Kundenoffensive

Marketing & Sales
 


Frauen wollen Männer die gut riechen. Diese Vorliebe hat auch die AXE Werbeabteilung erkannt und ihre Marketingstrategie ganz auf den Jagdinstinkt des Mannes ausgelegt, der selbst nur als Köder fungieren kann wenn er angenehm duftet.

Bei männlichem Schweißgeruch rümpft Frau schnell die Nase und sucht dann möglichst bald das Weite. Das schlaue Männchen weiß sich jedoch dagegen zu helfen und benutzt ein Deo. weiterlesen »


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Wer derzeit seinen Urlaub nach Spanien und die dazugehörigen Inseln bucht, den plagt neben Angst vor Anschlägen der ETA (Euskadi Ta Askatasuna, terroristische, baskische Untergrundorganisation) wohl auch die Sorge bezüglich der Schweinegrippe. Natürlich kann aus der Ängstlichkeit anderer Profit geschlagen werden…

So werden nicht nur Medikamente gegen Grippe sinnlos zu Hause im Internet geordert. Auch Desinfektionsmittel, in diesem Fall Sagrotan, hat der momentanen Situation mal eben die Werbung angepasst. So erscheint in der nun zur neuen Kampagne beim aktuellen Clip rechts oben in der Ecke auf rotem Grund, dass das Desinfektionsspray ebenfalls gegen Schweinegrippe-Viren wirksam ist.

Hier ein Video in dem noch dezenter hingewiesen wurde:

Stöbert man ein wenig auf der Homepage des Herstellers, so entdeckt man auch einige Informationseinträge zur Vogelgrippewelle 2006. Solche Erscheinungen sind natürlich immer nützlich, um den Verkauf etwas anzukurbeln. Selbstverständlich ist eine Grippe nicht gerade angenehm, dennoch wird immer wieder von Experten gewarnt, in Panik zu verfallen. An einer „normalen“ Grippe kann man genauso sterben und sollte auch zum Arzt gehen.

Selbstverständlich sollte man in den Zeiten hoher Infektionsraten vorsichtig sein und sich lieber einmal mehr die Hände waschen, aber in der eigenen Wohnung muss nicht gleich alles desinfiziert werden. Nützlich ist das Spray sicherlich, wenn man häufig mit Spanien-Reisenden in Kontakt kommt, die Erkältungssymptome zeigen (das heißt zum Beispiel Händeschütteln, nah beieinander stehen usw.), um sich die Hände zu desinfizieren.

Allerdings gibt es eine solch breite Produktpalette von Sagrotan, so dass es zur Desinfektion von Körperteilen noch anderes gibt als solches für Oberflächen. Dazu gibt’s mehr Informationen auf der Homepage, wo praktischerweise ein Produktfinder eingerichtet wurde.

Die Produkte sollen hier nicht schlecht geredet werden, allerdings fällt auf, dass der Verbraucher besonders in den Hochzeiten verschiedenster Grippewellen zum Kauf gebracht werden soll. Ansonsten hätte schon lange vorher damit geworben werden können.


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Marketing ist nicht einfach nur ein Begriff, den man mit Werbung verbindet. Man kann deutlicher differenzieren. So gibt es zum Beispiel Marketing-Instrumente. Eines ist das Folgende:

Die Kommunikationspolitik beschäftigt sich mit der Frage, wie der Kontakt zum Kunden gepflegt wird. Aufgabe ist es, über ein Produkt verbraucherfreundlich zu informieren, so dass dieser zum Kauf bewegt wird. Sie setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Dazu gehört Werbung, persönlicher Verkauf, Sponsoring, Messemarketing und vieles mehr.

Gang im Supermarkt © Flickr/ kubatodi

Es ist nötig, die Kommunikation zwischen Organisation um Umwelt genau zu planen. Im Vergleich zum klassischen Marketing befasst sich die Kommunikationspolitik weiterhin mit dem Austausch mit sozialen Institutionen wie zum Beispiel Politik, Bildung und Forschung. Dazu zählt auch die positive und/oder negative Wirkung, die dies auf Verbraucher und Unternehmen hat.

Man versucht auch über das jeweilige vorherrschende Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit eine Art Kultur zu erschaffen. Logoentwürfe, die überall auf Papieren, Arbeitskleidung und Gebäuden erscheinen, bilden einen Teil dieser Kultur.

