Der Effi 2011 wurde gerade vom GWA, dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen, vergeben, mit dem er jedes Jahr die erfolgreichsten Strategien der Werbekommunikation auszeichnet.
Den Effi 2011 in Gold vergab der GWA zum einen an die Agentur Jung von Matt für ihre Zalando-Kampagne und zum anderen an Serviceplan, Plan.Net und Mediaplus für ihre Bewerbung des Superbike BMW S 1000 RR. Beide Marketing-Konzepte wurden damit als besonders effektiv ausgezeichnet und dürfen sich nun mit einem der angesehensten Preise der Branche schmücken.
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Wer kennt sie nicht? Die kleinen Schilder vor Geschäften die einem sagen, dass man Geschäft x betreten soll, weil es da etwas besonderes gibt. Die sogenannten Kundenstopper sind für uns informativ und für die Gewerbetreibenden nützlich- und sie werden teurer.
“Jede Wurst 1 Euro”, “Neue Kollektion im Laden”, “Supersonderangebote”- das und noch vieles mehr steht auf den allseits bekannten Kundenstoppern, die vor unzähligen Geschäften stehen und potenzielle Kunden anlocken sollen.
Jetzt sollen die Gebühren für diese Kundenstopper erhöht werden. Doch nicht nur das gehört zur Außenwerbung: Auch die anderen sogenannte Sondernutzungen an öffentlichen Straßen, wozu u.a. das Aufstellen von Tischen und Stühlen vor Bäckereien gehören, werden mit einem höheren Preis belegt. weiterlesen »
Der gemeinnützige Verein foodwatch verleiht zum dritten Mal im Namen der deutschen Verbraucher den Goldenen Windbeutel für den dreistesten Werbe-Betrug des Jahres 2011. Was uns die Werbung oft vorheuchelt, rückt foodwatch unter die Lupe der Wahrheit.
Lügen haben ja bekanntlich kurze Beine, doch ist die Werbung ganz groß darin, ihre Kaufargumente auf künstliche Stelzen zu stellen. Es ist leicht, den Verbraucher für dumm zu verkaufen und das nutzen die Produkthersteller aufs Dreisteste aus. Nicht nur Schönrederei deckt foodwatch auf, sondern auch schamlose Lüge trotz besseren Wissens der Hersteller. Stimmen Sie jetzt ab für den größten Werbelügner des Jahres! weiterlesen »
Werbung- für den einen ein Ärgernis, für den anderen die Möglichkeit bekannt zu werden. Doch nicht immer ist es sinnvoll viel Geld in Werbung zu stecken. Vor allem nicht, wenn man dann ins Minus geht.
Diesen Fehler haben die Parteien in Hinsicht auf die Wahlkämpfe getan. Die Parteibilanzen sprechen dabei eine deutliche Sprache: Im Vorjahr wurde durchschnittlich die Hälfte ihrer Budgets für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben. Die ÖVP hat dabei das meiste ausgegeben und musste sich erneut verschulden. weiterlesen »
Unkreativität kann man den Werbeverantwortlichen der Snickers-Clips wahrlich nicht vorwerfen. Die Spots bestechen durch Cleverness und Witz, schießen aber auch manchmal etwas übers Ziel hinaus.
Damit Werbung den gewünschten Effekt beim Verbraucher erzielt, sollte sie clever, ausgefallen und innovativ sein, und natürlich eine eindeutige Botschaft beinhalten. Mittels dieser Fakten wird die Marktposition eines Artikels definiert und dadurch kann sich dieser von der Masse abheben.
Prinzipiell sollte dem Verbraucher durch Werbung gezeigt werden, dass ein entsprechendes Produkt besser ist als vergleichbare Artikel. Diese Vorzüge gegenüber anderen Produkten sollen also in Spots verdeutlicht werden, sodass die Botschaft in der Werbung Antworten auf Fragen der Verbraucher geben kann.
Schaut man sich die Snickers-Werbung an, sei es im TV oder auf einschlägigen Internet-Portalen, merkt man sofort den Unterschied zu herkömmlicher Werbung. Die kurzen aber effektiven Werbespots sprühen vor Witz und die Gastauftritte an Prominenten übertreffen alles bisher da gewesene. Ob Aretha Franklin, Liza Minelli oder Mr. T und selbst Betty White von den Golden Girls hatten einen Gastauftritt. weiterlesen »
Am 31. Oktober findet wieder der alljährliche Weltspartag statt, an dem Banken und Sparkassen mit den unterschiedlichsten Aktionen ihre Kunden beglücken wollen. Eifrige Bankkunden begeben sich dann wieder zur Bankfiliale ihres Vertrauen und können Werbegeschenke abgreifen.
Der Weltspartag wurde im Jahr 1924 in Mailand von den Vertretern 29 Länder beschlossen und ein Jahr später im Oktober erstmals durchgeführt. Der Zweck des Weltspartages ist es, die Menschen weltweit an das Sparen zu erinnern und auf dessen Wichtigkeit für die Volkswirtschaft sowie jeder einzelnen Person hinzuweisen.
Da am Weltspartag alle Banken und Sparkassen geöffnet haben sollen, wird er in Bundesländern, die den Reformationstag feiern, bereits einen Tag früher zelebriert. weiterlesen »
Wer erfolgreich sein will, der braucht Kunden. Um Kunden zu bekommen reicht es heute nicht mehr Werbung im TV zu schalten oder eine Anzeige in der örtlichen Zeitung zu schalten. Seo-Experten sind mittlerweile nicht wegzudenken.
