Der Landlust Tee von „Teekanne” wirbt in der Geschmacksrichtung „Mirabelle & Birne” mit Bildern von reifen Früchten, doch in der Realität beinhaltet das Getränk kaum Obst. Dieser Etikettenschwindel wurde jetzt von „Foodwatch” gerügt.
Bei der Vermarktung von Produkten wird in den letzten Jahren mit Schlagwörtern wie „Naturbelassenheit”, „Tradition” und „Regionalität” nicht gegeizt, der Landlust Tee von „Teekanne” macht dort auch keine Ausnahme. Mit der Aussage „Entdecken Sie den ursprünglichen Genuss vertrauter Früchte, die noch in Ruhe heranreifen können” sollen die Verbraucher zum Kauf angeregt werden.
Diese Strategie scheint auch gut zu funktionieren, da die Kunden bewusst Produkte wählen, die aus der Region stammen um somit ihren Beitrag zum Erhalt der Umwelt zu leisten. Eine Untersuchung des Vereins „Foodwatch” enthüllte vor kurzem jedoch, dass die Hersteller weniger die Inhaltsstoffe ihrer Produkte verändert hätten, sondern vermehrt die Werbestrategien auf die Kundenwünsche angepasst haben. Laut „Foodwatch” liegt auch beim Landlust Tee ein klarer Fall von Etikettenschwindel vor. weiterlesen »
Eine wissenschaftliche Studie hat gezeigt, dass 3D-Werbung in großem Umfang die Kauflust fördert. Im Oktober des vergangenen Jahres wurde diesbezüglich eine Studie unter dem Titel „Werbung in 3D” durchgeführt. An der Studie waren 312 Testpersonen beteiligt.
Die Ergebnisse der Studie haben ein deutliches Ergebnis hervorgebracht. So hat sich Werbung im 3D-Format sehr viel erfolgreicher gegenüber Werbung im 2D-Format durchgesetzt. Zudem zeigte die Untersuchung, dass 3D-Werbung merklich die Kauflust anregt. weiterlesen »
Media-Saturn hat nach kürzlichen Umsatzeinbrüchen eine Schelte vom Mutter-Konzern Metro bekommen. Neue Wege der Vermarktung müssen her und der Einstieg in den Online-Handel soll es nun richten.
Der Gang in das Kaufhaus um die Ecke ist für viele Verbraucher noch immer die schönste Variante des Shoppings. Sich die Waren genau ansehen, sie anfassen und vielleicht sogar ausprobieren zu können – das ist es, was das Einkaufen in einem Markt so interessant macht. Doch schon seit geraumer Zeit ist das Internet auf dem Vormarsch, und immer mehr Shoppingfreunde entdecken den Online-Handel und das bequeme Einkaufen von zu Hause aus für sich. Wer diesen Trend nicht rechtzeitig erkennt, bleibt auf der Strecke. Genau das musste der Media-Saturn-Konzern jetzt auch feststellen.
Wie oft hat sich der ein oder andere Mann darüber lustig gemacht, dass seine Frau beim bummeln ein Schnäppchen ergattert hat und gleich noch was dazu, weil ja Geld übrig war. Was Männer zum Kopfschütteln bringt und was Frauenherzen höher schlagen lässt treibt den Herstellern die Glückstränen in die Augen.
Jeder Mensch, der schon mal etwas im Sonderangebot gekauft hat, der weiß welche Macht oftmals so ein kleines rotes Preisschild auf einen ausüben kann. Auch kennt es wohl jeder, dass man sich damit nicht zufrieden gibt, sondern von dem “gesparten” Geld sich was extra kauft. Vor der Reduzierung wäre das ja nicht drin gewesen.
Werbung, die zum sparen auffordert bewirkt das Gegenteil
Werbung ist ja im Grunde nur reine Manipulation des Kunden. Dieser soll dazu aufgefordert werden ein bestimmtes Produkt einem anderen, vielleicht sogar wesentlich günstigeren, vorzuziehen. Um das zu erreichen wird die Werbung mit den Grundbedürfnissen des Menschen gespickt: Attraktivität, Erfolg, Geld. Eine Studie der University of Miami hat nun herausgefunden, dass Spar-Slogans anreizen mehr Geld auszugeben, als man eigentlich wollte.
Ein Spar-Slogan ist nicht gleich ein Spar-Slogan
Es ist besonders interessant, dass nicht jede Werbung dieses Effekt erzielen kann. So heißt es in der Studie, dass die Kunden, die in irgendeiner Weise z.B. mit dem bekannten Namen “Walmart” konfrontiert werden nicht dazu neigen mehr Geld auszugeben, sondern eher besonders sparsam zu sein- obwohl der Lebenmittelsupermarkt doch als Sparoase schlechthin gilt und galt.
Die Studie in Zahlen
Es wurden insgesamt 500 Menschen zu der Studie zugelassen.
Englisch ist die Weltsprache. Fast überall auf der Welt kommt man mit ihr zurecht. Das hat Vor- und Nachteile, denn in unserer deutschen Sprache haben sich Anglizismen eingebürgert, die manchem Menschen das Leben schwer machen.
