zum Jahr 2015. Darmkrebs ist tückisch, da er im Frühstadium keinerlei Beschwerden hervorruft. Die Heilungschancen für diese Krebsart liegen bei nahezu 100%, insofern der Krebs auch früh genug erkannt wird.
Auf der Homepage der Stiftung gibt es einen zwei Minuten-Gesundheitscheck, den jeder Leser schnell durchführen kann. Das ersetzt natürlich keinen Besuch bei einem Arzt, darum sollte man regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen gehen. Krankenkassen zahlen solche ab dem 50. Lebensjahr. Bei jüngeren Menschen, wenn ein erhöhtes Risiko dadurch besteht, dass eine familiäre Veranlagerung bekannt ist. Ab dem 55. Lebensjahr zahlen die Kassen entweder eine Darmspiegelung die bei negativem Befund nach 10 Jahren wiederholt werden kann oder zweijährig den Stuhltest.
Durch den vielfältigen Medieneinsatz mittels Print- und Onlinemedien sowie Radio- und TV-Werbung erreicht die Felix Burda Stiftung eine breite Masse. Hier ein Beispiel eines solchen Clips:
Die Kinder Bueno Werbung entführt den Zuschauer in eine Welt des Genusses und der Leichtigkeit. Isst man Kinder Bueno so fühlt man sich frei, leicht wie eine Feder, so als könnte man auf einem Regenbogen dahingleiten.
Der italienische Süßwarenhersteller Ferrero, gegründet 1946 vom Konditor Pietro Ferrero in Alba, ist nicht nur der Erfinder von Nutella, sondern mittlerweile eine weltweit anerkannte Marke für Süßigkeiten und anderen Produkten, wie etwa Tee. weiterlesen »
Die Deutschen haben immer weniger Geld zur Verfügung. Dies betrifft nicht nur die jüngere Generation, sondern auch viele Senioren. Bei Vielen reicht das Geld gerade so zum Leben. Doch was ist, wenn man sich mit dem Tod auseinandersetzen muss?!
Bestattungen sowie Beisetzungen sind ein sehr kostspieliges Unterfangen. Konnte man bei Lebzeiten nicht genug Euros beiseite legen, fallen die Kosten oft auf die Angehörigen zurück. Wer dann ein kleines Budget hat oder auch, wer der Meinung ist, dass es zum Fenster hinaus geworfenes Geld ist, jemanden in einem teuren Sarg oder einer teuren Urne beisetzen zu lassen, der versucht so günstig wie möglich eine Beerdigung zu organisieren.
In Berlin, wo jeder Fünfte auf finanzielle Unterstützung vom Staat angewiesen ist, etabliert sich der-billigbestatter.de sehr erfolgreich. Acht Filialen sind dort mittlerweile zu finden: Reinickendorf/Tegel, Alt-Hohenschönhausen, Neukölln Britz, Tempelhof, Schöneberg, Wilmersdorf, Charlottenburg und Spandau.
Angeboten werden dort:
Leider wird auf der Homepage kein direkter Ansprechpartner genannt (außer im Impressum), jedoch steht deutschlandweit eine Hotline zur Verfügung (030 796 93 21), unter der man Tag und Nacht jemanden erreichen kann.
Nun fragt man sich, wieso billigbestatter.de so viel günstiger ist als andere Bestattungsunternehmen. Die Frage „Warum sind wir so preiswert“ ist auf der Homepage verlinkt und wird damit beantwortet, dass das Unternehmen alles aus eigener Hand organisiert. Dazu gehören: eigener Fuhrpark, eigene Trauerfeierhalle, Trauerfeierbegleitung, eigene Floristik, eigene Träger und Senker, eigen Kühlräume, eigenes Sarglager, eigener Botendienst.
Zu erwähnen ist, dass diese Angebote die Bestattungen an sich beschreiben und nicht die Gebühren für Beisetzung und Trauerfeier umfassen! Weiterhin sollte man nicht überlesen, dass „diese Angebote nur für einen von billigbestatter.de vorgegebenen Friedhof und ein von ihnen vorgegebenes Krematorium innerhalb Deutschlands gelten. Fernüberführung im Trauerfall für 0,56 €pro gefahrenem km (ab Berlin).“
Kontaktdaten:
Paul Rusicke Bestattungen
Rubensstraße 124
12157 Berlin
Inh. H.J. Nowaczyk e.K.
Tel.: 030 - 796 93 21
Fax: 030 - 796 74 23
info@die-billigbestatter.de
Es geht heiß her im neuen Bacardi Werbespot. Leicht bekleidete Frauen schwingen ihre wohlproportionierten Hüften zu den heißen Beats des DJ`s, während der Barkeeper im gleichen Takt Minzblätter zerstampft.
