H&M Werbung ist ein wichtiger Kaufanreiz, der gerade bei billigen Modeketten eine überdurchschnittliche Rolle spielt. Plakate und Werbungen geben den Käufern Anregungen zu Kombinationen und vor allem vermitteln sie den Kunden ein Bild des Trägers. So legt auch H&M immer mehr Wert auf durchstrukturierte Kampagnen, die dem Trend entsprechend immer mehr an Glamour gewinnen.
H&M Werbung ist immer voll im Trend. Ob es der natürliche Look ist, der durch Mode-Hippies verkörpert wird, die in einem Waldstück posen oder aber das luxuriöse Dasein, welches durch eine schicke und verruchte Location wiedergespiegelt wird, den Geschmack der Kunden trifft die Modekette dabei immer genau, denn sie verpassen keinen Trend und präsentieren ihre manchmal noch so schlechte verarbeiteten Produkte an den Models so perfekt, dass sie ohne jegliches Hinterfragen in den Kleiderschränken landen.
Die Kette H&M poliert jetzt schon seit mehreren Jahren ihr Image mit bekannten Designern auf. Diese entwerfen Kollektionen für auserwählte Geschäfte, die Massenhysterien und Kleidungschlachten auslösen. Die Werbungen sind dabei nicht weniger glamourös, als die der Designern-Marken selbst, daher geben die Kunden auch horrende Preise für wenig exklusive Kleidung aus. Ob Karl Lagerfeld, Jimmy Choo, Madonna oder Stella McCartney, die Nachfrage nach der Designerkleidung ist steigend und die Designer steigern ihre Popularität.Nicht zuletzt vermittelt die Werbung einen ganz bestimmten Stil, der von den Kunden nachgeahmt werden will und das zu billigen Preisen. Dazu muss man sagen, dass ein Kleid, welches in tausenden von Städten in hohen Auflagen verkauft wird und natürlich auch billig produziert wurde, für 100 Euro, wahrlich kein Schnäppchen mehr ist. Doch das ist den Kunden egal, die Werbungen und Plakate versprechen Designer, Glamour und vor allem ein Stück Pseudo-Exklusivität.
H&M Werbung ändert die Richtung. Nachdem nun Jimmy Choo in einigen Läden schon eine luxuriöse Note versprüht hat, folgt nun die „Partytime“ Linie H&M´s. Neue Werbungen, neue Plakate, alles wird etwas verführerischer und glamouröser. Die Designerin Sonia Rykiel präsentiert harmonische Lingerie und die goldene Kollektion zeigt sich sexy und hemmungslos. Das Logo ist jetzt Gold und die Kleidung schick. Kleider, weibliche Accessoires und aufreizende Unterwäsche, so sieht das neue Werbegesicht H&M´s aus. Die Models weniger natürlicher, dafür im modernen Yuppie-Stil. Die Beine werden länger und die Kleider kürzer. Die Männer präsentieren sich mit Smoking und Fliege. Den natürliche Look, der für H&M sonst so typisch ist, kann man in der neuen Werbung vergeblich suchen.
Als Verbraucher erwartet man, dass man im Supermarkt Lebensmittel in guter Qualität erhält, die man ohne Bedenken genießen kann. Ohne weiteres ist dies natürlich nicht möglich - dafür gibt es entsprechende Tests. Um eine konstante Qualität zu erreichen, ist es nötig, Produkte regelmäßig zu testen.
Im Bereich Lebensmittel macht das zum Beispiel die DLG; jedes Jahr über 20.000 inländische und ausländische Lebensmittel. Das Qualitätsverständnis basiert dabei auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und selbst entwickelten, anerkannten Methoden, steht auf der Homepage geschrieben.
Die Tests sind international und in Europa führender Maßstab für Qualitätsbewertung. Ausgezeichnet werden Produkte, die sensorisch einwandfrei sind und die Qualitätskriterien der DLG in besonderem Maße erfüllen. Die Prämierung gibt es in Bronze, Silber und Gold. Gerade in der TV-Werbung werden die Testergebnisse momentan populär gemacht. Das liegt daran, dass Lidl die Ergebnisse für ihre Produktpalette gerne publik machen will, schließlich sind die Lidl-Qualitätsmarken in einigen Kategorien Testsieger geworden: Brüh- und Kochwürste, Rohschinken, Rohwürste, Würstchen, Kochschinken. Anscheinend kann man mit gutem Gewissen Wurstwaren bei Lidl einkaufen.