Um eine gemeinsame Entscheidung unter allen Beteiligten zu fällen und Informationen effektiv auszutauschen ist eine genaue Planung unerlässlich! Dies läuft in mehreren Stufen ab. Zum Beispiel nach folgendem Schema:
1.    Analyse der derzeitigen Situation und Abstecken der Ziele für das Unternehmen
2.    Marketingstrategien angleichen
3.    Mögliche Zielgruppen erfassen
4.    Budget bestimmen
5.    Kommunikationsstrategie entwickeln
6.    Medien wählen
7.    Vortests bezüglich der Wirksamkeit der Strategie (eventuell Verbesserungen vornehmen)
8.    Endgültige Strategie festlegen und Vorgehen
(Eine ähnliche Variante wird auch auf Wikipedia vorgestellt)

Weiterhin ist es möglich, dass mehrere Marketinginstrumente (auch Preispolitik, Produkt- und Servicepolitik, Distributionspolitik) zu einem sogenannten Kommunikations-Mix zusammengestellt werden. Erfolgreich waren alle Kampagnen dann, wenn der Verbraucher alle nötigen Informationen erhalten hat, die ihn überzeugen und zum Kauf bewegen.


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Das Werbe - Videorätsel

Autor: Martin
abgelegt in: Werbung

Wer sein Produkt oder seine Dienstleistung erfolgreich verkaufen will, der kommt an gut gemachter Werbung nicht vorbei.

Werbemittel für gute Werbung gibt es viele, von der Provokation über die deftige Ironie bis hin zum Spot, der mit einer witzigen Pointe endet. All das kennen wir so und so wird Werbung eben gemacht. Nun gibt es aber eine neue Form der Werbung.

Das Zauberwort: Werbe - Videorästel !

Ich finde, ja das dieses Video eines für echte Rätselfreunde ist. Nach eigenen Angaben soll das Video nicht nachgearbeitet worden sein. Dennoch verschwindet sie von ganz alleine, die ominöse HD-Handycam. Über einen “Spiegel” nimmt sich die Kamera selbst auf, nur um dann wie von Zauberhand zu plötzlich verschwinden.

Die Idee, mit Rätselspielen und Taschenspielertrickts ist nicht neu, aber einer sehr wirksamer Garant, das sich die Zuschauer mit dem Inhalt des Clips auseinander setzen und ergo, den Inhalt irgendwie abspeichern. Das nächste Mal, wenn sie dann von Samsung und Kameras hören, wird dieser Clip vermutlich das Erste sein, was ihnen in den Kopf kommt. Das die Werbewirkung verfehlt wurde, kann man in diesem Fall nicht behaupten.

Fazit: Die 1.400 Kommentare, in denen Personen ihre Theorien zum entschwinden der Kamera publik machen,  sprechen für die erfolgreiche Marketing Strategie eines Werbe - Videorätsels ;-) .


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Die Welt der Marken und Werbung verändert sich drastisch. Mit den sozialen Netzwerken im Internet haben Konsumenten mehr Macht über Marken und Produkte übernommen. Die Agentur Scholz & Friends illustriert in einem Animationsfilmchen den sogenannten Dramatic Shift in Marketing Reality.

Wenn man die Aussage des Kurzfilms in Realität übersetzt, dann waren Konsumenten früher zufriedene Menschen, die randvoll mit Glückshormonen ihre Lieblingsprodukte aus den kleinen, überschaubaren Supermärkten trugen. Zuhause saß dann die ganze Familie vor dem Fernseher und bejubelte frenetisch identifikationsstiftende Werbung, als sei es der Siegtreffer bei einer Fussball-WM.

Es war einmal…denn plötzlich änderten sich die Dinge zum Üblen: Überforderung durch den medialen Overkill, Ratlosigkeit durch tausende Meinungen. Der vormalige “Brand-Fan”ist nurmehr ein “Brand-Skeptiker”. weiterlesen »


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Zu wissen, wie der Absatzmarkt funktioniert, ist für eine Firma von entscheidender Wichtigkeit, um das jeweilige Produkt optimieren zu können. Aber auch für die Werbung sind die Ergebnisse der Marktforschung von großer Bedeutung.