Das Spirituosenunternehmen Bacardi, welches seinen Sitz auf den Bermudas hat, vertreibt Spirituosen und alkoholische Mischgetränke in über 100 Länder. Die gleichnamige Rum-Marke gehört zu der meistverkauften Spirituosenmarke der Welt. Die dazugehörige Werbung sorgt immer für großes Aufsehen, so schon 1991 als Bacardi den Sommerhit schlechthin „Summer dreaming (Bacardi Feeling)“ in seinen Werbespots laufen ließ. Noch heute darf dieses Lied auf keiner Sommerparty fehlen, denn kein anderer Song versteht es besser, ein perfektes Sommergefühl aufkommen zu lassen. weiterlesen »
Als Verbraucher erwartet man, dass man im Supermarkt Lebensmittel in guter Qualität erhält, die man ohne Bedenken genießen kann. Ohne weiteres ist dies natürlich nicht möglich - dafür gibt es entsprechende Tests. Um eine konstante Qualität zu erreichen, ist es nötig, Produkte regelmäßig zu testen.
Im Bereich Lebensmittel macht das zum Beispiel die DLG; jedes Jahr über 20.000 inländische und ausländische Lebensmittel. Das Qualitätsverständnis basiert dabei auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und selbst entwickelten, anerkannten Methoden, steht auf der Homepage geschrieben.
Die Tests sind international und in Europa führender Maßstab für Qualitätsbewertung. Ausgezeichnet werden Produkte, die sensorisch einwandfrei sind und die Qualitätskriterien der DLG in besonderem Maße erfüllen. Die Prämierung gibt es in Bronze, Silber und Gold. Gerade in der TV-Werbung werden die Testergebnisse momentan populär gemacht. Das liegt daran, dass Lidl die Ergebnisse für ihre Produktpalette gerne publik machen will, schließlich sind die Lidl-Qualitätsmarken in einigen Kategorien Testsieger geworden: Brüh- und Kochwürste, Rohschinken, Rohwürste, Würstchen, Kochschinken. Anscheinend kann man mit gutem Gewissen Wurstwaren bei Lidl einkaufen.
Genauso wie von Stiftung Warentest, gibt es auch von der DLG ein Magazin. Dieses kann über die Homepage bestellt werden, kostet jedoch stolze 5,50 Euro. Wem das zu teuer ist und sich trotzdem weiter informieren möchte, der kann immerhin auf der DLG-Homepage einzelne Artikel im pdf-Format herunterladen. Im aktuellen Heft geht es um Biermischgetränke, Lebensmittelimitate (gerade Käse und Kochschinken haben ja in diesem Bereich vor einiger Zeit Schlagzeilen gemacht), Zentrifugen für die Klärung flüssiger Lebensmittel und einiges mehr. Außerdem kann man für bestimmte Kategorien die Testergebnisse online abrufen.
Wie oft sieht man Artikel, die man für viel zu überteuert hält?! Da wäre es doch super, wenn man selbst entscheiden könnte, wie viel man ausgeben will. Dies ist nun immer öfter möglich… 
Restaurants und Serviceanbieter: immer mehr haben Aktionen, bei denen der Verbraucher nur das zahlt, was ihm die Ware oder die Dienstleistung wert ist. Nun zieht auch ein Optiker mit! In der Werbung und auch im Internet wirbt Apollo „Zahlen Sie nur, was Ihnen die Fassung wert ist“. weiterlesen »
Dass es unzählige Diätmethoden gibt, dürfte gerade Frauen sehr bekannt sein, die regelmäßig Frauenzeitschriften lesen. Jedoch nicht nur in der Literatur, sondern auch im Fernsehen wurde das richtige Abnehmen zu Genüge propagiert. Nun wird versucht die Leute über ein anderes Medium zu erreichen, welches da Nintendo DS heißt.
Für das Handheld (dt. kleines, tragbares, elektronisches Handgerät mit eigener Stromversorgung), für welches sonst schon Gehirnjogging-Spiele gab und nicht nur Spiele zur reinen Belustigung, gibt es nun „Besser Essen – Leben leicht gemacht“. Aktuell kostet das Spiel bei amazon.de 19,95 statt 33,95 Euro.
Die Produktbeschreibung lautet dort wie folgt: „Besser Essen ist der Lifestyle- Ratgeber rund um das Thema gesunde Ernährung und nahrhafte Küche. Mit Tipps zur Ernährung oder zu Diäten und Vorschlägen für leckere Rezepte zum Nachkochen hilft Besser Essen auf dem Weg in ein gesünderes Leben. Nun können Sie ohne großen Aufwand ihre Ernährung umstellen und ihr Wissen über Essen auffrischen.“
Schon in der gleichnamigen TV-Serie sollte übergewichtigen Menschen mittels Ernährungsberatern zu einer gesünderen Ernährungsweise verholfen werden. Prinzipiell ist jedoch die Frage, ob ein Nintendo mit dazugehöriger Software einen Ernährungsberater ersetzen kann. Eventuell ist dieses Spiel ein guter Ansatz Menschen zu helfen, allerdings werden sich auch nur sehr selbstdisziplinierte Personen an die Vorschläge halten. Ein kleines Gerät ruft schließlich mit geringerer Wahrscheinlichkeit ein schlechtes Gewissen hervor oder zeigt Konsequenzen auf, als es ein menschlicher Betreuer tun würde. Im Spielverlauf, der sich über 35 Lektionen erstreckt, gibt es laut Amazon folgende Features:
Fazit: Alles in allem sehe ich das Spiel als eine nette Unterstützung für den Verbraucher sich gesund zu ernähren beziehungsweise als unterhaltsamen Zeitvertreib. Ich denke aber, wer wirklich abnehmen möchte, sollte sich an professionelle Berater wenden.