Genauso wie von Stiftung Warentest, gibt es auch von der DLG ein Magazin. Dieses kann über die Homepage bestellt werden, kostet jedoch stolze 5,50 Euro. Wem das zu teuer ist und sich trotzdem weiter informieren möchte, der kann immerhin auf der DLG-Homepage einzelne Artikel im pdf-Format herunterladen. Im aktuellen Heft geht es um Biermischgetränke, Lebensmittelimitate (gerade Käse und Kochschinken haben ja in diesem Bereich vor einiger Zeit Schlagzeilen gemacht), Zentrifugen für die Klärung flüssiger Lebensmittel und einiges mehr. Außerdem kann man für bestimmte Kategorien die Testergebnisse online abrufen.
Arcor soll jetzt Vodafone heißen. Was steckt hinter dem Zusammenschluss? Ist es nur eine Marketingstrategie des Festnetzanbieters? Und vor allem was bedeutet die Umstrukturierung von Arcor zu Vodafone für die bisherigen Kunden?
Das Arcor jetzt Vodafone heißt stellt einen wahren Meilenstein des Festnetzanbieters dar. Nun ist alles unter einem Dach, und zwar unter dem von Vodafone Deutschland. Und so wird die Arcor AG & Co. KG zur Vodafone AG & Co. KG. Alle Details gibt es dazu natürlich auf der Homepage.

Wer derzeit seinen Urlaub nach Spanien und die dazugehörigen Inseln bucht, den plagt neben Angst vor Anschlägen der ETA (Euskadi Ta Askatasuna, terroristische, baskische Untergrundorganisation) wohl auch die Sorge bezüglich der Schweinegrippe. Natürlich kann aus der Ängstlichkeit anderer Profit geschlagen werden…
So werden nicht nur Medikamente gegen Grippe sinnlos zu Hause im Internet geordert. Auch Desinfektionsmittel, in diesem Fall Sagrotan, hat der momentanen Situation mal eben die Werbung angepasst. So erscheint in der nun zur neuen Kampagne beim aktuellen Clip rechts oben in der Ecke auf rotem Grund, dass das Desinfektionsspray ebenfalls gegen Schweinegrippe-Viren wirksam ist.
Hier ein Video in dem noch dezenter hingewiesen wurde:
Stöbert man ein wenig auf der Homepage des Herstellers, so entdeckt man auch einige Informationseinträge zur Vogelgrippewelle 2006. Solche Erscheinungen sind natürlich immer nützlich, um den Verkauf etwas anzukurbeln. Selbstverständlich ist eine Grippe nicht gerade angenehm, dennoch wird immer wieder von Experten gewarnt, in Panik zu verfallen. An einer „normalen“ Grippe kann man genauso sterben und sollte auch zum Arzt gehen.
Selbstverständlich sollte man in den Zeiten hoher Infektionsraten vorsichtig sein und sich lieber einmal mehr die Hände waschen, aber in der eigenen Wohnung muss nicht gleich alles desinfiziert werden. Nützlich ist das Spray sicherlich, wenn man häufig mit Spanien-Reisenden in Kontakt kommt, die Erkältungssymptome zeigen (das heißt zum Beispiel Händeschütteln, nah beieinander stehen usw.), um sich die Hände zu desinfizieren.
Allerdings gibt es eine solch breite Produktpalette von Sagrotan, so dass es zur Desinfektion von Körperteilen noch anderes gibt als solches für Oberflächen. Dazu gibt’s mehr Informationen auf der Homepage, wo praktischerweise ein Produktfinder eingerichtet wurde.
Die Produkte sollen hier nicht schlecht geredet werden, allerdings fällt auf, dass der Verbraucher besonders in den Hochzeiten verschiedenster Grippewellen zum Kauf gebracht werden soll. Ansonsten hätte schon lange vorher damit geworben werden können.
Dass es unzählige Diätmethoden gibt, dürfte gerade Frauen sehr bekannt sein, die regelmäßig Frauenzeitschriften lesen. Jedoch nicht nur in der Literatur, sondern auch im Fernsehen wurde das richtige Abnehmen zu Genüge propagiert. Nun wird versucht die Leute über ein anderes Medium zu erreichen, welches da Nintendo DS heißt.
