Kundenoffensive

Marketing & Sales
 


Dell - neue Notebooks

Autor: Laura
abgelegt in: Marketingstrategien

Es geht auf Weihnachten zu und wie immer stellt sich die Frage, was denn nun verschenkt wird. Nicht selten äußern gerade Jugendliche teure Wünsche, wie Zum Beispiel einen Laptop. Woher bekommt man sowas nun möglichst günstig, aber auch gut?

ein Dell Laptop © Flickr/ Kansir

Die Firma Dell wirbt schon seit langem mit günstiger Hardware. Jetzt ist Dell wieder da und zwar mit individuellen Notebooks. Gegründet schon 1984 und unter Leitung von Michael Dell, ist das Unternehmen erst seit wenigen Jahren in Deutschland richtig bekannt.

Der Hauptsitz befindet sich allerdings im Land der unbegrenzten Möglichkeiten- in Texas. Aus diesem Grund wird per Fax, telefonisch oder im Internet bestellt. Allerdings brachte dies lange nicht genug Umsatz. Geliefert wird Hardware in allen Variationen, das Besondere ist aber, dass dem Kunden nach seinen Wünschen alles zusammen gebaut wird. Verwendet werden allerdings keine eigen produzierten Komponenten, sondern Komponenten von Dritten. Als Betriebssysteme werden die herkömmlichen von Microsoft oder Linux verwendet.

Seit Mai 2007 änderte sich im Vertrieb einiges grundlegend: Es wurden Vertriebspartner hinzu gezogen, die nun auch den Einzelhandel erreichten. Mit den neuen individeuellen Notebooks verfolgt Dell die sogenannte “Cooperate Social Responsibility“- bei dieser Marketingstrategie geht es darum, dass mit den Einnahmen aus Produkten etwas anderes Unterstützt wird. Es wird ein freiwilliger Beitrag der Wirtschaft zur nachhaltigen Entwicklung geleistet. Zur Diskussion steht, ob es darum geht Mitleid zu erzeugen, um zu verkaufen, oder ob den Unternehmen wirklich etwas an der Umwelt oder -in diesem Fall- Menschen in Afrika geht.


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Handyporto und Internetmarke

Autor: Laura
abgelegt in: Kampagnen

Welche Vorteile heute ein Mobiltelefon bietet?! Nun ja, die Liste wird immer länger. Man kann Fotos machen und versenden, Musik runterladen und direkt vom Handy hören, E-Mails verwalten und schreiben und sogar die Zugtickets bezahlen. Ebenso durch das Internet ersparen wir uns viel Wege - was gibt es schließlich nicht im Netz?  Auch von Seiten der Deutschen Post gibt es jetzt eine mobile Variante, sein Porto für Briefe und Postkarten ganz einfach und bequem zu Haus auszudrucken oder unterwegs zu organisieren.

Briefkasten © Flickr/ aremac

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Lidl vollzieht den Imagewandel

Autor: Laura
abgelegt in: Kampagnen

Zur Zeit der Finanzkrise fragen wir uns alle, wo unser Geld hingeht und wo ausreichend neues herkommt. Außerdem überlegen sich die meisten mittlerweile dreimal, ob sie sich etwas neues, teureres anschaffen.

Es fängt schon beim täglichen oder wöchentlichen Einkauf an. Da überlegt man, wo man am besten sparen kann und dennoch zufrieden mit dem Produkt ist. Lidl setzt mit dem Werbespot auf Harmonie und Glückseligkeit. Und das alles durch Produkte zum Discouter-Preis!

Damit hat es sonst nur Plus versucht: mit den “kleinen Preisen”. Dennoch denke ich, dass Lidl besser ankommt. Das geht auch von der Werbemusik aus. Schließlich ist ein entspannender Song und glückliche Gesichter schöner anzusehen, als ein schreiender 0,99Euro-Preis, der durch die Gegend rennt.

Die Vermutung liegt nahe, dass Lidl auf Menschlichkeit und andere tiefgründige Werte und Normen baut, jetzt, wo wir uns langsam wieder der Weihnachtszeit nähern. Frauen werden sicher auch besonders angesprochen. Der Spot rückt die Familie in den Mittelpunkt und wer ist nicht treffender für die Versorgung mit Lebensmittel der Familie zuständig als die Mutter.