Für den Menschen, der sich jetzt in den 20er/30er Jahren befindet ist es noch relativ einfach sich in der “neuen” deutschen Sprache zurecht zu finden. Älstere Semester, vor allem Großeltern, tun sich schwer mit dem Denglisch und fühlen sich überfordert. Auch, wenn Englisch in den Schulen immer früher unterrichtet wird, so heißt dies nicht, dass jeder auch gut in dieser Sprache ist. Auch diese potientiellen Kunden fühlen sich überfordert.
Zumal das “eindeutschen” auch zur Folge hat, dass weiterlesen »
Gutscheinhefte für Rabatte sind mittlerweile in fast allen Städten erhältlich. Anfangs noch an wenigen Orten getestet, haben sie schnell den Markt erobert. Ob Freizeit, Kultur oder Gourmet, die Menschen amüsieren sich gerne und wenn sie dabei noch sparen können noch viel lieber. 2 Theaterkarten kaufen, aber nur eine bezahlen? Klingt erst einmal gut.
Ein Gutscheinheft zulegen lohnt sich für Unternehmungslustige auf jeden Fall und auch gerade dann, wenn man nicht jeden Cent umdrehen muss. Ansonsten sollte man auch daran denken, ist das Geld sehr knapp, spart man nur indirekt mit den Coupon-Büchern, denn man unternimmt mehr Aktivitäten als sonst. Sollte man sich trotzdem einschränken, lohnt sich der Preis für die Rabatte nicht mehr und vor Allem kann es sein, dass man das eine oder andere Mal einen Reinfall erlebt, denn nicht alle Angebote sind von einer guten Qualität oder nach Jedermanns Geschmack.
Gutscheinhefte für Rabatte bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten sich in der eigenen Stadt oder vielleicht auch im Urlaub richtig auszutoben. Immer die gleichen Orte und Locations? Das wird irgendwann langweilig und mit den Rabatten kann man sogar sparen. Zum Beispiel mit den 2 für 1 Gutscheinen, die nicht nur für Paare, sondern auch für Singles geeignet sind. Diese können das Heft mit einer oder gleich mehreren Freunden nutzen. Schön ist es auch wenn ein ganzer Freundeskreis die Gutscheinhefte verwendet, so kann man sich immer wieder zu einem Event verabreden und oftmals trifft sich eine Runde von Menschen so oft wie nie zuvor. weiterlesen »
Frauenzeitschriften sind voll davon: Tipps und Tricks zur richtigen Ernährung und Fitness-Tipps für einen schönen und knackigen Hintern. Hin und her wird diskutiert, ob nun der Apfel- oder der Birnen-Po die ideale Form sei. Ganz klar, dass die Industrie die Aufmerksamkeit auf sich zieht, wenn sie eine Art Wundermittel parat hat.
Anstatt sich mit dem Essen zu zügeln oder anstrengende Turnübungen zu absolvieren, ist es doch viel leichter einfach in Turnschuhen umher zu laufen. Das tut man ja ohnehin immer. So präsentiert Reebok seit einiger Zeit einen Schuh namens EasyTone in der TV-Werbung.
Lätta – und go! heißt der aktuelle Werbeslogan der berühmten Halbfettmagarine. Während die Werbemacher vorher alles auf die Sex sells-Karte gesetzt hatten, springen sie im derzeitigen Werbespot auf den Gesundheitszug auf.
Weil’s Lätta schmeckt und das Leben so Lätta sein kann, heißt es Lätta – und go!, lebe bunter, Mut zur Leidenschaft. All dies waren Lätta-Werbeslogans der vergangenen Jahre, aber angefangen hatte alles 1987 mit der Frage, „Haben Sie sich entschieden, niemals dick zu werden?“. Das Diät-Image der Halbfettmagarine, die schlank macht hat Lätta nie aufgegeben, nur unterschiedlich verpackt. weiterlesen »
Wie oft sieht man Artikel, die man für viel zu überteuert hält?! Da wäre es doch super, wenn man selbst entscheiden könnte, wie viel man ausgeben will. Dies ist nun immer öfter möglich… 
Restaurants und Serviceanbieter: immer mehr haben Aktionen, bei denen der Verbraucher nur das zahlt, was ihm die Ware oder die Dienstleistung wert ist. Nun zieht auch ein Optiker mit! In der Werbung und auch im Internet wirbt Apollo „Zahlen Sie nur, was Ihnen die Fassung wert ist“. weiterlesen »
Bei nahezu allen Produkten entdeckt man heute irgendwas, was man sammeln kann, in der Hoffnung, dass man irgendwann einmal etwas dafür bekommt. Das wohl bekannteste Beispiel ist payback.
Dieses Programm gibt es seit dem Jahre 2000. Dabei handelt es sich um eine Aktion, mit der Kunden an bestimmte Filialen gebunden werden sollen. Versprochen für die Punkte werden Prämien oder dergleichen. Der Kunde bekommt eine Kundenkarte, die er dann bei jedem Einkauf an der Kasse vor dem Bezahlen vorlegt.
Auf BigBrotherAwards.de ist folgende Kritik zu lesen: „(…)PAYBACK strebt nach eigenen Angaben 12 Millionen Kunden an — eine äußerst gefährliche Struktur aufgebaut wird. Mit dieser werden die Konsumgewohnheiten von Bürgerinnen und Bürgern ausgeforscht, ausgewertet und auf unabsehbare Zeit gespeichert.“