Weiterhin gibt es auch einen DS Kochkurs, wie hier im Video zu sehen:
Oft auf Plakatwänden beworben und auf jeder Disco-Toilette erhältlich, ist das Kondom ein häufig verwendetes Verhütungsmittel. Viele Namen wurden ihm gegeben, jedoch ist es immer noch das, was den sichersten Schutz vor HIV und anderen Geschlechtskrankheiten bietet.
So denken die meisten, da sie davon ausgehen, dass die Präservative vor dem Verkauf ordentlich geprüft werden. Stiftung Warentest hat das nochmal genauer unter die Lupe genommen. „Alle geprüften Latexkondome erhielten das test-Qualitätsurteil „gut“.“, so kann man es auf test.de lesen. Lediglich beim genaueren Betrachten der Verpackung gab es bei einigen wenigen Abstriche, da die Papp-Verpackungen nicht vollständig verschlossen waren.
Interessant zu wissen ist vielleicht, dass in den Laboren geprüft wird, ob die Kondome nach gesetzlicher Anforderung auch wirklich 18 Liter Luft fassen können. Erfreulich ist, dass die meisten sogar mehr als 30 Liter Luft aufnahmen, ehe sie platzten. Damit sollte weitestgehend sicher sein, dass die Latexkondome eher durch falschen Gebrauch, als durch Materialfehler kaputt gehen. Um dahingehend vorzubeugen, werden auf test.de noch Hinweise zum richtigen Gebrauch gegeben, allerdings finden sich diese ja auch in jeder Kondom-Packung.
Da es nie einen 100 prozentigen Schutz gibt, wurde auch nicht das Urteil „sehr gut“ vergeben. Man darf also weiterhin beruhigt auf die, schon seit 1930 aus Latex hergestellten „Verhüterli“, zurück greifen.
Vorsicht ist jedoch bei allzu selbstbewussten Männern geboten! Heute gibt es Kondome ja in allen Formen, Farben und Größen. Einige Männer sollten etwas selbstkritischer sein und vermeiden, ein zu großes zu benutzen, da es sonst beim Sex leicht abrutschen könnte. Lustig anzusehen ist auch die folgende Werbung in der aus ein paat Stückchen Latex sogar richtige Figuren geformt wurden
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Dass Werbung oftmals etwas vorgaukelt, was nicht der Wahrheit entspricht ist ja bekanntlich nichts Neues. Und das ist auch insofern verständlich, dass man von einem Produkt, welches man vermarkten will, nicht die negativen Seiten anprangert. Wenn es allerdings auf Kosten unserer Gesundheit geht, hört der Spaß auf.
Das Thema “Vitaminpillen und deren wirkliche positive Wirkung” wurde ja bereits in vielen Medien thematisiert. Im Moment können wir dazu die Centrum Werbung bestaunen.
Da wird einem doch wieder mal gesagt, dass man mit den Inhaltsstoffen des Produkts den ganzen Tag komplett versorgt ist. Netterweise wird man vorher noch darauf hingewiesen, dass Experten empfehlen, fünfmal am Tag Obst und Gemüse zu verspeisen und dass dies die Wenigsten schaffen würden.
Mittlerweile sollte jedem Verbraucher bewusst sein, dass Vitaminpillen niemals eine ausgewogene und gesunde Nahrung ersetzen können. Gerade viele Kinder und Jugendliche, die die warme Mahlzeit am Tag mit Fast Food und Fertigprodukten decken, sollten dahingehend aufgeklärt werden, dass es nicht ausreicht parallel dazu ein paar Pillen zu schlucken.
Wenn man mal genau überlegt, wie oft am Tag man zwischendurch zu irgendeinem Snack greift, sollte es doch machbar sein ein leckeres Stück Apfel oder Paprika unterzubringen. Vorbildlich sind auch Projekte, wie das Schulobst-Programm, bei dem in Kindergärten und Schulen Obst verteilt wird.
Da man in verschiedenen Lebensphasen eine unterschiedlichen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen hat, kann es situationsbedingt auch sinnvoll sein, wenn man seine Nahrung ergänzt. Zum Beispiel Folsäure in der Schwangerschaft. Dennoch sollte man nicht meinen, dass man einfach auf gesunde Kost verzichten kann, da es ja in Apotheken und Drogerien von Vitamin A bis Zink alles gibt.