Für einige ist Lidl dennoch nicht gerade ein komfortabler und ansehlicher Supermarkt. Mit der Nettigkeit des Spots wird dies etwas wettgemacht. Stellt sich nur die Frage, was uns der Slogan am Ende nun alles sagen soll. Ganz deutlich wird meiner Meinung nach nicht, was sich an Lidl außer der Ersparnis noch alles lohnt. Ich denke, dass sich kaum jemand zu Haus darüber freut, dass das Prdodukt nun gerade bei Lidl erworben wurde. Hauptsache es schmeckt!

Vorteil für den Supermarkt: etwas weg vom Ramsch-Laden-Image, was viele Leute so empfinden. 


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Seit April 2004 gibt es die Vorschrift, Produkt die gentechnisch verändert wurden, deutlich zu kennzeichnen. Damit soll eine bessere Aufklärung der Verbraucher erreicht werden. Muss man Angst haben, dass die Nahrung vor lauter Genen bald lebendig wird?

Mais © Filckr/ Darwin BellIn Deutschland ist die Zahl, der auf den Markt gelangenden und verkauften, genmanipulierten Produkte, relativ gering. Allerdings werden Pflanzen, wie Gen-Mais, sehr häufig und in hohen Mengen an Tiere verfüttert. Von gentechnisch veränderten Pflanzen spricht man dann, wenn Bakterien oder Viren hineinmanipuliert werden, um sie krankheits- und schädlingsresistent zu machen. Indirekt nehmen wir die Gentechnik dann doch zu uns! Schließlich hat das Schwein, was wir morgen auf dem Teller haben, auch mal irgendwann Futter bekommen. Wer weiß, was da alles drin war…

Nicht selten lösen solche gemanipulierten Lebensmitteln bei Menschen Allergien aus. Ein Grund mehr, besonders darauf zu achten, was man einkauft! Aber man liegt falsch, wenn man denkt, dass man mit Bio-Produkten alles richtig macht. Schließlich bestäuben immer noch Insekten die Pflanzen und tragen somit das veränderte Erbgut auf den Bio-Acker.

Wie bereits erwähn,t gibt es seit längerem jedoch die Pflicht, Veränderungen auf dem Produkt-Etikett zu vermerken. Meistens findet man dies in der Zutatenliste. Geläufig sind Formulierungen wie: “gentechnisch verändert” oder “enthält gentechnisch veränderten Mais/Soja”.

Allerdings besteht die Pflicht nicht, wenn die Gentechnik versteckt in den Artikel gelangt sein könnte. Zum Beispiel in Fisch, Fleisch und Milchprodukten durch die Fütterung der Tiere. Eine tolle Idee liefert an dieser Stelle Greenpeace mit dem EinkaufsNetz. Dort unterstützen Verbraucher ihresgleichen, indem sie alle Produkte, auf denen sie eine Kennzeichnung entdecken, in eine Liste eintragen.

Ein aktuelles, positives Beispiel ist die Firma Landliebe. Dort wird jetzt auf Tierfütterung ohne Gen-Pflanzen gesetzt. Noch 2006 konnte genau das Gegenteil nachgewiesen werden, worauf viele Verbraucher mit Protesten reagierten. Ein durchaus nettes Entgegenkommen bezüglich der Nachfrage und der Kundenwünsche! Hoffentlich auch aus Gesundheitsbewusstsein heraus und nicht nur als neue Marketingstrategie.


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Mindestens einmal die Woche betritt wohl jeder einen Supermarkt. Dennoch bleibt man wohl nicht solange, dass man sich großartig über den Aufbau eines solchen Selbstbedienungsladens Gedanken machen kann. “Der Kunde ist König” heißt es und für den werden auch tolle Tricks erdacht, damit er ein möglichst gewinnbringender Kunde ist.

Supermarkt © Flickr/ Keees

Schon von oben tönt eine zumeist ruhige und stimmungsvolle Musik auf uns herab. Wahrscheinlich, damit man entspannt durch die Regale schlendern kann. Aber nicht nur dadurch soll der Kunde angehalten werden länger im Markt zu bleiben, da gibt es noch andere Tricks und Kniffe! Zum Beispiel werden Regale quer gestellt, die dann als sogenannte „Stopper“ fungieren, an denen der Verbraucher eventuell zugreifen soll.

Insgesamt soll erreicht werden, dass der Kunde möglichst durch den ganzen Supermarkt kommt. Für jemanden, der günstige Produkte will, heißt es sich zu bücken. Die teuren, gewinnbringenden Artikel befinden sich nämlich auf Augenhöhe und meistens auf der rechten Seite, da viele Menschen unbewusst einen Rechtsdrall haben. Milchprodukte und Fleischwaren befinden sich meistens genau am anderen Ende gegenüberliegend vom Eingang. Obst und Gemüse findet man zumeist ganz vorn. Der Kunde wählt dort in Ruhe aus und verlangsamt so sein Gesamttempo.  Auf Umwegen stößt man dazwischen außerdem auf viele Non-Food-Artikel.

