Schon ewig mit dabei ist dieses Kräuter-Bonbon. Der Werbeslogan ist seit Jahren derselbe und hält sich gut in Sachen Einprägsamkeit. Wieso ist das eigentlich so und was macht die Marke aus?
Zunächst einmal zur Marke selbst: Ricola entspringt einem schweizer Familienunternehmen. Der Firmennamen entstand aus Richterich & CO. Laufen, 1930 von Emil Wilhelm gegründet. Heute ist das Unternehmen so populär, dass es in 50 Länder weltweit ihre Bonbons exportiert.
Zunächst sang eine freundliche Stimme “Ricola” und dem ein oder anderen wird’s jetzt wieder in den Ohren klingeln. In den letzten Jahren prägte sich allerdings ein tradionsbewusster Slogan ein: “Wer hat’s erfunden? - Die Schweizer”. Das durchscheinende Traditionsbewusstsein trägt auch sicher zur Attraktivität des Produkts bei. Man vertraut auf die Wirkung der Bonbons, wenn man erkältet ist.
Einige finden das Bonbon sicher auch interessant, da die Werbung versucht mit Witz und Charme zu punkten - was auch gelingt. Im Moment sind das ein paar Chinesen, die vergebens versuchen das schweizerische “r” sprachlich korrekt herauszubringen. Immer dabei ist allerdings der kleine Schweizer.
Wer einmal probiert hat, der weiß vielleicht auch zu schätzen, dass die kleinen Packungen nebst Inhalt wunderbar in Handtasche oder Auto überdauern und bei Bedarf eine leckere Nascherei sind. Was steckt eigentlich drin? Laut Werbung wissen wir ja “13 natürliche Kräuter”. Genauer gesagt sind das: Pfefferminze, Thymian, Schafgarbe, Spitzwegerich, Salbei, Holunder, Malve, Schlüsselblume, Frauenmantel, Eibisch, Bibernelle, Ehrenpreis und Andorn. Daneben sind auch noch vielerlei Geschmacksrichtungen erhältlich.
Auch wenn man nicht gerade an Husten und Heiserkeit leidet, so nimmt man doch gern eins, da sie einfach schmecken
Ein Tipp am Rande: angeblich kann man den Kräuterzucker auch gut zum süßen von Tee verwenden!
Ein eiförmiges Etwas! Es besteht aus Schokolade: von außen Vollmilch- und von innen weiße Schokolade. Einmal abgebissen offenbart sich eine kleine gelbe Plastikverpackung, die laut Werbung “Spannung, Spiel und Spaß” enthält. Die Rede ist natürlich vom Überraschungsei.
Hier zu Lande häufig kurz als Ü-Ei betitelt, nennt es sich im Ausland zum Beispiel Kinder-Egg oder Sorpresa. Seit 1974 gibt es in Deutschland diese handliche Kombination aus Spielzeug und Nahrungsmittel, die nicht nur Kinder erfreut. Die Sammelleidenschaft, wegen der Figuren, hat sich auch unter den Erwachsenen sehr gut etabliert. Dahinter steckt die Firma Ferrero, die mit ihrer Marke “Kinder” eigentlich jedem bekannt ist.
Seit dem Jahr 2006 wird das Ü-Ei im Sommer durch das sogenannte Kinder-Joy ersetzt. Im Vergleich zum klassischen Ei, gibt es nur noch außen herum eine eierige Plastikform. Diese beherbergt im Inneren auf der einen Seite ein Schoko-Milchcreme-Füllung mit zwei Knusperkugeln und auf der anderen das Spielzeug.
Um unter den Spielzeugen, die noch zusammen zu bauen sind, die begehrten Figuren zu finden, haben die Verbraucher die ein oder andere lustige Methode entwickelt. Was tut man nicht alles, für die ganzen Schafe, Hippos und Krokodile, die irgendwann einen nicht unerheblichen Wert haben können. Da muss man sich nicht wundern, wenn man Leute im Supermarkt trifft, die Schütteln, Horchen oder die Eier an der Obstwage wägen.
In den USA ist dieses beliebte Produkt schon lange gänzlich verboten. Schokolade mit kleinem Spielzeug stellt dort eine Gefahr für Kinder dar, die die Kleinteile verschlucken könnten. Auch in Deutschland kam Anfang August die Diskussion auf, ob die Eier nicht gänzlich vom Markt verschwinden sollten. Ich hoffe doch allerdings, dass sie uns noch lange erhalten bleiben. Schließlich nehmen sie mittlerweile Kultstatus ein. Über die Gefährlichkeit muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Es gab jedoch nicht in ständig Berichte über schlimme Unfälle mit Überraschungseiern. Meiner Meinung nach, wird sich das nach 34Jahren nicht drastisch ändern.