Wie in allen Branchen sind auch wirklich gute Werbeschaffende sehr begehrt. Headhunter wenden sich gezielt an sie, um sie für einen neuen Konzern zu gewinnen. Ein Grundverständnis von Marktforschung ist unabdingbar für den eigenen Erfolg und den der Kampagne.

Um durch Werbung gezielt den Kaufanreiz der potentiellen Käufer beeinflussen zu können, muss zunächst ermittelt werden, was die Kundschaft überhaupt will. Die Marktforschung bedient sich verschiedener Mittel, um empirische Daten über Kaufverhalten, Kundenzufriedenheit und Medienwirkung zu sammeln und auszuwerten.

Call Center © Flickr/vlima.com

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Früher nannte man es Reklame, heute sagen die meisten Werbung oder Marketing. Da sieht man mal, wie sich die Sprachgewohnheiten ändern. Doch nicht nur das, sondern auch die Art eine Ware publik zu machen und anzupreisen hat sich geändert.

Im Mittelalter gab es höchstens Marktschreier, die die Aufgabe hatte, die Ware an den Mann zu bringen. Richtige Werbung begann jedoch erst viel später. Relativ früh waren schon sogenannte Nasenschilder bekannt. Nein, man hing sich nichts an die Nase, nur weil sich heut einige Leute Werbung auf die Stirn tätowieren lassen! Die Rede ist von Schildern, die im rechten Winkel an der Hauswand hingen, damit sie auch aus gewisser Entfernung lesbar waren. Heute gibt es stattdessen Leuchtreklame.

Emailleschild © Flickr/ Jon EvansIm Vergleich zu heute war Werbung früher auch weniger emotional. Jetzt bestehen die Anforderungen darin, kurze und einprägsame Slogans zu entwickeln, die möglichst auch noch positive Gefühle beim Verbraucher wecken. Ein Grund dafür, dass die Werbung am besten heftig einschlägt, ist die heutige Schnelllebigkeit. Die wenigsten Produkte halten sich lange auf dem Markt und bleiben dabei im Gedächtnis präsent.

Erst mit Beginn des 20.Jahrhundert entstand die Werbung, wie wir sie heute kennen. Problematisch war, dass meistens nur Luxusartikel 8für die damalige Zeit jedenfalls) angepriesen wurden. Die Menschen wurden an den heute weniger populären Litfaßsäulen auf neue Produkte aufmerksam gemacht. Außerdem gab es Annoncen in Zeitungen. “Pappplakate” gab es kaum, dafür wurden Emaille-Schilder produziert. Diese sind heute auch wieder heiß begehrt, zum Beispiel auf Flohmärkten - neu hergestellt oder als echtes antikes Sammlerstück.

Werbeplakat © Flickr/ iMolloAls sich in den 50er Jahren die Medien mehr etablierten, kam auch Radiowerbung auf. Charakteristisch war das herausstellen der typischen Rollenverteilung: Frauen hinter dem Herd als fleißige Ehefrau und als treusorgende Mutti. Etwa 30 Jahre später setzte ein Boom der Fernsehwerbung ein. Jetzt gab es Privatsender, die sich natürlich finanzieren mussten. Erfolgreich war Werbung dann, wenn man statt Margarine “Lätta” und statt Taschentuch “Tempo” sagt.

Heute werden Unmengen an Geld für Werbezwecke ausgegeben, nicht nur in Zeitschriften und im Fernsehen, denn seit den 90er Jahren gibt es auch noch eine neue Plattform, die sich Internet nennt. Wir sind gespannt, was noch folgt :-)


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Beziehungsmarketing

Autor: Laura
abgelegt in: Marketingstrategien

Wie viele Kundenkarten hat man wohl, wenn man mal genau nachdenkt? Meistens quillt das Portemonnaie schon über und man lehnt ab, wenn man eine neue angeboten bekommt. Die Marketingstrategie, die diese “Kartentechnik” unterstützt nennt sich Beziehungsmarketing.