Einkaufswagen © Flickr/ Daquella manera

Schließlich an der Kasse angelangt, findet man Körbe mit Süßigkeiten für die Kleinen, die ihre Eltern während des Wartens nicht selten dazu bringen noch etwas mitzunehmen. Außerdem offenbart sich ein großes Kaugummi- und Zigarettensortiment, damit auch die Erwachsene noch einmal Artikel in den Einkaufswagen wandern lassen.

Daher sollte man zügig seinen Einkaufszettel abarbeiten, aber dennoch genau auf die Preise achten. Weiterhin niemals mit leerem Magen in den Supermarkt und wenn man Kinder dabei hat süßigkeitenfreie Kassen benutzen. Ich denke, so wird man dann nicht ganz von den Verkaufsstrategien überrannt.


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Jeder kennt das: Man geht mit dem Einkaufszettel in den Supermarkt, dann schaut man sich in den Regalen noch etwas um. Meistens landet mehr im Einkaufswagen, als überhaupt geplant.

Das liegt nicht zuletzt an der Gestaltung der Verpackungen. Alles sehr appetitlich! Der Joghurt wird mit besonders vielen Früchten dargestellt.  Und ein Fertiggericht, bestehend aus Rotkraut, Roulade und Kartoffelpüree, macht auf dem Karton noch den Anschein, als käme es geradewegs aus einem tollen Restaurant.

Dies zeigt, dass Verpackung im Bereich eines erfolgreichen Marketings eine große Rolle spielt. Schließlich stellt das Design einen entscheidenden Kaufanreiz dar. Nicht für jedes Produkt kann es nämlich eine großangelegte Werbeaktion in Form vom Werbespots und Plakaten geben. Das Produkt bewirbt sich dann durch sein Aussehen selbst.

Ist einem dann das Wasser im Mund zusammengelaufen und man hat die Kasse überwunden, bereitet man das Gericht zu Haus mit viel Vorfreude zu. Der Duft steigt einem in die Nase, doch dann das böse Erwachen! Die Mahlzeit ähnelt eher einer einfarbigen Pampe, in der die Bestandteile nicht mehr wirklich zu erkennen sind – dies soll jedoch nicht heißen, dass es nicht schmeckt. Wer probiert allerdings gern von etwas unappetitlich Aussehendem?! Folglich ärgert man sich und hegt den Gedanken das nächste Mal vielleicht doch besser frisch zu kochen, als auf ein Fertiggericht herein zu fallen.

Da dies mittlerweile vielen Konsumenten passiert ist, gibt es im Internet einige Seiten, auf denen solche „Vorfälle“ auf Fotos festgehalten werden. Ein schönes Beispiel liefert pundo3000. Wie ich finde sehr interessant! So kann man vorher schon einmal hinter die Verpackung luchsen, ehe man einen Artikel einkauft ;-)


 



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Früher nannte man es Reklame, heute sagen die meisten Werbung oder Marketing. Da sieht man mal, wie sich die Sprachgewohnheiten ändern. Doch nicht nur das, sondern auch die Art eine Ware publik zu machen und anzupreisen hat sich geändert.

Im Mittelalter gab es höchstens Marktschreier, die die Aufgabe hatte, die Ware an den Mann zu bringen. Richtige Werbung begann jedoch erst viel später. Relativ früh waren schon sogenannte Nasenschilder bekannt. Nein, man hing sich nichts an die Nase, nur weil sich heut einige Leute Werbung auf die Stirn tätowieren lassen! Die Rede ist von Schildern, die im rechten Winkel an der Hauswand hingen, damit sie auch aus gewisser Entfernung lesbar waren. Heute gibt es stattdessen Leuchtreklame.

Emailleschild © Flickr/ Jon EvansIm Vergleich zu heute war Werbung früher auch weniger emotional. Jetzt bestehen die Anforderungen darin, kurze und einprägsame Slogans zu entwickeln, die möglichst auch noch positive Gefühle beim Verbraucher wecken. Ein Grund dafür, dass die Werbung am besten heftig einschlägt, ist die heutige Schnelllebigkeit. Die wenigsten Produkte halten sich lange auf dem Markt und bleiben dabei im Gedächtnis präsent.