Eine tolle Werbung zum Samsung Omnia i900, laut Focus der “iPhone-Killer aus Korea“, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Besonders gut gefallen mir die kleinen Details. Die Hand des Kameramannes, die die Plastikfolie vor den heranmarschierenden Menschen wegzieht. Das Feuerwerk, das realistisch genug daherkommt, um genau so in die Box zu passen. Wie er ganz zum Schluss den Dreck abwischt, als wäre das der normale Vorgang beim Unboxing und dann das Handy nimmt.
Alles in allem eine wirklich schöne Werbung, bei der sich der Regisseur offensichtlich eine Menge Mühe gemacht hat, die Authenzität zu bewahren. Rein von der Werbequalität her kann sich Apple da warm anziehen!
“Kennst du das schon? Das ist total gut!! Musst du unbedingt ausprobieren!!” Gibt es denn eine bessere Werbung als Mundpropaganda? Wer hat sich schließlich nicht schon öfter nach einem Einkauf über ein neu ausprobiertes Produkt unterhalten…
Wenn Menschen, denen wir vertrauen, eine Empfehlung aussprechen, sind wir meistens bereit ein neues Produkt auszuprobieren. Darauf kann man eher Vertrauen als einem Werbespot, indem eh alles schöner geredet wird als es ist. Eine positive Information wird nur dann weiter gegeben, wenn Kunden vollends zufrieden sind.
Mundpropaganda ist zentraler Bestandteil des Viralen Marketings, bei dem sich die Empfehlung durch Weitersagen bestenfalls wie ein Virus verbreitet. Ein toller Nebeneffekt: bloßes weitersagen ist bedeutend günstiger als kostspielige Print- und TV-Werbung. Meistens wird ja bei Werbung sogar umgeschalten, da man heutzutage so bombardiert wird, dass es einen nur noch nervt.
Mittlerweile gibt es Firmen im Internet wie trnd, die Mundpropaganda-Kampagnen unterstützen. Durch die Mitarbeiter soll ein Netzwerk entstehen, durch das schnell ein positives Feedback über das Produkt verbreitet wird. Im Voraus gibt es sogar die Möglichkeit, eine Blitzumfrage durchführen zu lassen . Dadurch kann man vorher noch einige Dinge abändern, die in der jeweiligen Zielgruppe eventuell nicht so gut ankommen. Die größten Vorteile sind, dass ein neues Produkt schneller bekannt wird und leichter angenommen wird. Weiterhin wird dafür gesorgt, dass das Produkt überhaupt ins Gespräch kommt und bleibt und damit möglichst langfristig aktuell ist.
An und für sich ein tolles neues Konzept, was sicher in Zukunft immer beliebter werden wird. Also schnell weitersagen ![]()
Leitungswasser machte zuletzt mit erhöhten Uranmengen Schlagzeilen. Das Mineralwasser in Flaschen wird hingegen immer beliebter und zum wahren Lifestyle-Produkt. Weshalb wird dieses Getränk jedoch so interessant für uns?
Laut stern-Studie ist es das beliebteste nicht-alkoholische Getränk der Deutschen. Der Verbrauch pro Kopf ist seit 1970 von 12,7 Liter pro Kopf bis heute um etwa das zehnfache angestiegen. Dies ist wohl auch durch die enorm gestiegene Vielfalt des Angebots bedingt. Ob mit oder ohne Kohlensäure (die nochmal in der Menge variieren kann), sind weiterhin sehr viele Geschmacksrichtungen erhältlich.
Auch das Aussehen des Produkts spielt eine große Rolle, da wird die Flasche in Luxusausführung mit Strasssteinen besetzt und man muss schon gute zwölf Euro für eine kleine Flasche ausgeben . Es geht allerdings noch teurer: teilweise werden satte 70 Euro für ein solches Wässerchen ausgegeben, welches aus allen Herren Ländern importiert wird! Die Frage ist dann allerdings, ob es auch gesünder ist. Wenn man mich fragt, wage ich dies ja zu bezweifeln.
Heutzutage werden die Flaschen immer wieder anders designed, für jede Lebenslage etwas. So gibt es unteranderem Flaschen mit Sportverschlüssen oder zum Teil angerauter Oberfläche, für einen sicheren Halt in der Hand, so dass möglichst viele Zielgruppen angesprochen werden und der Kaufanreiz stetig gehalten wird.
Besonders im Sommer bietet es sich an Wasser zu trinken, da die Mineralien, die durch das Schwitzen verloren gehen, immer wieder neu zugeführt werden müssen. Außerdem ist es ohne Zuckerzusatz ein guter Durstlöscher und natürlich kalorienarm. Und da ja in unseren Supermärkten auch günstige Sorten erhältlich sind, kann man ja mal quer Beet verkosten und seinen Favorit ausfindig machen ![]()
Interessante Informationen sind für den Verbraucher übrigens auch in einem Mineralwasserlexikon erhältlich.