Für das Handheld (dt. kleines, tragbares, elektronisches Handgerät mit eigener Stromversorgung), für welches sonst schon Gehirnjogging-Spiele gab und nicht nur Spiele zur reinen Belustigung, gibt es nun „Besser Essen – Leben leicht gemacht“. Aktuell kostet das Spiel bei amazon.de 19,95 statt 33,95 Euro.
Die Produktbeschreibung lautet dort wie folgt: „Besser Essen ist der Lifestyle- Ratgeber rund um das Thema gesunde Ernährung und nahrhafte Küche. Mit Tipps zur Ernährung oder zu Diäten und Vorschlägen für leckere Rezepte zum Nachkochen hilft Besser Essen auf dem Weg in ein gesünderes Leben. Nun können Sie ohne großen Aufwand ihre Ernährung umstellen und ihr Wissen über Essen auffrischen.“
Schon in der gleichnamigen TV-Serie sollte übergewichtigen Menschen mittels Ernährungsberatern zu einer gesünderen Ernährungsweise verholfen werden. Prinzipiell ist jedoch die Frage, ob ein Nintendo mit dazugehöriger Software einen Ernährungsberater ersetzen kann. Eventuell ist dieses Spiel ein guter Ansatz Menschen zu helfen, allerdings werden sich auch nur sehr selbstdisziplinierte Personen an die Vorschläge halten. Ein kleines Gerät ruft schließlich mit geringerer Wahrscheinlichkeit ein schlechtes Gewissen hervor oder zeigt Konsequenzen auf, als es ein menschlicher Betreuer tun würde. Im Spielverlauf, der sich über 35 Lektionen erstreckt, gibt es laut Amazon folgende Features:
Fazit: Alles in allem sehe ich das Spiel als eine nette Unterstützung für den Verbraucher sich gesund zu ernähren beziehungsweise als unterhaltsamen Zeitvertreib. Ich denke aber, wer wirklich abnehmen möchte, sollte sich an professionelle Berater wenden.
Weiterhin gibt es auch einen DS Kochkurs, wie hier im Video zu sehen:
Derzeit gibt es im Fernsehen einen neuen Shampoo-Werbespot. Dort wird ein Produkt angepriesen, dass angeblich genauso gut sei, wie Produkte vom Friseur. Der Name der Marke ist Syoss. Doch was steckt dahinter?
Als allererstes wird in der Werbung ja hervorgehoben, dass es sich bei dem Produkt um eine qualitative Marke handelt, die man sich leisten kann. Tatsächlich sind 3,99 Euro für 500 Milliliter Shampoo ein Preis der im Vergleich zu anderen Produkten völlig in Ordnung ist. In einigen Filialen ist Syoss sogar günstiger erhältlich. Ergänzend dazu gibt es eine Pflegespülung und eine Haarkur.
Auf der Homepage des Produkts wird folgendes versprochen: „Die leistungsstarken Formeln von SYOSS enthalten hochwertige Pflegestoffe für außergewöhnlich schönes und gesund glänzendes Haar.“ Gut ist tatsächlich, dass das Shampoo keine Silikone enthält, da diese für das Haar nicht sonderlich gut sind. Zumindest das wird ja von Experten immer empfohlen. Ob es ansonsten auch wirklich gut ist, darüber mögen sich Experten oder besser noch jeder selbst seine eigene Meinung bilden. Bei Testberichten schnitt es jedoch weitgehend gut ab.