Erst mit Beginn des 20.Jahrhundert entstand die Werbung, wie wir sie heute kennen. Problematisch war, dass meistens nur Luxusartikel 8für die damalige Zeit jedenfalls) angepriesen wurden. Die Menschen wurden an den heute weniger populären Litfaßsäulen auf neue Produkte aufmerksam gemacht. Außerdem gab es Annoncen in Zeitungen. “Pappplakate” gab es kaum, dafür wurden Emaille-Schilder produziert. Diese sind heute auch wieder heiß begehrt, zum Beispiel auf Flohmärkten - neu hergestellt oder als echtes antikes Sammlerstück.

Werbeplakat © Flickr/ iMolloAls sich in den 50er Jahren die Medien mehr etablierten, kam auch Radiowerbung auf. Charakteristisch war das herausstellen der typischen Rollenverteilung: Frauen hinter dem Herd als fleißige Ehefrau und als treusorgende Mutti. Etwa 30 Jahre später setzte ein Boom der Fernsehwerbung ein. Jetzt gab es Privatsender, die sich natürlich finanzieren mussten. Erfolgreich war Werbung dann, wenn man statt Margarine “Lätta” und statt Taschentuch “Tempo” sagt.

Heute werden Unmengen an Geld für Werbezwecke ausgegeben, nicht nur in Zeitschriften und im Fernsehen, denn seit den 90er Jahren gibt es auch noch eine neue Plattform, die sich Internet nennt. Wir sind gespannt, was noch folgt :-)


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Sorpresa!

Autor: Laura
abgelegt in: Marktanalyse

Ein eiförmiges Etwas! Es besteht aus Schokolade: von außen Vollmilch- und von innen weiße Schokolade. Einmal abgebissen offenbart sich eine kleine gelbe Plastikverpackung, die laut Werbung “Spannung, Spiel und Spaß” enthält. Die Rede ist natürlich vom Überraschungsei.

Ü-Ei-Papier © Flickr/ schoschieHier zu Lande häufig kurz als Ü-Ei betitelt, nennt es sich im Ausland zum Beispiel Kinder-Egg oder Sorpresa. Seit 1974 gibt es in Deutschland diese handliche Kombination aus Spielzeug und Nahrungsmittel, die nicht nur Kinder erfreut. Die Sammelleidenschaft, wegen der Figuren, hat sich auch unter den Erwachsenen sehr gut etabliert. Dahinter steckt die Firma Ferrero, die mit ihrer Marke “Kinder” eigentlich jedem bekannt ist.

Seit dem Jahr 2006 wird das Ü-Ei im Sommer durch das sogenannte Kinder-Joy ersetzt. Im Vergleich zum klassischen Ei, gibt es nur noch außen herum eine eierige Plastikform. Diese beherbergt im Inneren auf der einen Seite ein Schoko-Milchcreme-Füllung mit zwei Knusperkugeln und auf der anderen das Spielzeug.

Um unter den Spielzeugen, die noch zusammen zu bauen sind, die begehrten Figuren zu finden, haben die Verbraucher die ein oder andere lustige Methode entwickelt. Was tut man nicht alles, für die ganzen Schafe, Hippos und Krokodile, die irgendwann einen nicht unerheblichen Wert haben können. Da muss man sich nicht wundern, wenn man Leute im Supermarkt trifft, die Schütteln, Horchen oder die Eier an der Obstwage wägen.

Kinderüberraschung © Flickr/ Dan4th

In den USA ist dieses beliebte Produkt schon lange gänzlich verboten. Schokolade mit kleinem Spielzeug stellt dort eine Gefahr für Kinder dar, die die Kleinteile verschlucken könnten. Auch in Deutschland kam Anfang August die Diskussion auf, ob die Eier nicht gänzlich vom Markt verschwinden sollten. Ich hoffe doch allerdings, dass sie uns noch lange erhalten bleiben. Schließlich nehmen sie mittlerweile Kultstatus ein. Über die Gefährlichkeit muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Es gab jedoch nicht in ständig Berichte über schlimme Unfälle mit Überraschungseiern. Meiner Meinung nach, wird sich das nach 34Jahren nicht drastisch ändern.


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Lebkuchen im September

Autor: Laura
abgelegt in: Marktanalyse

Die Spätsommerhitze überkommt uns und wir beschließen mal eben noch in den Supermarkt zu flitzen - um eine kleine Erfrischung zu kaufen: Eis! Aber Moment mal… was erspäht man da?! Lebkuchen, Oblaten, Dominosteine. Ist denn schon Weihnachten?