Suchmaschinenoptimierung. Menschen, die nur dies zur Aufgabe haben werden derzeit gesucht. Keine Firma kann sich der Macht googels noch entziehen. Ganz einfach deswegen, weil das Internet einen nie gedachten Platz in unserem täglichen Leben eingenommen hat. Statt das Telefonbuch zur Hand zu nehmen und sich einen Handwerker mit dem nettesten Namen heraus zu suchen, wird google.de geöffnet und nach einem in der Nähe gesucht. Der nächste Schritt weiterlesen »
Frauen wollen Männer die gut riechen. Diese Vorliebe hat auch die AXE Werbeabteilung erkannt und ihre Marketingstrategie ganz auf den Jagdinstinkt des Mannes ausgelegt, der selbst nur als Köder fungieren kann wenn er angenehm duftet.
Bei männlichem Schweißgeruch rümpft Frau schnell die Nase und sucht dann möglichst bald das Weite. Das schlaue Männchen weiß sich jedoch dagegen zu helfen und benutzt ein Deo. weiterlesen »
Wer derzeit seinen Urlaub nach Spanien und die dazugehörigen Inseln bucht, den plagt neben Angst vor Anschlägen der ETA (Euskadi Ta Askatasuna, terroristische, baskische Untergrundorganisation) wohl auch die Sorge bezüglich der Schweinegrippe. Natürlich kann aus der Ängstlichkeit anderer Profit geschlagen werden…
So werden nicht nur Medikamente gegen Grippe sinnlos zu Hause im Internet geordert. Auch Desinfektionsmittel, in diesem Fall Sagrotan, hat der momentanen Situation mal eben die Werbung angepasst. So erscheint in der nun zur neuen Kampagne beim aktuellen Clip rechts oben in der Ecke auf rotem Grund, dass das Desinfektionsspray ebenfalls gegen Schweinegrippe-Viren wirksam ist.
Hier ein Video in dem noch dezenter hingewiesen wurde:
Stöbert man ein wenig auf der Homepage des Herstellers, so entdeckt man auch einige Informationseinträge zur Vogelgrippewelle 2006. Solche Erscheinungen sind natürlich immer nützlich, um den Verkauf etwas anzukurbeln. Selbstverständlich ist eine Grippe nicht gerade angenehm, dennoch wird immer wieder von Experten gewarnt, in Panik zu verfallen. An einer „normalen“ Grippe kann man genauso sterben und sollte auch zum Arzt gehen.
Selbstverständlich sollte man in den Zeiten hoher Infektionsraten vorsichtig sein und sich lieber einmal mehr die Hände waschen, aber in der eigenen Wohnung muss nicht gleich alles desinfiziert werden. Nützlich ist das Spray sicherlich, wenn man häufig mit Spanien-Reisenden in Kontakt kommt, die Erkältungssymptome zeigen (das heißt zum Beispiel Händeschütteln, nah beieinander stehen usw.), um sich die Hände zu desinfizieren.
Allerdings gibt es eine solch breite Produktpalette von Sagrotan, so dass es zur Desinfektion von Körperteilen noch anderes gibt als solches für Oberflächen. Dazu gibt’s mehr Informationen auf der Homepage, wo praktischerweise ein Produktfinder eingerichtet wurde.
Die Produkte sollen hier nicht schlecht geredet werden, allerdings fällt auf, dass der Verbraucher besonders in den Hochzeiten verschiedenster Grippewellen zum Kauf gebracht werden soll. Ansonsten hätte schon lange vorher damit geworben werden können.
Marketing ist nicht einfach nur ein Begriff, den man mit Werbung verbindet. Man kann deutlicher differenzieren. So gibt es zum Beispiel Marketing-Instrumente. Eines ist das Folgende:
Die Kommunikationspolitik beschäftigt sich mit der Frage, wie der Kontakt zum Kunden gepflegt wird. Aufgabe ist es, über ein Produkt verbraucherfreundlich zu informieren, so dass dieser zum Kauf bewegt wird. Sie setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Dazu gehört Werbung, persönlicher Verkauf, Sponsoring, Messemarketing und vieles mehr.
Es ist nötig, die Kommunikation zwischen Organisation um Umwelt genau zu planen. Im Vergleich zum klassischen Marketing befasst sich die Kommunikationspolitik weiterhin mit dem Austausch mit sozialen Institutionen wie zum Beispiel Politik, Bildung und Forschung. Dazu zählt auch die positive und/oder negative Wirkung, die dies auf Verbraucher und Unternehmen hat.
Man versucht auch über das jeweilige vorherrschende Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit eine Art Kultur zu erschaffen. Logoentwürfe, die überall auf Papieren, Arbeitskleidung und Gebäuden erscheinen, bilden einen Teil dieser Kultur.
Um eine gemeinsame Entscheidung unter allen Beteiligten zu fällen und Informationen effektiv auszutauschen ist eine genaue Planung unerlässlich! Dies läuft in mehreren Stufen ab. Zum Beispiel nach folgendem Schema:
1. Analyse der derzeitigen Situation und Abstecken der Ziele für das Unternehmen
2. Marketingstrategien angleichen
3. Mögliche Zielgruppen erfassen
4. Budget bestimmen
5. Kommunikationsstrategie entwickeln
6. Medien wählen
7. Vortests bezüglich der Wirksamkeit der Strategie (eventuell Verbesserungen vornehmen)
8. Endgültige Strategie festlegen und Vorgehen
(Eine ähnliche Variante wird auch auf Wikipedia vorgestellt)
Weiterhin ist es möglich, dass mehrere Marketinginstrumente (auch Preispolitik, Produkt- und Servicepolitik, Distributionspolitik) zu einem sogenannten Kommunikations-Mix zusammengestellt werden. Erfolgreich waren alle Kampagnen dann, wenn der Verbraucher alle nötigen Informationen erhalten hat, die ihn überzeugen und zum Kauf bewegen.