Kundenkarten © Flickr/ andydr

Beziehungsmarketing gehört neben Erlebnismarketing und Öko-Marketing mit zu den wichtigsten modernen Marketingansätzen. Eine andere Bezeichnung ist der englische Begriff Relationship-Marketing. Es geht darum, dass langfristig Kundenbeziehungen zunächst auf- und dann ausgebaut werden. Angestrebt wird eine positive Beziehung zwischen Unternehmen, Marke und Kunde. Dazu ist es natürlich notwendig, dass die Anforderungen der Kunden genau analysiert werden. Da hinein spielt eine dynamische Gestaltung. Das heißt, dass Wert auf dialogische Kommunikation gelegt wird. Der Verbraucher soll sich mit dem Produkt identifizieren können, das Gefühl haben aktiv mitzuwirken und dadurch ein Verbundenheitsgefühl entwickeln.

Als Käufer bekommt man das Gefühl, als einzelne Person wichtig zu sein und nicht in der Masse unterzugehen. Dies kann natürlich nur positiv für ein Produkt sein! Schließlich kauft niemand etwas, das er abstoßend findet oder bevorzugt ein Unternehmen, welches er nicht ausstehen kann. Um den Nerv der Kunden zu treffen, werden verschiedene Strategien herangezogen. Bespielsweise werden neue Produkte mit Kunden entwickelt, Treue und Bonusrabatte angeboten, sowie Beschwerdemanagement und Leistungsgarantien. Wer kennt schließlich nicht die ganzen Kunden- und Stempelkarten, mit denen man fleißig Punkte sammeln soll, um am Ende Prämien abstauben zu könnnen.

Und was gibt man nicht überall für persönlich Daten preis, auch wenn man diese nicht gleich als solche ausmacht. Man sollte nämlich nicht vergessen, dass auch die Angabe von Interessen zu persönlichen Daten zählt. Durch CRM- Software (Customer Relationship Management-Software) ist es nämlich möglich, Kundendaten aufzuspüren und diese auch auszuwerten. Eben wie eine Marktanalyse. Dies allein reicht natürlich nicht aus, um Beziehungsmarketing durchzuführen, erleichtert es jedoch ungemein! Schließlich ist es nun viel leichter, jemanden bezüglich Dingen anzusprechen, die ihn auch interessieren.

Somit wird erkennbar, dass diese Art von Marketing aus einem qualitativen (Strategien) und einem quantitativen (Instrumente, die eindeutig sichtbare Ergebnisse liefern) Strang besteht.

Beziehungsmarketing ist strategisch sehr gut durchdacht und kann somit schon im Voraus Wettbewerbsvorteile herausschlagen. Eine clevere Angelegenheit also ;)


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Ist schon anderthalb Monate her, aber mir ist eingefallen, dass ich da unbedingt drüber schreiben wollte. Google hat nämlich einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem sich verschiedene Marketing-Agenturen beteiligt haben.

Es ging darum, einem KMU (kleines oder mittleres Unternehmen) mittels einer Kampagne zu mehr Besuchern zu verhelfen. Der Geschäftsführer des jeweiligen Unternehmens dürfte sich über alle Versuche sehr gefreut haben, aber es konnte nur ein Team wirklich gewinnen. Dieses saß in der Schweiz.

Google AdWords - Schritt 4 zum Erfolg! © flickr / cambodia4kidsorg

Die Gewinner dürften sich um Marketing Jobs in Bern keine Sorgen mehr machen. Es handelt sich nämlich um ein Expertenteam der Universität Bern, welches dem Reiseunternehmen Aaretal Reisen zu einer Steigerung der Besucheranzahl von 50 Prozent verhelfen konnte. Dazu haben sie eine sogenannte AdWord-Kampagne ausgewählt. Das bedeutet, sie haben Werbeanzeigen so geschaltet, dass die erscheinen, wenn man einen bestimmten Suchbegriff bei Google eingibt.

Erstmal ist es schon ziemlich witzig, dass Google einen Wettbewerb für Werbefirmen veranstaltet. Offenbar ist man auch nicht länger bemüht, die Vormachtsstellung im Marketing-Bereich zu verbergen. Dabei ist Google als Werbemonopolist ungefähr so, als würde die einzige Firma, die im Land Wegweiser verkauft, diese als Werbefläche bereitstellen. Wenn ich dann “Athen” suche, und gerade Pech habe, hat jemand den Wegweiser “ZUR STADT DER EULEN” gut lesbar über dem kleinen “Athen” angebracht und ich lande beispielsweise in Daubach.

Außerdem ist es überraschend, dass das Siegerteam ausgerechnet von der Uni kommt. Anscheinend lernt man da doch was. :)


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