Weihnachtsgebäck © Flickr/ tamitaliDer 30. August ist jedes Jahr auf’s neue die magische Grenze. Danach kommen nämlich die ersten Weihnachtsleckereien in den Handel. Spätestens Anfang September hat das Sortiment dann auch den letzten Supermarkt erreicht. Einige unter uns werden nun denken: “Die spinnen doch!”.

Die Frage ist ja, ob man das jetzt wirklich schon braucht oder ob solche Süßigkeiten und Gebäcke nicht der Weihnachtszeit vorbehalten werden sollten. In unseren Breiten passt dies schließlich nicht in eine warme Jahreszeit. Hat der Handel überhaupt was davon, wenn es doch sowieso niemand kauft? Wahrscheinlich gibt es eine spezielle Gruppen von Verbrauchern. Wohl die, die leidenschaftlich gern so etwas verzehren und sich das ganze Jahr schon drauf freuen. Oder sollte man dann Kritik anwenden und sagen, dass wir heute einfach nicht mehr abwarten können? Dass wir einfach alles immer sofort haben müssen, gerade wenn uns der Sinn danach steht?Man sagt ja, ‘Vorfreude ist die schönste Freude’ und eventuell hätten wir mehr davon, wenn wir uns in Geduld üben würden.

Problematisch finde ich daran, dass viele Menschen das Abwarten und Gedulden einfach traditionsbewusst erwarten und Schokoladenweihnachtsmänner © Flickr/ szleaWeihnachtsprodukte jetzt noch gar nicht sehen wollen. Andere meinen, wir machen uns damit sogar selbst unsere Traditionen kaputt. Andererseits hätte man früher auch auf Dinge wie Ostereier warten müssen- ganz nach Traditionen gehandelt. Und dennoch bezweifle ich, dass die meisten Leute von Weihnachten bis Ostern keine gekochten Eier mehr essen.

Mir schmeckt’s jedenfalls jetzt schon sehr gut und ich denke nicht, dass Süßwaren den Sinn des Weihnachtsfests repräsentieren. Da gibt’s doch viel entscheidendere Dinge. Und ich werde vor Weihnachten dann nochmal eine kleine Geduldphase einschieben ;-) (damit es dann wieder von neuem gut schmeckt) Vielleicht möchte der ein oder andere auch mal probieren?


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Leitungswasser machte zuletzt mit erhöhten Uranmengen Schlagzeilen. Das Mineralwasser in Flaschen wird hingegen immer beliebter und zum wahren Lifestyle-Produkt. Weshalb wird dieses Getränk jedoch so interessant für uns?

Wasserflasche © Flickr/ blmurchLaut stern-Studie ist es das beliebteste nicht-alkoholische Getränk der Deutschen. Der Verbrauch pro Kopf ist seit 1970 von 12,7 Liter pro Kopf bis heute um etwa das zehnfache angestiegen. Dies ist wohl auch durch die enorm gestiegene Vielfalt des Angebots bedingt. Ob mit oder ohne Kohlensäure (die nochmal in der Menge variieren kann), sind weiterhin sehr viele Geschmacksrichtungen erhältlich.
Auch das Aussehen des Produkts spielt eine große Rolle, da wird die Flasche in Luxusausführung mit Strasssteinen besetzt und man muss schon gute zwölf Euro für eine kleine Flasche ausgeben . Es geht allerdings noch teurer: teilweise werden satte 70 Euro für ein solches Wässerchen ausgegeben, welches aus allen Herren Ländern importiert wird! Die Frage ist dann allerdings, ob es auch gesünder ist. Wenn man mich fragt, wage ich dies ja zu bezweifeln.

Heutzutage werden die Flaschen immer wieder anders designed, für jede Lebenslage etwas. So gibt es unteranderem Flaschen mit Sportverschlüssen oder zum Teil angerauter Oberfläche, für einen sicheren Halt in der Hand, so dass möglichst viele Zielgruppen angesprochen werden und der Kaufanreiz stetig gehalten wird.

Besonders im Sommer bietet es sich an Wasser zu trinken, da die Mineralien, die durch das Schwitzen verloren gehen, immer wieder neu zugeführt werden müssen. Außerdem ist es ohne Zuckerzusatz ein guter Durstlöscher und natürlich kalorienarm. Und da ja in unseren Supermärkten auch günstige Sorten erhältlich sind, kann man ja mal quer Beet verkosten und seinen Favorit ausfindig machen :-)
Interessante Informationen sind für den Verbraucher übrigens auch in einem Mineralwasserlexikon erhältlich.


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