Konkret wird Syoss für das Unternehmen Henkel mit der Marke Schwarzkopf hergestellt, wie man unschwer auf der Rückseite der Flasche lesen kann. Auf der Homepage gibt es zusätzlich die Option „Experten Tipps“. Nur leider erhält man beim Klicken keine interessanten Informationen, sondern nur die Antwort, dass zuvor angepriesene Tipps in Kürze zu finden sein werden. Das fällt negativ auf! Schließlich ist das Produkt nun schon etwas auf dem Markt und es ist dem Verbraucher gegenüber eine schwache Kür, immer noch eine unvollständige Homepage zu präsentieren
Was Frauen mit Brüsten und Männer mit Abdichtungsmittel (oder doch anders rum
)in Verbindung bringen, nennt sich Silikon und ist heute auch in vielen anderen Bereichen zu finden. Zum Beispiel in der Küche
…Nur eben in anderer Form, nämlich fest und hitzebeständig. Genauer gesagt handelt es sich um Silikongummi, der trotz Festigkeit immer noch elastisch ist. Besonders beliebt ist es beim Kochen und Backen. Denn Vorteile gibt es genug! Zum Beispiel ist bei Kuchenformen kein Einfetten und kein Backpapier mehr nötig. Trotzdem lässt sich das Endprodukt leicht ablösen. Auch als Blech ist so ein praktisches Produkt erhältlich, welches viel früher abgekühlt ist, als ein Modell aus Metall.
Für trendbewusste Menschen unter uns, kann man sich die Küchenhelfer auch noch in vielen verschiedenen Farben aussuchen. Vielleicht passend zur Kücheneinrichtung?! Zum Glück können die guten Stücke auch in die Spülmaschine, so dass man hinterher nicht viel Arbeit hat. Obwohl, wenn sowieso nichts kleben bleibt…
Nicht nur in Bezug auf Hitze sondern auch mit Kälte können die Silikonteile gut mithalten. Bis minus 40 Grad könnte man sie tiefkühlen, ehe das Material beschädigt oder gar kaputt wäre.
Unschön sind allerdings die Preise. Ganz günstig ist das ja alles nicht (teilweise kostet ein “Blech” mehr als 40 Euro), aber vielleicht sieht das in ein paar Jahren schon wieder anders aus. Handys waren vor zehn Jahren schließlich auch viel teurer. Und günstige Angebote gibt es immer.
In die Kritik geraten sind einige Modelle, wegen der eventuell gesundheitsschädlichen Weichmacher. Da bleibt zu hoffen, dass man bei einem Markenprodukt auf geprüfte Qualitätsware setzen kann. Ansonsten ist es nämlich eine clevere Neuerung, die seit geraumer Zeit in unsere Haushalte Einzug hält.
Schon ewig mit dabei ist dieses Kräuter-Bonbon. Der Werbeslogan ist seit Jahren derselbe und hält sich gut in Sachen Einprägsamkeit. Wieso ist das eigentlich so und was macht die Marke aus?
Zunächst einmal zur Marke selbst: Ricola entspringt einem schweizer Familienunternehmen. Der Firmennamen entstand aus Richterich & CO. Laufen, 1930 von Emil Wilhelm gegründet. Heute ist das Unternehmen so populär, dass es in 50 Länder weltweit ihre Bonbons exportiert.
Zunächst sang eine freundliche Stimme “Ricola” und dem ein oder anderen wird’s jetzt wieder in den Ohren klingeln. In den letzten Jahren prägte sich allerdings ein tradionsbewusster Slogan ein: “Wer hat’s erfunden? - Die Schweizer”. Das durchscheinende Traditionsbewusstsein trägt auch sicher zur Attraktivität des Produkts bei. Man vertraut auf die Wirkung der Bonbons, wenn man erkältet ist.
Einige finden das Bonbon sicher auch interessant, da die Werbung versucht mit Witz und Charme zu punkten - was auch gelingt. Im Moment sind das ein paar Chinesen, die vergebens versuchen das schweizerische “r” sprachlich korrekt herauszubringen. Immer dabei ist allerdings der kleine Schweizer.
Wer einmal probiert hat, der weiß vielleicht auch zu schätzen, dass die kleinen Packungen nebst Inhalt wunderbar in Handtasche oder Auto überdauern und bei Bedarf eine leckere Nascherei sind. Was steckt eigentlich drin? Laut Werbung wissen wir ja “13 natürliche Kräuter”. Genauer gesagt sind das: Pfefferminze, Thymian, Schafgarbe, Spitzwegerich, Salbei, Holunder, Malve, Schlüsselblume, Frauenmantel, Eibisch, Bibernelle, Ehrenpreis und Andorn. Daneben sind auch noch vielerlei Geschmacksrichtungen erhältlich.
