Kundenoffensive

Marketing & Sales
 


GWA vergibt Effi 2011

Autor: Martin
abgelegt in: Marketingnews

Der Effi 2011 wurde gerade vom GWA, dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen, vergeben, mit dem er jedes Jahr die erfolgreichsten Strategien der Werbekommunikation auszeichnet.

GWA Effi 2011 © GWA 2011 www.gwa.de

Den Effi 2011 in Gold vergab der GWA zum einen an die Agentur Jung von Matt für ihre Zalando-Kampagne und zum anderen an Serviceplan, Plan.Net und Mediaplus für ihre Bewerbung des Superbike BMW S 1000 RR. Beide Marketing-Konzepte wurden damit als besonders effektiv ausgezeichnet und dürfen sich nun mit einem der angesehensten Preise der Branche schmücken.
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Social Networking ist derzeit wohl jedem ein Begriff. Wer kennt wen, Studi VZ, Mein VZ  und besonders Facebook machen immer wieder Schlagzeilen. Meistens geht es dabei aber um persönliche Daten, mit denen nicht sensibel genug umgegangen wird, oder –  wie aktuell bei Facebook –darum, ob man die Rechte an seinen Fotos verliert, die man hochlädt. Den Bekanntheitsgrad solcher Netzwerke nutzen viele Firmen aber auch aus, um Kunden zu aquirieren.

Ein Beispiel: die Marke Burger King mit der Kampagne „Whopper Sacrifice“. Was man tun musste um eine Whopper gratis zu bekommen, war recht einfach. Man musste die Anwendung  (App/ application) der  der Kampagne bei Facebook für das eigene Profil genehmigen und darüber zehn Freunde löschen.

Der Begleittext zur Applikation lautete wie folgt:

„What would you do for a free WHOPPER®? Would you insult an elected official? Would you do a naked handstand? Would you go so far as to turn your back on friendship? Install WHOPPER®. Sacrifice on your Facebook profile and we’ll reward you with a free flame-broiled WHOPPER® Sandwich when you sacrifice 10 of your friends.”

Die Kandidaten, die man aus der Freundesliste zum Löschen auserwählt hatte, wurden allerdings auch öffentlich aufgelistet. Als Belohnung für das Löschen sogenannter „Freunde“ gab es dann einen Coupon für einen Gratis-Whopper.

Wer jetzt vor hat, noch schnell einen solchen Gutschein zu erhaschen, kommt leider zu spät. Die Aktion ist seit kurzem abgelaufen. Erwähnenswert bleibt sie trotzdem, da es ein wunderbares Beispiel ist, wie gut virales Marketing über unsere sozialen Netzwerke ganz ohne andere Werbung funktionieren kann.


Dell – neue Notebooks

Autor: Laura
abgelegt in: Marketingstrategien

Es geht auf Weihnachten zu und wie immer stellt sich die Frage, was denn nun verschenkt wird. Nicht selten äußern gerade Jugendliche teure Wünsche, wie Zum Beispiel einen Laptop. Woher bekommt man sowas nun möglichst günstig, aber auch gut?

ein Dell Laptop © Flickr/ Kansir

Die Firma Dell wirbt schon seit langem mit günstiger Hardware. Jetzt ist Dell wieder da und zwar mit individuellen Notebooks. Gegründet schon 1984 und unter Leitung von Michael Dell, ist das Unternehmen erst seit wenigen Jahren in Deutschland richtig bekannt.

Der Hauptsitz befindet sich allerdings im Land der unbegrenzten Möglichkeiten- in Texas. Aus diesem Grund wird per Fax, telefonisch oder im Internet bestellt. Allerdings brachte dies lange nicht genug Umsatz. Geliefert wird Hardware in allen Variationen, das Besondere ist aber, dass dem Kunden nach seinen Wünschen alles zusammen gebaut wird. Verwendet werden allerdings keine eigen produzierten Komponenten, sondern Komponenten von Dritten. Als Betriebssysteme werden die herkömmlichen von Microsoft oder Linux verwendet.

Seit Mai 2007 änderte sich im Vertrieb einiges grundlegend: Es wurden Vertriebspartner hinzu gezogen, die nun auch den Einzelhandel erreichten. Mit den neuen individeuellen Notebooks verfolgt Dell die sogenannte “Cooperate Social Responsibility“- bei dieser Marketingstrategie geht es darum, dass mit den Einnahmen aus Produkten etwas anderes Unterstützt wird. Es wird ein freiwilliger Beitrag der Wirtschaft zur nachhaltigen Entwicklung geleistet. Zur Diskussion steht, ob es darum geht Mitleid zu erzeugen, um zu verkaufen, oder ob den Unternehmen wirklich etwas an der Umwelt oder -in diesem Fall- Menschen in Afrika geht.


 

In vielen Unternehmen ändern sich die Maßnahmen – Wie man sich Arbeit spart und dabei Pluspunkte sammelt.

 

Weihnachten ist das Fest der Liebe und des Schenkens. Ein Zeitpunkt, lieben Freunden und Kollegen seine Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen. Auch im Geschäftsbereich gibt es Geschenke. Darauf verzichten allerdings Unternehmen mehr und mehr. Statt teurer Geschenke für Kunden und Geschäftspartner spenden sie den für Geschenke vorgesehenen Betrag für einen gemeinnützigen Zweck.

Spenden statt Geschenke – ist ja löblich, nicht wahr? Dabei handelt das Unternehmen auch im eigenen Interesse. So gibt es pragmatische Gründe, fällt doch die Auswahl, der Einkauf sowie der Versand von entsprechenden Geschenken weg. Vor allem aber wird mit einer solchen Spendenaktion gesellschaftliches Engagement unter Beweis gestellt. Und vielleicht berichtet ja auch die Presse über die Aktion. So wird aus einer Weihnachts-Spendenaktion im Handumdrehen eine erhebliche Werbewirkung.

Wie gleich nochmal war die Kurzbeschreibung von erfolgreichem Marketing? “Tu Gutes und rede darüber!”P.S. Damit lässt sich natürlich nicht nur zur Weihnachtszeit punkten. McDonald’s engagiert sich zum Beispiel ganzjährig für ein Kinderhilfsprojekt.

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