Auch wenn man nicht gerade an Husten und Heiserkeit leidet, so nimmt man doch gern eins, da sie einfach schmecken
Ein Tipp am Rande: angeblich kann man den Kräuterzucker auch gut zum süßen von Tee verwenden!
Jeder, der sich in seiner Umgebung etwas umschaut, stößt darauf: die modernen Englischen (oder doch Denglischen?) Werbeslogans. Aber wie alltagstauglich sind sie überhaupt?
Dass Englisch eine moderne Sprache ist, steht außerhalb jeder Diskussion und die vielen Anglizismen in unserer Sprache bezeugen dies nur zu gut. Menschen der jüngeren Generation fällt dies kaum noch auf, da Wörter, wie z.B. Mailbox, Lift und Website, vollends in den alltäglichen Sprachgebrauch übergegangen sind. Fragt man hingegen Leute ab 50 aufwärts, so sind diese häufig von dem Deutsch-Englischen Kauderwelsch abgeneigt. Stellt sich die Frage, ob es für Großunternehmen nicht günstiger wäre, auf die nationale Muttersprache zurückzugreifen, anstatt nur die Hälfte der deutschen Durchschnittsbürger anzusprechen. Zum einen, weil diese kreativen Werbeslogans oft sogar falsch übersetzt werden. Dabei besteht natürlich die Gefahr, dass der gewünschte Werbeerfolg ausbleibt. Ein Paradebeispiel ist der Slogan der Firma Douglas „Come in and find out“, welcher häufig falsch mit „Komm rein und finde wieder raus“ übersetzt wurde. Da helfen auch alle versteckten Vorteile, wie z.B. Weltoffenheit, Jugendlichkeit und Moderne nichts, die die Englische Sprache unterbewusst vermittelt. Dass diese Firmen nicht ausschließlich Senioren ansprechen wollen dürfte klar sein, jedoch stellen gerade diese eine attraktive Zielgruppe dar, vor allem, weil gerade sie ihr Geld auch für Luxusartikel ausgeben können, um auf diesem Wege den Ruhestand zu genießen. Viele Unternehmen folgen seit neuestem dem Vorbild ihrer Mitstreiter und publizieren verstärkt deutsche Slogans. So heißt es bei Douglas nun „macht das Leben schöner“ und bei Coca Cola nicht mehr „Make It Real“, sondern „Nur Du bist Du!“. In diesem Sinne ist uns vielleicht mit einigen kurzen, prägnanten und vor allem einprägsamen deutschen Slogans in den neuen Kampagnen mehr geholfen, als mit zweideutigen (D)Englischen Phrasen, die einige in den Wahnsinn treiben.
In den letzten Wochen war eine Meldung vorherrschend: Google hat eine Billion Websiten gefunden. Laut TechCrunch indiziert Google davon aber “nur” rund 40 Milliarden. Mehr als die Hälfte des Internets taucht also bei Google gar nicht auf.
Diese Meldung war für TC der Aufhänger dafür, dass jetzt eine neue Suchmaschine in den Starlöchern ist, die alles besser, neuer und interessanter macht als der derzeitige Marktriese. Sie nennt sich Cuil (gesprochen: “cool”) und gibt als ihre Stärken gegenüber Google eine bessere Kategorisierung der einzelnen Suchbegriffe, sowie eine geplante Indizierung von 120 Milliarden Seiten an. Diese sollen dann durchsucht werden. Wenn das stimmt, durchsucht Cuil ca. 3 Mal soviel Websites wie Google.
Den praktischen Test besteht Cuil übrigens (noch?) nicht. Natürlich sieht das Ergebnis anders aus als bei Google, die derzeitigen Suchergebnisse bringen jedoch Sites zum Vorschein, für die der normale User keinerlei Verwendung haben dürfte. Oft werden Profile irgendwelcher Image-Datenbanken auf einen bestimmten Suchbegriff hin ausgegraben, bei denen der praktische Nutzen für den Sucher gleich Null ist.
Es kann also sein, dass Cuil mehr Seiten im Index hat und eine neuartige Suchmethode entwickelt - wenn die es nicht schnell hinbekommen, ihre Seite an die Realität anzupassen, prophezeie ich dem Projekt eine sehr kurze Lebensdauer.
Ein Vorteil läge darin, dass keine Nutzerdaten gespeichert würden. Ich wünsche dem Projekt viel Glück!